Walk like an Egyptian (6)

Ausgrabungen

Nun bin ich schon wieder einige Tage zuhause und möchte deshalb meinen Reisebericht mit diesem Beitrag abschließen. Wesentliches Neues gibt es nicht zu berichten, da wir die letzten Urlaubstage ausschließlich in der Hotelanlage bzw. am Strand zugebracht haben. Ich zusätzlich auch in klimatisierten Räumen, denn der vorher so stetige Wind wollte einfach nicht mehr blasen und dies führte zu einer Bullenhitze, der ich mich nicht aussetzen konnte/wollte.

Wie von früheren Serien dieser Art bekannt, habe ich auch diesmal alle Folgen überarbeitet und insbesondere mit zusätzlichen Bildern versehen. Es lohnt sich also auf jeden Fall, noch einmal zurück zu blättern. (Wer immer noch Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten😜)

Folge 1 / Folge 2 / Folge 3 / Folge 4 / Folge 5

Ausgegraben habe ich auf meiner Festplatte noch einige Bilder, auch wenn der liebe Mannix in seinem Facebook-Kommentar darum gebeten hat darauf zu verzichten. Ja, es wurde alles bereits millionenfach fotografiert – aber nicht von mir 😇. Viel Spaß daran.

CU

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Walk like an Egyptian (5)

Hetzjagd

In England gibt es (meines Wissens nach) noch Fuchsjagden, bei denen das Opfer durch Treiber, Hunde und berittene Jäger in die Enge getrieben und dann erlegt wird. Selbst bei den skurrilen Inselbewohnern regt sich aber mittlerweile enormer Widerstand gegen diese Art des Vergnügens. Nun haben wir gerade an der ägyptischen Variante dieser Form der Tierqäulerei unfreiwillig teilgenommen. Unfreiwillig ist nicht ganz das richtige Wort, besser würde unwissentlich passen, denn gebucht hatten wir „Schwimmen mit Delfinen“.

Nun war es mir völlig klar, dass wir nicht mit unserem Boot allein im ganzen Roten Meer unterwegs waren, um auf die Meeressäuger zu treffen. Der Anblick, der sich uns aber bot als wir das Zielgebiet erreicht hatten, war dann doch grausig, denn ein Dutzend Boote kreuzte hin und her, um die Delfine irgend wie zu erwischen. Das Ganze wurde gefährlich eng, da zwischen den großen Booten noch diverse Schlauchboote im Affenzahn durchflitzten und mit Schnorchel und Taucherflossen ausgestattete Touristen, mehr oder weniger planlos, das Meer durchpflügten. Alles begleitet vom ständigen Tuten der Schiffssirenen und dem Geschrei der ägyptischen Reiseleiter, die damit die Delfine zusammentreiben wollten. Ein unwürdiges Spektakel. Unser Reiseleiter gehörte glücklicherweise zur etwas vernünftigeren Sorte, was dazu führte, dass wir uns ein wenig abseits bewegten und warteten, bis die Horde weiter gezogen war um dann den Delfinen wirklich nahe zu kommen. Damit Ihr nicht glaubt, dass ich Lüge, hier einige Beweisfotos (erstmal nur eines, später mehr).

Wenn ich so darüber nachdenke, habe ich aber beim Betrachten der Touristenschwärme so etwas wie mein privates Whale-Watching gehabt (vgl. Folge 3).

Ein paar versöhnliche Worte möchte ich zum Abschluss aber noch loswerden. Der zweite Teil, der Exkursion – Schnorcheln am Korallenriff – war sehr schön und ein echtes Erlebnis. Ich muss mich hierbei allerdings auf die Aussagen meiner Familie verlassen, denn ich selbst war deutlich eingeschränkt. Als Brillenträger hat man manchmal echt gelitten, trotz der teilweise korrigierenden Wirkung des Wassers. Dafür hatte ich durch meine Anwesenheit das Rote Meer temporär um eine neue Fischart bereichert, den dickbäuchigen deutschen Blindfisch🤣.

Eines kann ich jedoch definitiv bestätigen: an Bord gab es das bisher beste und vor allem landestypischste Essen!

Stay tuned.

