Prag – Ganz ehrlich (4)

Ein bisschen fühle ich mich jetzt wie Peter Jackson, der es geschafft hat aus einem dünnen Heftchen mit dem Titel Der Hobbit drei endlos lange Spielfilme zu kreieren. Ich bin jetzt schon beim vierten Bericht zu einem einzigen Wochenende 😜.

Nun gut, es war ein langes Wochenende mit vier Tagen aber am vierten Tag unserer Prag-Reise machten wir so gut wie nichts mehr. Nach fast 60 km zu Fuß zurückgelegter Strecke in den vorigen drei Tagen, mit einer Abflugzeit um 14:45 Uhr und erneut starker Hitze hatten wir einfach keine Lust mehr irgendwo herum zu eiern, insbesondere, weil wir ja auch schon unsere Köfferchen dabei hatten. So gab es ein spätes, ausgiebiges Frühstück und nur noch einen kurzen Blick auf und in die Kirche auf dem Namesti  Miru, weil sich dort auch unsere Metro-Station Richtung Airport befand. Dort angekommen machten wir es uns dann bis zum Boarding in der Lounge bequem, denn unser Rückflug war in der Business Class, wofür das Ticket merkwürdigerweise deutlich günstiger zu bekommen war als für die Economy Class. Na gut, was soll’s  – es gibt Schlimmeres.

Ein paar Sachen möchte ich gerne noch loswerden, angefangen mit der Wahl meiner Kamera für diesen Trip. Entgegen früherer Überlegungen hatte ich mich doch für die X-Pro 2 mit dem 16-55mm f2.8 und gegen die Leica Q entschieden. Wie ich glaube eine gute Wahl, denn Flexibilität in der Brennweite war sehr wichtig und insbesondere die 4mm, die das Fuji im Weitwinkel mehr bietet, waren sehr willkommen.

Jetzt zu Prag:

  • Wir haben viel gesehen aber bei weitem nicht Alles und ich würde gerne nochmal hin, natürlich möglichst nicht an einem (solchen) Wochenende. Aber die Arbeit muss es halt zulassen.
  • Es stimmt wirklich, dass man in Prag oft nur eine Straße parallel laufen muss, um den Touristenmassen zu entkommen und richtig schöne Flecke in aller Ruhe anschauen zu können.
  • Wir hatten keinerlei Begegnungen mit unfreundlichem Servicepersonal, dass es dort verbreitet geben soll (auch gemäß Gottfrieds eigener Erfahrung), was vielleicht aber auch daran liegt, dass wir versuchten Touristen-Hotspot-Lokalitäten zu meiden.
  • Prag ist eine Stadt zum Herumlaufen und den ÖPNV. So sehr ich hier zuhause jedwede Art von Bus und Bahn hasse und vermeide, so schön und bequem und spottbillig ist es dort.
  • Prag ist billig, aber im positiven Sinn. Wer, wie wir, Preise des Rhein-Main-Gebiets gewohnt ist, kommt bei einem Preis von umgerechnet ca. 1,80 € für ein großes Bier (0,5 l) schon ins Schwärmen. Gleiches gilt für Speisen, solange man nicht in Touristen-Nepp Lokale gelotst wird oder gar Pizza essen oder zu Meckes gehen will.
  • Nach Prag ist es besser zu fliegen als zu fahren, denn die ÖPNV-Anbindung an den Airport ist super, und gerade in der warmen Jahreszeit sitzt man ungern  (von uns zuhause aus) sechs oder mehr Stunden im Auto, das dann am Ziel nur teuer herumsteht.
  • . . .

Zum Abschluss kommen jetzt noch einige Fotos, von denen ich einige gerne in die Kategorie „Prager Peinlichkeiten“ einordnen möchte. Ich habe ja bekanntermaßen ein Faible für Street-Photography und habe dies auch ausgelebt und einige Straßenszenen sowie weitere Motive aus der City zusammengetragen. Zwar nicht immer scharf, dafür aber treffend. Viel Spaß damit.

Diese Bilder sind exklusiv hier in diesem Beitrag. Viele weitere gibt es auf meinem Flickr-Account zu sehen, zu dem Ihr gelangt, wenn Ihr in der rechten Seitenleiste auf „Mein Flickr Fotostream“ klickt.

