Burger Time v5.0

Nun bin ich schon seit einer Woche Strohwitwer, da mein Arbeitgeber nicht in der Lage war, einem Vater schulpflichtiger Kinder (mir) in den Sommerferien Urlaub zu gewähren und so meine Frau samt Mädels und Hund ohne mich an die Nordsee getuckert ist. Wer jetzt allerdings glaubt, dass ich hier herumsitze und mir einen Lenz mache, der irrt sich gewaltig, denn an den Arbeitstagen bemühe ich mich um Überstunden (es wartet ja sowieso niemand zuhause auf mich) und nach Feierabend und an meinen freien Tagen weiß ich vor lauter Arbeit im und ums Haus manchmal gar nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Allein die Aufbereitung des Autos meiner Frau, welches ich aktuell nutze, hat sicherlich acht Stunden (verteilt auf mehrere Sessions) in Anspruch genommen. Dafür kann ich mich jetzt aber wieder ohne „Vorbehalte“ reinsetzen.

Jetzt aber genug des Vorspiels, schließlich hat mein lieber Freund Holger S. schon von seinem Urlaubsdomizil aus einen neuen Blogbeitrag angefordert und nachdem ich heute Wäsche gewaschen, Betten bezogen und den Rasen gemäht habe, dachte ich mir, so ein leckerer Burger schließt den Tag versöhnlich ab. Natürlich habe ich wieder Heikos Buch zu Rate gezogen, diesmal aber kein Rezept daraus nachgebaut, sondern mich zu einer Eigenkreation inspirieren lassen.

Einen Namen dafür habe ich (noch) nicht, hier aber die Zutaten
(für zwei Burger):

  • 300g Schweinemett
  • Appenzeller Käse
  • 2 Laugenbrötchen
  • 1 Zwiebel
  • Senf
  • Honig
  • Preiselbeeren aus dem Glas (in meinem Fall mit Birne 🍐)

Als erstes das Mett zu Patties pressen und diese mehrere Stunden im Kühlschrank kaltstellen. Die Zwiebeln in grobe Stücke schneiden, in Butter andünsten und mit Honig karamellisieren. Die Brötchen aufschneiden, Innenseiten anrösten und die Unterseiten großzügig mit Senf bestreichen. Darauf kommen dann die fertigen Zwiebeln. Die Patties von beiden Seiten anbraten und den Käse darauf anschmelzen lassen. Auf´s Brötchen damit und einen ordentlichen Löffel Preiselbeeren als „Ketchup“ verwenden. (Brötchen-)Deckel drauf – fertig.

Was soll ich sagen. Das Experiment hat sich gelohnt und die Burger waren L E G G Ä H !

Und da ein Bild bekannterweise mehr als 100 Worte sagt, folgt jetzt noch das Äquivalent zu mehr als 900 Worten.

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Berlin-essen (und trinken)

Wer sich noch nicht durch meinen Berlin-Reisebericht gequält gelesen hat, kann die über die folgenden Links nachholen: Teil 1, Teil 2, Teil 3. Dies ist aber nicht Voraussetzung für diesen Beitrag, in dem es um das leibliche Wohl geht und wie wir es in Berlin gepflegt haben.

Wie bereits erwähnt nächtigten wir im Hotel Savoy, das uns nicht nur ein schönes Zimmer bot, auch das morgendliche Frühstücksbuffet im gediegenen Restaurant erfüllte alle Wünsche, die ich/wir an ein gutes und reichliches Frühstück haben, inklusive Sektchen. Der Knaller ist allerdings die Times Bar im Savoy, eine richtig schön altmodische Bar mit gedämpftem Licht, tiefen, bequemen Ledersesseln und einer vollständigen Ausstattung an geistigen Getränken. Darüber hinaus ist auch noch eine Dependance der Casa del Habano angegliedert, aus der einem die kompetenten Kellner auch noch zu später Stunde eine gute kubanische Zigarre reichen. Die Bar ist natürlich auch für Nicht-Hotelgäste zugänglich und daher ein absoluter Tip meinerseits. Nur mit den (hohen) Preisen muss man sich halt arrangieren.

Das kulinarische Angebot Berlins ist nahezu unüberschaubar und neben den überall präsenten, unvermeidlichen Currywurst-Buden präsentieren sich Restaurants nahezu aller denkbarer Nationalitäten. Uns verschlug es, auf Empfehlung einiger CCC-Mitglieder, ins Mimino Royal, ein georgisches Restaurant ganz in der Nähe unseres Hotels aber etwas zurückgesetzt von der Straße. Danke für die Empfehlung, das Essen war vorzüglich, der Service aufmerksam und die Preise absolut in Ordnung. Ich nehme es gerne als Qualitätsbeweis, wenn Ausländer im Restaurant ihrer Nationalität sitzen und hörte um mich herum fast nur georgisch (russisch?).