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Walk like an Egyptian (4)

Parallelwelten

Schon einmal etwas von Parallelwelten gehört? In der Literatur gibt es jede Menge Beispiele für Welten, die neben unserer existieren und die man, mehr oder weniger leicht, durch irgendeine Art Portal erreichen kann. Denken wir nur an den Kleiderschrank, durch den man nach Narnia gelangt oder an Nimmerland, wo ein gewisser Peter Pan lebt, der beschlossen hat, nicht zu altern. Sehr chic finde ich auch eine Idee aus Star Trek The Next Generation, die es ermöglicht praktisch unendlich viele Parallelwelten zu erschaffen, das Holodeck.

Auch hier in Hurghada existieren zwei Welten nebeneinander. Da ist einmal die Welt innerhalb der Hotelanlage, schön, gepflegt, angenehm und entspannend. Es benötigt aber noch nicht ein mal ein magisches Portal oder gar fünfdimensionale Science Fiction-Technik, um in die Parallelwelt zu gelangen. Man muss einfach nur das Hotel durch die Tür verlassen und hat es geschafft. Diese Parallelwelt ist schmutzig, stressend, unangenehm, fast schon unheimlich und vielleicht sogar gefährlich.

Ich will Euch gar nicht mit großen Beschreibungen nerven, sondern einfach Bilder sprechen lassen. Die aus der Parallelwelt habe ich, unter Einsatz meines Lebens, bei einer wagemutigen Exkursion morgens um halb sechs exklusiv für Euch geschossen. Da es mit dem Upload hier etwas schwierig ist, kommt erst einmal ein Teaser. Die Vollversion gibt es bei der Nachbearbeitung dieses Artikels, wenn ich wieder zuhause bin.

Noch eine Bemerkung zum Abschluss: Ich bin sicher, dass es hier noch (mindestens) eine weitere Parallelwelt geben muss, ich nenne sie einfach einmal „Das wahre Ägypten“. Allerdings habe ich das Portal dorthin (bisher) nicht gefunden.

Stay tuned

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Walk like an Egyptian (1)

Es ist wieder einmal soweit – Urlaubszeit.

Diesmal habe ich mich breitschlagen lassen, nach Ägypten, genauer gesagt in die Touristenmetropole Hurghada zu fliegen, um dort zehn Tage Sonne, Strand und Meer zu „genießen“. Genießen habe ich bewusst in Anführungszeichen gesetzt, da sowohl Strand als auch Meer zu den Dingen gehören, die ganz unten auf meiner Liste der bevorzugten Locations stehen – aber was tut man nicht für (oder mit) der Familie. Von Sonne, bzw. der damit verbundenen Wärme, erhoffe ich mir wenigstens, dass sie dazu beiträgt meine Nackenmuskulatur zu entspannen und vielleicht sogar die permanenten Nackenschmerzen zu lindern bzw. zu lösen.

Jetzt sitze ich also hier (an meinem Arbeitsplatz) und warte auf unseren Flug. Im Vorfeld hatte ich, nach meiner Antwort auf die Frage, wo es hingeht zwei Arten von Antworten. Entweder „oh, wie schön, super“ oder „oh Gott, habt ihr keine Angst vor Anschlägen“. Nun, ich gebe zu, dass ich darüber wenig nachgedacht habe und das Haupt-Entscheidungskriterium die Kombination von Sonne und Bezahlbarkeit war.

Ich hoffe jetzt einfach, das unser 5-Sterne-Bunker hält, was er verspricht und das ich die Gelegenheit haben werde, ordentlich viel zu fotografieren, denn das kam in letzter Zeit viel zu kurz. Ich habe mir sogar einen Polfilter und einen ND-Filter zugelegt, für schönen Himmel und glattes Wasser. Da es im Hotel nur Free WiFi in selected Areas gibt, weiß ich noch nicht, wann ich den nächsten Beitrag posten kann, daher

Stay tuned

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Immer schön am Rädchen drehen

Bereits der dritte Tag mit Schnee und kalendarisch ist noch nicht einmal Winter (meteorologisch allerdings schon), das Chaos ist perfekt.

Wer früher beim lesen dieses Blog aufgepasst hat weiß. dass ich Schnee nicht abhaben kann, da Schneefall hierzulande – sprich im städtischen Rhein-Main-Gebiet – nur bedeutet, das der Verkehr zusammenbricht (bereits ab gefühlten zwei Flocken) und sich alles nach kürzester zeit von weisser Pracht und matschige Pampe verwandelt. Mein Vorschlag für die Einführung einer bundeseinheitlichen Mindesttemperatur steht immer noch, vielleicht nimmt sich ja die nächste GroKo dieser Sache endlich einmal an 😜.