So, das war’s, ich habe Peter Jackson geschlagen! 😂😂😂😂

CU

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Prag – ganz ehrlich (3)

Eine alte Säuferweisheit sagt, man soll morgens mit dem anfangen, womit man abends aufgehört hat. Nun, ich kann das weder bestätigen noch verneinen aber beim nun folgenden Bericht von unserem Prag-Wochenende geht es ja auch nicht ums Saufen, auch wenn natürlich wieder Pilsner Urquell im Spiel ist.

Wie auch immer. nachdem wir den vorangegangenen Abend auf dem Hradschin beendet hatten, wollten wir – einem weiteren Honest Guide Tip folgend – diesen auch einmal bei Tageslicht bewundern, ohne von Touristen totgetrampelt zu werden. Da ich manchmal das Gefühl habe bereits unter seniler Bettflucht zu leiden, war das auch kein Problem, denn ich war morgens um 05:00 Uhr wie üblich wach. Um 05:30 Uhr weckte ich dann meine Holde und es ging kurz darauf los zu einer Tour durch alle Touristen-Hotspots (Altstadtplatz, Karlsbrücke, Hradschin), nur eben (fast) ohne Touristen. Es war ein wunderschöner Morgen mit fantastischen Ausblicken und ganz ohne Drängelei. Die fing erst an, als wir schon, zurück im Hotel, beim Frühstück saßen.

So gestärkt ging es dann im Anschluss mit der grünen Metro eine Station nach/zu Vysherad, der „coolen“ Alternative zu Burg, Karlsbrücke und Co. Dort gibt es eine sehr schöne Parkanlage, eine große Kathedrale mit einem ganz besonderen Friedhof (auf dem sich die Gräber von Dvorak und Smetana befinden) und natürlich wieder Ausblicke über die ganze Stadt mit der Moldau. Als dann der Hunger und der Durst schon wieder riefen ging es zurück in die Innenstadt. Dort im Biergarten U Pinkasu gab es Pilsner Urquell (was sonst) und leckere lokale Spezialitäten zum Bier. Der Biergarten befindet sich nicht nur mitten in der Stadt sondern auch direkt an einer Kirchenmauer und bietet daher selbst an den heissesten Tagen ein kühles Plätzchen zum Verweilen. Danach ging es zum nh-Hotel, das eine eigene Standseilbahn zu einer höher gelegenen Dependance hat. Leider waren dort ringsherum diverse Baustellen, so daß wir nur kurz blieben.

Trotz der immer noch brütenden Hitze machten wir noch einen Umweg durch Burgviertel um dort in ein Schallplatten-Antiquariat zu schauen, welches wir am Vorabend zufällig dort entdeckt haben. Leider wurde ich hier nicht fündig, es fehlte aber auch Zeit und Elan richtig tief zu suchen. Anschließend trieb uns die Lust auf Kuchen und Bier noch einmal zu ROESEL, wo wir es uns im Innenhof gemütlich machten, bis wir dann zur Spätnachmittags-Pause ins Hotel fuhren. Dort nahmen wir dann auch im Kozlovna Tylák (ist wohl eine Art tschechische Systemgastronomie) unser Abendessen ein. Es gab lokale Speisen aber auch Burger, Ribs und Co. und auch hier waren wir sehr zufrieden. So vollgefuttert mussten wir und noch einmal bewegen und spazierten einfach wieder durch die Stadt um erneut im Napa zu landen, wo es das Gute-Nacht-Bier gab. Kurz darauf fielen wir, nach ungefähr achtzehn Stunden auf den Beinen, todmüde ins Bett.

Natürlich gibt es auch jetzt wieder einige, ausgewählte Bilder, verbunden mit dem Hinweis auf meinen Flickr-Account (rechte Seite, runter scrollen), wo es noch eine viel größere Auswahl in höherer Auflösung zu sehen gibt.

 Stay tuned

Prag – Ganz ehrlich (2)

Weiter geht´s mit dem Prager-Reisetagebuch.