Aus dem Fernsehen (hier zeichnet der Musiksender Deluxe Music seine Live Sessions auf) kannte ich die Location des Folgetags, Stone Brewing. Hier wird nicht nur Craft Beer gebraut sondern auch im riesigen Brauereigasthof, einem ehemaligen Gaswerk, ausgeschenkt, passende moderne Speisekarte inklusive. Trotz der enormen Größe kommt hier kein „Bahnhofshallen-Feeling“ auf und man sitzt irgendwie gemütlich. Die Speisen sind von guter Qualität und die Preise zwar nicht billig aber völlig in Ordnung. Die große Auswahl verschiedener Craft Biere aus eigener Herstellung und von befreundeten Brauereien kann man sogar in 0,15l-Portionen geniessen, was ich sehr angenehm fand, denn so kann man mehr testen und hat nicht gleich einen in der Krone. Stone Brewing liegt etwas außerhalb in Marienfelde, ist aber die S-Bahn Fahrt von ca. 20 Minuten und den knappen Kilometer Fußmarsch vom Bahnhof mehr als wert.

Zu guter Letzt noch eine Berliner Institution, die Dicke Wirtin. Am Savignyplatz, und damit zu Fuß vom Hotel erreichbar, befindet sich diese „original“ Berlin Kneipe. „Original“ natürlich in Anführungszeichen, denn es ist rappelvoll mit Touristen (jeden Tag!) und die Einheimischen sind hier in der Minderzahl. Nichtsdestotrotz hat sich das Lokal seinen Charme bewahrt und es findet weder Abfertigung noch Abzocke statt. Die Speisekarte ist übersichtlich und ausschließlich mit deutscher/berliner Küche bestückt. Auf dem Tresen steht sogar noch eine riesiges Einmachglas mit Soleiern. Die Portionen sind riesig – das Schnitzel meiner Frau ragte beidseitig ca. 5cm über den Teller – kommen ultraschnell aus der Küche und schmecken vorzüglich. Falls das immer noch nicht reicht, kann man sich zum Nachtisch eine Portion Kalter Hund oder Kühle Katze bestellen, geballte, konzentrierte Kalorien. Dazu gibt es eine große Auswahl an Bier und Spirituosen. Der Service ist, trotz aller Hektik, sehr aufmerksam, flott und hat immer einen Spruch in echt Berliner Schnauze auf den Lippen. Auch hier sind die Preise absolut fair.

Natürlich haben wir kulinarisch nur an Berlins Oberfläche gekratzt aber vielleicht ist ja bei den obigen Empfehlungen etwas dabei, was dem/r einen oder anderen Leser/In das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Würde mich freuen. Gerne hätten wir auch die Kult-Currywurtsbude Konnopke´s Imbiss getestet aber dafür reichte einfach die Zeit nicht aus.

Ein paar Bilder zu den Lokalitäten gibt es natürlich auch.

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Burger-Time v4.0

Mittlerweile habe ich schon oft in Heikos Buch herumgestöbert, kürzlich einen seiner Burger „nachgebaut “ und dafür sogar Lob vom Meister selbst erhalten. Danke.

Heute habe ich mich aber wieder einmal zu einer Eigenkreation hinreißen lassen:  Thunfisch-Burger (insbesondere weil eine meiner Töchter derzeit den Rappel hat, kein Fleisch zu essen 🙄).

Dabei habe ich es mir ganz einfach gemacht und als Grundlage   die Thunfischfrikadellen low carb von Schlank mit Verstand benutzt. Die doppelte Menge des dortigen Rezepts ergibt bei Verwendung der Burgerpresse genau vier schöne Paddies, die ich vor dem Braten noch ca. 30-45 Minuten in der Tiefkühlung hatte. Als Brötchen kamen die fertigen Brioche-Buns, die ich neulich bei Rewe gefunden habe, zum Testeinsatz. Ich muss sagen, die waren echt okay und praktisch, da ich absolut keine Zeit hatte selbst zu backen. Dazu noch etwas Käse, frischer Salat, Tomate und Röstzwiebeln – fertig ist der Lack Burger.