Der Schneefall des heutigen Tages hat mich irgendwie dazu motiviert, den Schlaumeier heraushängen zu lassen, weswegen ich Euch heute mit einem Tip/Trick/Hinweis zum Fotografieren bei Schnee beglücken möchte. Dieser lautet: Immer schön am Rädchen drehen. Ich meine natürlich das Rädchen an Eurer Kamera, welches für die Belichtungskorrektur (Exposure Compensation) zuständig ist, denn bei Schnee sollte man überbelichten, auch wenn das erst einmal völlig unlogisch klingt. Ich will Euch nicht mit Erklärungen nerven, deshalb nur so viel: Sieht das Belichtungsmesssystem der Kamera zuviel weiß, glaubt es, dass das Bild zu hell wird und fährt deshalb die Helligkeit des gesamten Bilds runter, mit dem Ergebnis, dass der Schnee in einem dezenten hellgrau erscheint. Man muss die Kamera daher mittels des besagten Rädchens überlisten. Das folgende, ansonsten nichts sagende, Bild soll dies verdeutlichen.

Überbelichtung-1
So sieht es ohne Belichtungskorrektur aus
Überbelichtung-4
Belichtungskorrektur +0,3
Überbelichtung-3
Belichtungskorrektur +0,7
Überbelichtung-2
Belichtungskorrektur +1,0

Ich hoffe, Ihr erkennt, was ich meine und ich hoffe auch, das ich damit dem/der einen oder anderen ein klein wenig weiterhelfen konnte.

Übrigens: Belichtungskorrektur funktioniert nicht nur mit „normalen“ Kameras, auch bei  praktisch jedem Smartphone ist sie möglich, nur natürlich ohne Rädchen, dafür mit tippen und Slider schieben auf dem Display. Probiert es einfach mal aus.

CU

Traumauto einmal anders

Bei typischen Männergesprächen geht es in der Regel um eines der drei folgenden Themen: Frauen, Fußball, Autos. Soweit das gängige Klischee, welches sich sicher in irgendeiner Weise belegen lässt.

Diesem Klischee folgend schreibe ich heute einmal etwas über ein Traumauto. Bei Traumautos in Männergesprächen wird es sehr schnell italienisch, sich sage nur Ferrari, Lamborghini, Maserati. Alles irgendwelche Flundern, denen irgendwie der Touch einer Ludenschyaukel anhaftet. Oft fotografiert mit sehr leicht bekleideten, dafür aber stark silikonbeladenen jungen Frauen.

Hier kommt jetzt etwas ganz anderes: deutsch, solide und so gar nicht sexy. Obwohl ich mir vorstellen kann, dass entsprechend zurechtgemachte, leicht bekleidete junge Frauen auch zu diesem Auto sehr dekorativ wirken würden. Aber lassen wir das und lüften endlich den Vorhang für den UNIMOG, genauer gesagt für den Unimog 421, den sich „unser“ Schwarzwaldbauer vor kurzem unter den Nagel gerissen hat. Ein echter Klassiker, Baujahr 1970, mit sagenhaften 45 Diesel-PS. Ursprünglich eingesetzt beim Schweizer Militär gelangte er über diverse Stationen in eine Garage, wo er die letzten 17 Jahre stand, um entdeckt und reaktiviert zu werden, was auch ohne Probleme funktionierte. So leistet er aktuell schon seine Dienste dem Hof und demnächst bekommt er neue Schlappen, TÜV und eine Anmeldung.

Natürlich gibt es jetzt auch ein paar Bilder des etwas anderen Traumautos, die leicht bekleideten jungen Frauen müsst Ihr Euch, sofern gewünscht, aber dazu denken.

CU

ANS – Guten Appetit

Ja, ich weiß ich bin überfällig, denn der folgende Beitrag ist mein Bericht zum ANS vom vorigen Donnerstag (24.08.2017) und er kommt erst jetzt und nicht, wie gewohnt, am Folgetag der Veranstaltung. Wie dem auch sei, es ging halt nicht früher.