Am zweiten Tag stiegen wir direkt nach dem Frühstück in die „berühmte“ Tram 22, die im Ruf steht nicht nur die ganze Stadt zu durchqueren sondern auch (nahezu) alle touristisch interessanten Punkte anzufahren. An der Haltestelle Pohorelec stiegen wir erst einmal aus, weil uns die Gegend irgendwie gefiel, nicht etwa geplant. Wie sich herausstellte, war dies eine gute Idee, denn ganz in der Nähe kamen wir zum Strahovsky-Kloster, welches wir uns sowieso anschauen wollten, und damit auch gleichzeitig schon auf halbe Höhe des Petrin, den wir eigentlich mit der Standseilbahn „erklimmen“ wollten. So entschlossen wir uns, den Rest des Hügels hinauf zu laufen und uns dort umzuschauen und natürlich bei einem kühlen Bier auszuruhen. Es war übrigens wieder richtig heiß und der Weg durch den schattigen Wald daher, trotz Steigung, sehr angenehm. Sowohl im Kloster, als auch auf dem Petrin waren bereits regelrechte Touristenströme unterwegs, wir schafften es aber meistens gegen den Strom zu schwimmen laufen und hatten dadurch immer wieder Ruhe, Frieden und schöne Aussichten.

Um die Mittagszeit bestiegen wir dann die Standseilbahn bergabwärts und machten uns auf dem Weg in die City, denn ein Gewitter war im Anzug und wir wollten dies irgendwo trocken aussitzen. So landeten wir dann bei ROESEL Craft-Beer and Cake (was für eine Kombination), einer weiteren Empfehlung der Honest Guides. Die Lokalität liegt nur wenige Meter vom Anfang der Karlsbrücke entfernt an einer Haupt-Touristenstraße, allerdings versteckt in einem Hinterhaus, das man durch einen schmalen Durchgang erreicht. Danach ist man fast wie in einer anderen Welt, denn es ist schön, gemütlich, günstig, lecker und die Gäste zwar (auch) Touristen aber alle gesittet. Übrigens waren wir gerade noch rechtzeitig, denn wir hatten kaum bestellt, da kam ein sintflutartiges Gewitter herunter.

Es hatte ordentlich abgekühlt (zumindest kurzeitig) als wir uns auf den Weg mitten durch die vollgestopften Straßen über die Karlsbrücke zum Wenzelsplatz machten. Auf dem Weg dorthin betraten wir das Palladium Einkaufszentrum und ich hatte schon schlimme Befürchtungen, doch selbst meine Frau hatte keine Lust sich die selben (Ketten-)Läden anzuschauen, die es auch zuhause gibt. So zogen wir, nach einer Inspektion der Sanitärbereiche weiter. Am Wenzelsplatz ging es dann in die Akademia Buchhandlung, denn diese beherbergt im ersten Stock ein kleines Literaturcafé, in welchem wir erst einmal den Stadtplan auspackten. Da das Wetter immer noch instabil war gab es aber nur noch eine Fahrt mit der Tram 17 immer an der Moldau entlang und den anschließenden Weg ins Hotel um etwas zu pausieren.

Am frühen Abend ging es dann wieder los, denn wir wollten ins Lokal (ja, das ist der Name dieser Gaststätte) zum Abendessen. Dies hatte uns Gottfried wärmstens empfohlen, wohl auch weil es dort Pilsner Urquell gezapft direkt vom Tank gibt. Wer braucht schon so etwas lächerlich kleines, wie Fässer 😜. Leider bekamen wir – trotz der bahnhofshallenmäßigen Größe des Lokals – keinen Platz und zogen deshalb weiter ins Mincova. Auch sehr lecker, auch Pilsner Urquell. Um einen weiteren Honest Guide Tip „abzuarbeiten“ besuchen wir abschließend die Napa Bar & Gallery. Hier saßen wir sehr gemütlich unter vielen jungen Pragern und wenigen Touristen im Hinterhofgärtchen und genossen den Fortganges Abends, den wir im nahegelegenen Jazzclub (siehe gestern) ausklingen lassen wollten. Auch dieses Mal kam es nicht dazu, denn die Combo spielte New Jazz, was uns, nach kurzer Hörprobe, eindeutig zu „experimentell“ war. Also nutzen wir die Gunst der späteren Stunde und gingen rauf in Richtung Burg, denn es war schön leer und in der Dämmerung gab es von dort fantastische Ausblicke auf die beleuchtete Stadt. Um 22:00 Uhr wurden wir dann vom Wachpersonal herauskomplimentiert und es ging mit der Tram 22, nach einem ereignisreichen Tag zurück ins Hotel.

So, jetzt habt Ihr euch sehr viel Text angetan und Die nachfolgenden Bilder echt verdient. Vorher aber noch ein wichtiger Hinweis: Ich habe meinen Flickr-Account wieder ein wenig aktiviert und dort gibt es noch viel mehr Bilder in größerer Auflösung als ich hier im Blog zeigen kann. Klickt Euch einfach mal hin, indem Ihr hier rechts in der Seitenleiste nach unten scrollt, es würde mich sehr freuen!