Was soll ich sagen, es war L E G G Ä H. Und so sahen sie aus:

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Fixes Futter (Teil 11)

Dies ist wieder einmal ein Beitrag, den ich mit einem Warnhinweis versehen möchte, denn es geht um Essen bzw. die Zubereitung des selbigen. Da ich weiß, dass mir einige Foodblogger folgen, die viel Wert auf frische Zutaten, fehlende Konservierungsstoffe, Low Carb usw. legen, sollten insbesondere diese das Folgende beachten.

Im nachfolgenden Blogpost wird über die Zubereitung einer Speise berichtet. Hierzu wurden nahezu ausschließlich Fertigprodukte verschiedener Art verwendet. Wer sich dadurch in irgendeiner Weise negativ angesprochen fühlt, sollte die Lektüre hier beenden.

Für alle Anderen geht es jetzt weiter.

Zuerst eine kurze Erklärung, wie ich auf das nachfolgende Fixe Futter gekommen bin.

  1. Beim Discounter meines Vertrauens gibt es seit einiger Zeit immer einmal wieder fertiges Pulled Pork, in 550g Portionen eingeschweißt. Das hatte ich schon einmal gekauft und siehe da, es war gar nicht so übel. Natürlich weit entfernt von dem Geschmack, wenn es richtig zubereitet wird, aber okay.
  2. Wenn ich meine Töchter frage, was ich Ihnen zu Essen machen soll, kommt meistens die Antwort „Was mit Nudeln“.

Also gut, dann gibt es heute ein PPNG (Pulled Pork Nudel Gratin), für das ich folgende Zutaten verwendet habe:

  • 1 Packung (550g) fertiges Pulled Pork
  • 500g Nudeln
  • 1 Tüte (200g) geriebener Käse
  • Salz, Pfeffer, Tabasco, Ketchup mit hohem Tomatenanteil oder BBQ-Sauce
  • 1 Glas selbst eingelegte Chilis (nach dem Rezept von Heiko, dass Ihr hier nachlesen könnt), alternativ ein Fertigprodukt

Das Pulled Pork gemäß Anleitung im Backofen erhitzen und die Nudeln kochen. Beides sollte ungefähr zur gleichen zeit fertig sein. Das Fleisch mit zwei Gabeln zerreissen und mit Salz, Pfeffer, Tabasco und Ketchup nachwürzen. Fleisch und Nudeln in einer großen Auflaufform vermengen, den Käse und die Chili-Slices darauf verteilen. Dann kommt das Ganze noch einmal zum Überbacken in den Ofen, am besten mit der Grillstufe – sofern vorhanden – bis sich eine schöne Kruste gebildet hat.

So, das war´s. Fertig und L E G G Ä H !

Habt Ihr an den Bildern erkannt, dass alles nur Fertigzeug war?
Wohl kaum!

Vielleicht hat ja jetzt eine/r der kochenden bzw. grillenden Leser/innen Lust bekommen, so etwas mit frischen Zutaten zuzubereiten und ggf. noch zu verfeinern. Es würde mich sehr freuen, wenn ich hier eine Idee geliefert habe.

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P. S. Zu allen anderen Teilen der Serie „Fixes Futter“ kommt Ihr über die Suchfunktion in der Seitenleiste oben rechts. Schaut mal rein.

Burger Time, diesmal mit professioneller Anleitung 

Wer hier im Blog die Suchfunktion nutzt, findet diverse Beiträge zum Thema Essen. In diesen habe ich versucht meine Nicht-Kochkünste zu protokollieren und in Form von Rezepten an den Leser zu bringen, oft sogar mit positivem Feedback. Als bekennender Fleisch(fr)esser und Burger-Fan gab es natürlich auch die Unterrubrik Burger-Time.

Burger Time war bei mir auch heute – aber diesmal habe ich professionelle Hilfe in Anspruch genommen, nämlich das Buch World Wide Burger meines lieben Freundes (diese Titulierung nehme ich mir jetzt einfach mal dreist raus) Heiko Blumentritt. Heiko ist nicht nur Liebhaber guter Zigarren sondern auch ein Grillmeister par excellence, der seine Rezepte gerne mit anderen teilt. Klar, sonst würde er ja keine Bücher schreiben. Bücher? Ja, denn WWB ist bereits sein zweites Buch nach dem Erstlingswerk BBQ, Burger und Co. War das erste Buch noch mehr ein Heft(chen), so hat Heiko mit World Wide Burger mächtig zugelegt und ein über 270 Seiten dickes Werk abgeliefert. Nun behaupten böse Zungen natürlich, dass es Bücher mit Burger-Rezepten gibt wie Sand am Meer, was sicherlich nicht verkehrt ist. WWB hebt sich von diesen aber vor allem dadurch ab, das der Autor alle 87 Burger (sowie diverse Beilagen etc.) selbst kreiert, zubereitet fotografiert und gegessen hat. Hinzu kommt noch, dass alles im Eigenverlag abgewickelt wird. Hier steckt also eine Menge Herzblut drin, was man dem Buch auch anmerkt. Sämtliche Rezepte sind nach Kategorien sortiert, klar gegliedert und mit einer vollständigen Zutatenliste versehen (was bei manchen „professionellen“ Kochbüchern nicht selbstverständlich ist). Wer hier nicht fündig wird ist Vegetarier.