Wie bereits gefühlte 100.000mal erwähnt ist für mich der Donnerstags-ANS immer einer der schönsten. Kleine, überschaubare Runde, keine Hektik und viel Spaß garantiert. So auch diesmal, denn der Apotheker unseres Vertrauens ist nicht nur ein hochgebildeter Mensch, sondern auch ein echter Gourmet. Deshalb präsentierte er uns auch das Appetitlexikon von Habs und Rosner aus dem Jahre 1894 und zitierte diverse Abschnitte daraus. Dies geschah zum größten Vergnügen aller anwesenden Zuhörer, denn die gezwirbelte Sprache, die in diesem Buch Verwendung findet, mag seinerzeit angebracht gewesen sein, wirkt aber heute absolut überzogen und die reichlich im Text vorkommenden Vergleiche sorgten für wahre Lachsalven.

Damit Ihr wisst, wovon ich schreibe, hier ein kurzer Auszug zum Thema Hummer:

Dir tönt mein Lied! Grob bist Du freilich, aber von göttlicher Grobheit und anstößig nur für jene Unglücklichen, die sich gegenüber der Gänseleberpasteten Dir von vornherein dem Tode verfallen fühlen…

Soviel dazu!

Vor lauter Lachen blieb diesmal meine Bilderauswahl eher überschaubar. Ein paar gibt es hier trotzdem.

Das Appetitlexikon hat mich übrigens nicht mehr losgelassen und ich habe sofort nach dem ANS gestöbert um eines zu ergattern, denn es ist nur noch antiquarisch erhältlich. Ich war erfolgreich und heute lag mein Exemplar in der Post. Zwar nur eine (Nachdruck-) Taschenbuch-Ausgabe, dafür aber in sehr gutem Zustand und für sage und schreibe gerade einmal 3,49€.

ANS 2017-12-18 - 1

In diesem Sinne Guten Appetit und

CU

ANS – Ehe für Alle

Der ANS ist bekanntermaßen eine gesellschaftlich hochstehende und politisch anerkannte Veranstaltung, bei welcher omni-kompetente Teilnehmer tiefschürfend über neueste gesellschaftspolitische Themen diskutieren und wertvolle Impulse für die Entscheidungsträger liefern.

Natürlich ist der ANS das nicht!!!

Und das ist auch gut so, denn die Anwesenden möchten vor allem einen schönen Abend in angenehmer Runde verbringen, was auch vorgestern wieder voll umfänglich gewährleistet war. Nichtsdestotrotz gab es aber auch Gesprächsthemen aus der Politik, so z. B. die Initiative der FDP und Nordrhein-Westfalen wieder Raucherlounges zu gestatten und natürlich die Ehe für Alle (Nicht zu verwechseln mit Elend für Alle oder Ehe für Aale). Insbesondere dieses Thema sorgte für allerbeste Unterhaltung, da hierzu natürlich die abstrusesten Paar-Konstellationen entworfen wurden. Näheres möchte ich in diesem Zusammenhang lieber nicht ausführen, ebenso wenig, wie die plötzlich auftauchende Broschüre über Erkektionsstörungen damit zusammenhängt … 🤣😜

Es waren auch wieder ein paar Gäste aus der Ferne angereist, die sich aber größtenteils in den hintersten Winkel des Innenhofs verkrümelt hatten (hoffentlich nicht um dort die Ehe einzugehen). Da ich zu faul war, dorthin zu marschieren bleibt es nachfolgend bei den Bildern einiger der üblichen Verdächtigen.

CU

Burger Time, diesmal mit professioneller Anleitung 

Wer hier im Blog die Suchfunktion nutzt, findet diverse Beiträge zum Thema Essen. In diesen habe ich versucht meine Nicht-Kochkünste zu protokollieren und in Form von Rezepten an den Leser zu bringen, oft sogar mit positivem Feedback. Als bekennender Fleisch(fr)esser und Burger-Fan gab es natürlich auch die Unterrubrik Burger-Time.