CU

Prag – Ganz ehrlich (1)

Wer mir auf Instagram folgt (es gibt merkwürdigerweise immer noch Menschen, die das nicht tun) weiss, das meine Frau und ich am vorigen langen Wochenende unsere jährliche Fronleichnamslangeswochenendestädtereise unternommen haben. Diesmal ging es nach Prag.

Beginnen möchte ich mit dem, was normalerweise am Ende kommt, den Danksagungen. Diese gehen an die Jungs von Honest Guide, Janek und Honza, die uns mit ihrem YouTube-Kanal hauptsächlich zu Prag motiviert haben und bei meinem lieben Freund Gottfried, nebst Gattin Astrid, die mich an den Erfahrungen ihres Prag-Trips im vergangenen Jahr teilhaben ließen und uns den Reiseführer ausgeliehen haben.

Jetzt geht´s aber endlich los, und zwar mit unserer Ankunft am Prager Flughafen. Entgegen unserer ursprünglichen Planung sind wir nämlich nicht mit dem Auto gefahren, sondern geflogen, was eine gute Entscheidung war. Dazu an anderer Stelle später mehr. Nach einem kurzen Kampf mit dem Fahrkartenautomaten hatten wir unsere 72-Stunden-Tickets in der Tasche und setzten und in den Bus, stiegen dann in die Metro um und landeten letztendlich nach etwas über einer halben Stunde ganz in der Nähe unseres Hotels, in welchem unser Zimmer schon bereit war. Koffer in die Ecke und los ging es in die Innenstadt, die in wenigen Minuten erreichbar war, sei es nun zu Fuß, per Tram oder mit der Metro. Da es Mittagszeit war und wir beide Hunger hatten ging es direkt zu ersten Honest Guide-Tip in die Svetozor-Passage ins gleichnamige „Restaurant“. Dort sah es aus, wie in einer Werkskantine in den 50igern aber das Essen war landestypisch (inklusive Pilsner Urquell vom Fass), superlecker und superbillig. Nicht einmal 12,00 € für zwei vollständige Mahlzeiten sind schon eine Ansage. Danach ging es mit einem leckeren Eis in den direkt daneben liegenden Franziskanergarten, um ein wenig zu entspannen und den restlichen Tag zu planen.

Wir wollten eine im Marco Polo beschriebene Tour durch diverse Passagen machen, sind aber bereits nach der ersten kläglich gescheitert, was aber an der Tourbeschreibung lag. Was ist bitte eine Straße runter laufen, wenn keinerlei Gefälle vorhanden ist und auch sonst nichts, was „runter“ oder „hoch“ definieren würde 😡. Also ließen wir uns einfach treiben und liefen querbeet durch die Stadt, vorbei am Kafka-Denkmal und der Spanischen Synagoge bis an die Moldau. Diese überquerten wir um direkt in den Letna-Park mit dem Metronom zu gehen. Hier ging es wirklich hoch, zuerst jede Menge Treppen und dann noch eine weitere Steigung – das Ganze bei einer Bullenhitze. Der Letna-Park ist eine sehr schöne, weitläufige Grünanlage, die so groß ist, dass man immer irgendwo ein ruhiges und schattiges Plätzchen findet. Leider scheint er aber auch die Hauptablagestelle für leere Bierdosen zu schein, denn die fanden sich leider an vielen Stellen. Uns zog es zum dortigen  Biergarten, der, unter großen, schattigen Bäumen, einen tollen Blick auf die City bietet und zur Erholung von den vorangegangenen Strapazen kühles Pilsner Urquell vom Fass – wieder mal zum Spottpreis. Da das Thermometer immer noch mehr als 30 ºC anzeigte bestiegen wir dann die Tram zurück zum Hotel um uns eine Pause zu gönnen.

Abends ging es dann ins Burgviertel zum U Maleho Glena, einem Pub mit Jazzclub, in dem wir uns eigentlich noch die Liveband des Abends anhören wollten. Eigentlich ist das Stichwort, denn wir waren einfach zu müde und haben dieses Vorhaben deshalb gestrichen. Es gab also nur noch einen kurzen Verdauungsspaziergang, der uns an den Fuß des Petrin brachte, und dann die Tram ins Hotel, wo wir todmüde ins Bett fielen.

Hier nun der Tag in ausgewählten Bildern

Stay tuned

Ein dickes Ding

Es ist wirklich ein dickes Ding, wie lange ich hier schon wieder nichts veröffentlicht habe. Der letzte Beitrag datiert vom 29. April und heute ist schon der 15. Mai. Dabei wollte ich Euch doch schon lange eine Neuerwerbung vorstellen, bei der es sich auch um ein dickes Ding handelt. Diesmal aber nichts mit HiFi, sondern, mal wieder ganz klassisch, ein Objektiv und zwar das Fujinon XF 16-55 mm f2.8.

Ja, ich als Verfechter von Festbrennweiten habe mir ein sogenanntes Standardzoom gekauft. (Okay, ich habe bereits seit einiger Zeit auch das 18-135er, aber das ist ja nur für die Urlaubs-Schnappschüsse 😙) Warum? Weil es viele Gelegenheiten gibt, die einfach mehr Flexibilität in der Brennweite erfordern und/oder der Wechsel von Objektiven nicht praktikabel bzw. unmöglich ist. Sei es nun am Strand oder bei Gelegenheiten, die bei mir öfter vorkommen, nämlich diverse Zigarrenevents, wie zum Beispiel neulich.

Die Kaufentscheidung hatte ich schon länger getroffen, es hat aber gedauert, bis ich fündig wurde, denn das Objektiv ist nicht gerade ein Billigheimer, weswegen ich mich auf dem Gebrauchtmarkt umgesehen habe, der aber recht klein ist und wo oftmals Preise aufgerufen werden, die sich vom Neupreis kaum unterscheiden. Aber meine Geduld wurde belohnt und ich konnte ein sehr gutes Exemplar zu einem richtig fairen Preis erwerben.

Zum Abschluss noch ein paar Bilder zum Größenvergleich mit den drei „Fujicrons“ (23/35/50mm) und dem 18-135mm, damit die Aussage vom dicken Ding auch richtig rüberkommt.

CU

CCC – Nach langer Zeit …

Kennt Ihr das? Ihr habt eine Sache, die Ihr (eigentlich) gerne und regelmäßig tut, z. B. Sport, Lesen, die Lieblings TV-Serie usw. Dann kommt es, dass Ihr aus irgendwelchen Gründen dies nicht tun könnt – einmal, zweimal … Dann ist der nächste Termin und obwohl Ihr Zeit hättet, habt Ihr auf einmal keinen Zug mehr und lasst es sausen. So ging es mit mit meinen regelmäßigen Zigarrenevents. Das letzte Mal war der ANS am 14. Januar, seitdem siehe oben.

Nun habe ich mich aber endlich wieder einmal aufgerafft und bin zum April-Smoke des CCC ins Enchillada Wiesbaden gegangen. Ich habe es nicht bereut, denn es war wie stets ein schöner und lustiger Abend unter Freunden und ich fragte mich, warum ich eigentlich vorher gekniffen hatte.

Wie auch immer, auf diese Weise gibt es endlich wieder einmal Fotos von Speisen, Getränken, Zigarren und natürlich den üblichen Verdächtigen. Have Fun damit.

CU

P.S. Noch ein Hinweis zu den Bildern – insbesondere für Detlef Gimbel 😜. Diese entstanden mit meiner Fujifilm X-Pro2 und dem 16-55mm f2.8-Objektiv. Sieht man doch alleine schon am Look🤣😃. Übrigens konnte ich komplett die JPEGs, bei nur minimaler Bearbeitung, benutzen.

ANS – Kuchen für Männer

Der liebe Peter hat es sich, genau wie ich, zur Aufgabe gemacht, die Gemeinde über die Geschehnisse zu unterrichten, die sich beim ANS zutragen. Dabei ist er stets schneller mit seinem Bericht an der Öffentlichkeit als ich, denn er postet – teilweise sogar live – direkt vom Ort des Geschehens auf Facebook. Eben dieser Peter hat auch den Ausspruch geprägt, dass er damit die BILD-Zeitung sei und ich, weil ich oft ausführlicher berichte, die F.A.Z. Ich möchte jetzt und hier keine Vergleiche zwischen diesen Publikationen herstellen und sage deshalb nur, dass beide wichtige und meinungsbildende Elemente der deutschen Printmedien-Landschaft darstellen.