Burger Time war bei mir auch heute – aber diesmal habe ich professionelle Hilfe in Anspruch genommen, nämlich das Buch World Wide Burger meines lieben Freundes (diese Titulierung nehme ich mir jetzt einfach mal dreist raus) Heiko Blumentritt. Heiko ist nicht nur Liebhaber guter Zigarren sondern auch ein Grillmeister par excellence, der seine Rezepte gerne mit anderen teilt. Klar, sonst würde er ja keine Bücher schreiben. Bücher? Ja, denn WWB ist bereits sein zweites Buch nach dem Erstlingswerk BBQ, Burger und Co. War das erste Buch noch mehr ein Heft(chen), so hat Heiko mit World Wide Burger mächtig zugelegt und ein über 270 Seiten dickes Werk abgeliefert. Nun behaupten böse Zungen natürlich, dass es Bücher mit Burger-Rezepten gibt wie Sand am Meer, was sicherlich nicht verkehrt ist. WWB hebt sich von diesen aber vor allem dadurch ab, das der Autor alle 87 Burger (sowie diverse Beilagen etc.) selbst kreiert, zubereitet fotografiert und gegessen hat. Hinzu kommt noch, dass alles im Eigenverlag abgewickelt wird. Hier steckt also eine Menge Herzblut drin, was man dem Buch auch anmerkt. Sämtliche Rezepte sind nach Kategorien sortiert, klar gegliedert und mit einer vollständigen Zutatenliste versehen (was bei manchen „professionellen“ Kochbüchern nicht selbstverständlich ist). Wer hier nicht fündig wird ist Vegetarier.

Nach so viel Lob fällt es mir schwer Kritikpunkte aufzuzählen. Gefunden habe ich etwas, auch wenn ich dafür sozusagen in den Hackfleischkrümeln suchen musste. Also das Folgende bitte nicht überbewerten. So schreibt man groß, großzügig und ähnliche Wörter mit „ß“ und nicht mit „ss“. Die farblich absolut gelungenen Bilder haben für meinen Geschmack ein bisschen zu viel Unschärfe, eine kleinere Blende hätte gut getan. Es haben sich viele Schweizer Begriffe eingeschlichen, die in Deutschland möglicherweise für Fragezeichen auf der Stirn sorgen. Als Beispiel möchte ich nur den Nüsslisalat erwähnen, bei dem es sich um Feldsalat handelt.

Nun noch kurz zu meinem Selbstversuch. Ich hatte mir als Testobjekt den Schweizer Raclette Burger ausgesucht, der mir schmackhaft und nicht zu kompliziert wirkte und ich war begeistert. Das Rezept findet Ihr übrigens auf Seite 214. Folgende Abweichungen habe ich aber vorgenommen: Appenzeller statt Raclettekäse, der hier nur Saisonware ist und Briochebuns, da mir die Zubereitung der eigentlich vorgesehenen Ciabattabuns zu langwierig war. Dazu darf ich jetzt noch – mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors – die Rezeptur für das ebenfalls benötigte Raclettegewürz ergänzen, welches in Deutschland so nicht erhältlich ist:

  • 15g Knoblauchpulver
  • 2g   Muskat, gemahlen
  • 5g   Thymian
  • 50g Paprikapulver, süss
  • 9g   Schwarzer Pfeffer, grob gemahlen

Jetzt folgen noch ein paar Bilder, die Euch hoffentlich hungrig machen, das Buch zu kaufen und dafür einen der Links hier aus dem Artikel zu benutzen, dann dann freut sich nicht nur Heiko über viele verkaufte Exemplare sondern auch ich über ein paar Cents von Amazon.

 CU

Gier noch einmal die Links zu Amazon.de in Bildform:

m4c – Dezember, nicht Weihnachten

Wie in den vergangenen Jahren auch titelte der Dezember-Smoke von meet4cigars nicht unter Weihnachtsfeier sondern als ganz normales Monatstreffen. So versammelte sich also eine recht große Runde (Sorry, ich habe vergessen zu zählen) in der weihnachtlich dekorierten Adega um es sich dort bei Speis, Trank und Rauch gutgehen zu lassen.

Das dieses Treffen keine Weihnachtsfeier war hinderte Präsident Martin nicht daran, jedem Anwesenden ein Geschenk in Form einer leckeren AJ Fernandez New World zu überreichen. Auch hinderte es ZZB-Präsident Walter nicht daran, uns mit einigen weihnachtlichen Versen aus seiner reichhaltigen Bibliothek gewohnt eloquent zu beglücken. Ich habe zwar bis jetzt nicht verstanden, was Tango tanzende alte Damen mit Weihnachten zu tun haben aber egal, schön war´s.

Da der Frühdienst rief habe ich die Runde diesmal als einer der ersten verlassen. Bilder gibt´s trotzdem. Diesmal sogar ordentlich verraucht und verrauscht aber ich hoffe, sie gefallen trotzdem ein wenig.

CU