Jetzt aber zum gestrigen ANS, der ganz im Zeichen von Angela stand, die wenige Tage vorher ihren Geburtstag feierte und es sich nicht nehmen liess, den ANSlern einen leckeren Kuchen und weitere feine Sachen auszugeben. Peters Zigarren-BILD verwendete hierfür den Begriff Herrentorte, was ich – nach ausführlicher, F.A.Z.-gemäßer Recherche – korrigieren möchte, denn eine Herrentorte ist eine Torte, die aus mehreren, einzeln gebackenen Wiener Böden besteht und die mit einer Kuvertüre aus herber Bitterschokolade überzogen wird. Zwischen den Böden ist sie mit Weincreme gefüllt. Angelas Kuchen hingegen bestand aus purem Mett, fein garniert mit Frühlingszwiebeln, Ei und Frischkäsebällchen, dazu „Kerzen“ aus luftgetrockneten Mini-Salamis. Ein Kuchen für echte Männer eben.

Gute Stimmung ist beim ANS sowieso Standard, was will Mann (und natürlich auch Frau) dann noch mehr? Vielleicht ein paar Bilder, die sich diesmal natürlich überwiegend mit dem „Geburtstagskind“ und seinem Kuchen beschäftigen.

CU

Fotos im Auftrag des Herrn

Nein, ich bin jetzt nicht unter die Gotteslästerer gegangen und genauso wenig unter die Missionare. Ich möchte nur kurz von meinem Auftrag berichten, den ich am vergangenen Wochenende hatte und der, wie dieser Beitrag, endlich wieder einmal etwas mit Fotografie zu tun hat.

Meine Frau ist bekanntermaßen eine begeisterte – und auch gute – Sängerin, die gerne an Chorworkshops und ähnlichen Events teilnimmt. Darüber hinaus singt sie auch bei der „AKK-Band“, einem Zusammenschluss von Musik- und Sangesfreuden unserer hiesigen Kirchengemeinde. Früher war das einmal die „Jugendband“, allerdings wurde der Wortteil Jugend schon lange abgelegt, denn nun wurde das 30-jährige Jubiläum gefeiert (Mit einem der Gründungsmitglieder habe ich zusammen die Grundschule besucht, krass). Meine Frau ist allerdings erst vor wenigen Jahren dazu gestossen  und hat viel Spaß dabei. Irgendwie ist es an die Ohren der Band´ler gedrungen, dass ich gerne fotografiere und so wurde ich gefragt, ob ich nicht anlässlich des Jubiläums ein Gruppenfoto und Einzelportraits machen und natürlich das Jubiläumskonzert fotografieren wolle. Böse Zungen können jetzt behaupten, die waren nur zu geizig, einen richtigen Fotografen zu engagieren, mir ist allerdings die Interpretation lieber, dass man einfach von meinen Fähigkeiten überzeugt war und ich den Auftrag natürlich nur meiner Frau zuliebe kostenlos erledigt habe 😜.

Für mich war das beinahe Neuland, denn ich hatte etwas Ähnliches bisher nur einmal fotografiert und das war noch zu Nikon-Zeiten und mit einem geliehenen lichtstarken Telezoom (70-200 mm, f:2.8). Nun stand ich da mit meiner X-Pro 2 und dem 18-135 mm „Urlaubsobjektiv“, das am langen Ende gerade einmal mit Blende von f:5.6 aufwartet. Da blieb mir nur eins übrig, nämlich ISO hochdrehen und hoffen. Kombiniert habe ich das mit einer vorgewählten Belichtungszeit von 1/125 Sekunde, damit nichts durch Bewegungsunschärfe verschwimmt und der langsamen Serienbildfunktion (3 Bilder/Sekunde), damit hoffentlich immer etwas Brauchbares dabei ist. Ich finde, die Ergebnisse sind recht akzeptabel und das beste daran war, dass ich direkt die JPGs aus der Kamera nehmen konnte. Die Fuji-Kameras werden wirklich nicht umsonst für Ihre super JPG-Qualatität, auch und gerade bei hohen ISO-Werten – in meinem Fall ISO 6400 – gelobt. Natürlich sieht man Bildrauschen, aber hey, was soll’s, es stört nicht.

Einige Beispielfotos möchte ich Euch nicht vorenthalten und Euch bitten mir die Daumen zu drücken, denn den ganzen Satz habe ich heute an die Bandmitglieder verteilt und hoffe natürlich auf ein positives Feedback.

CU

CCC – Play it loud

Wie gestern bereits angekündigt folgt nun meine Beitrag zum diesjährigen Sommerfest des CCC, welches diesmal an neuer Location, nämlich in Gau-Odernheim bei Deheck´s Tochter Event Werkstatt stattfand. Neu waren auch die Witterungsbedingungen, denn nachdem wir in den Vorjahren durch angenehme Temperaturen verwöhnt waren, war es diesmal ganz anders. 14° Celsius tagsüber im August sind nun wirklich nicht schön zu nennen, was insbesondere einige, leicht und sommerlich gekleidete, Damen sprichwörtlich am eigenen Leibe erfahren mussten. Trotzdem tat dies der vorzüglichen Stimmung keinen Abbruch.

Natürlich gibt es den Haupt-Artikel zum Sommerfest auf der Webseite des CCC, doch einige Highlights möchte ich auch hier zum besten geben. So waren diesmal erstmalig Gäste von befreundeten Zigarrenclubs anwesend  (St. Wendel, Balingen und Freiburg), das granatenmäßig leckere Essen wurde von der überregional bekannten Metzgerei Hauck geliefert und als besonderes Event spielte Mission Possible, die vermutlich beste Coverband diesseits des Urals, bei der unser Clubmitglied Mario – auch genannt „die Diva“ – den Gesangspart innehat. Die Jungs heizten ordentlich ein, so dass die Außentemperaturen irgendwann kein Thema mehr waren.

Hier folgen jetzt ein paar Teaser-Bilder, wer mehr sehen will klickt sich bitte weiter zur CCC-Webseite. Viel Spaß dabei.

CU

Burger Time v5.0

Nun bin ich schon seit einer Woche Strohwitwer, da mein Arbeitgeber nicht in der Lage war, einem Vater schulpflichtiger Kinder (mir) in den Sommerferien Urlaub zu gewähren und so meine Frau samt Mädels und Hund ohne mich an die Nordsee getuckert ist. Wer jetzt allerdings glaubt, dass ich hier herumsitze und mir einen Lenz mache, der irrt sich gewaltig, denn an den Arbeitstagen bemühe ich mich um Überstunden (es wartet ja sowieso niemand zuhause auf mich) und nach Feierabend und an meinen freien Tagen weiß ich vor lauter Arbeit im und ums Haus manchmal gar nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Allein die Aufbereitung des Autos meiner Frau, welches ich aktuell nutze, hat sicherlich acht Stunden (verteilt auf mehrere Sessions) in Anspruch genommen. Dafür kann ich mich jetzt aber wieder ohne „Vorbehalte“ reinsetzen.

Jetzt aber genug des Vorspiels, schließlich hat mein lieber Freund Holger S. schon von seinem Urlaubsdomizil aus einen neuen Blogbeitrag angefordert und nachdem ich heute Wäsche gewaschen, Betten bezogen und den Rasen gemäht habe, dachte ich mir, so ein leckerer Burger schließt den Tag versöhnlich ab. Natürlich habe ich wieder Heikos Buch zu Rate gezogen, diesmal aber kein Rezept daraus nachgebaut, sondern mich zu einer Eigenkreation inspirieren lassen.

Einen Namen dafür habe ich (noch) nicht, hier aber die Zutaten
(für zwei Burger):

  • 300g Schweinemett
  • Appenzeller Käse
  • 2 Laugenbrötchen
  • 1 Zwiebel
  • Senf
  • Honig
  • Preiselbeeren aus dem Glas (in meinem Fall mit Birne 🍐)

Als erstes das Mett zu Patties pressen und diese mehrere Stunden im Kühlschrank kaltstellen. Die Zwiebeln in grobe Stücke schneiden, in Butter andünsten und mit Honig karamellisieren. Die Brötchen aufschneiden, Innenseiten anrösten und die Unterseiten großzügig mit Senf bestreichen. Darauf kommen dann die fertigen Zwiebeln. Die Patties von beiden Seiten anbraten und den Käse darauf anschmelzen lassen. Auf´s Brötchen damit und einen ordentlichen Löffel Preiselbeeren als „Ketchup“ verwenden. (Brötchen-)Deckel drauf – fertig.

Was soll ich sagen. Das Experiment hat sich gelohnt und die Burger waren L E G G Ä H !

Und da ein Bild bekannterweise mehr als 100 Worte sagt, folgt jetzt noch das Äquivalent zu mehr als 900 Worten.

CU