Nach so viel Lob fällt es mir schwer Kritikpunkte aufzuzählen. Gefunden habe ich etwas, auch wenn ich dafür sozusagen in den Hackfleischkrümeln suchen musste. Also das Folgende bitte nicht überbewerten. So schreibt man groß, großzügig und ähnliche Wörter mit „ß“ und nicht mit „ss“. Die farblich absolut gelungenen Bilder haben für meinen Geschmack ein bisschen zu viel Unschärfe, eine kleinere Blende hätte gut getan. Es haben sich viele Schweizer Begriffe eingeschlichen, die in Deutschland möglicherweise für Fragezeichen auf der Stirn sorgen. Als Beispiel möchte ich nur den Nüsslisalat erwähnen, bei dem es sich um Feldsalat handelt.

Nun noch kurz zu meinem Selbstversuch. Ich hatte mir als Testobjekt den Schweizer Raclette Burger ausgesucht, der mir schmackhaft und nicht zu kompliziert wirkte und ich war begeistert. Das Rezept findet Ihr übrigens auf Seite 214. Folgende Abweichungen habe ich aber vorgenommen: Appenzeller statt Raclettekäse, der hier nur Saisonware ist und Briochebuns, da mir die Zubereitung der eigentlich vorgesehenen Ciabattabuns zu langwierig war. Dazu darf ich jetzt noch – mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors – die Rezeptur für das ebenfalls benötigte Raclettegewürz ergänzen, welches in Deutschland so nicht erhältlich ist:

  • 15g Knoblauchpulver
  • 2g   Muskat, gemahlen
  • 5g   Thymian
  • 50g Paprikapulver, süss
  • 9g   Schwarzer Pfeffer, grob gemahlen

Jetzt folgen noch ein paar Bilder, die Euch hoffentlich hungrig machen, das Buch zu kaufen und dafür einen der Links hier aus dem Artikel zu benutzen, dann dann freut sich nicht nur Heiko über viele verkaufte Exemplare sondern auch ich über ein paar Cents von Amazon.

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Gier noch einmal die Links zu Amazon.de in Bildform:

m4c – Leckeres Essen und leere Versprechungen

Es war der dritte Mittwoch im Februar und wie an jedem dritten Mittwoch eines Monats traf die Runde von meet4cigars zum gemeinsamen Smoke in der Adela Alentejana in Darmstadt zusammen. In lockerer und gut gelaunter Runde wurden nicht nur karibische Laubrollen thermisch verwertet sondern auch das eine oder andere leckere Gericht aus der sehr empfehlenswerten Küche der Adega verspeist. Wie üblich waren auch bereits deutlich vor dem „offiziellen“ Beginn der Veranstaltung einige der üblichen Verdächtigen bereits anwesend und hatten ihre Duftmarke aus Zigarrenrauch gesetzt.

Nachdem ich bereits vorige Woche am Freitags-ANS teilnehmen konnte , war der Besuch bei m4c der nächste Schritte zu einem klassischen Triple, denn tags darauf war das CCC-Monatstreffen in Mainz terminiert. Dies wurde auch von CCC-Presidente Gabriel erkannt, der mich mit „Hast du gerade eine Serie?“ begrüßte.

Jetzt zu den leeren Versprechungen (okay, es war nur eine), denn ich verabschiedete mich mit einem deutlich hörbaren „bis morgen“ von denen, die auch zum CCC-Smoke wollten. Doch der Folgetag meinte es nicht gut mit mir. Es ging so ziemlich alles schief, was schiefgehen konnte und spätestens am Nachmittag war ich so geladen, dass ich niemandem meinen Frust und meine schlechte Laune zumuten wollte und zuhause blieb. Glaubt mir, es war besser so.

Deshalb gibt es jetzt natürlich auch nur Bilder aus Darmstadt, have Fun.

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ANS – Freitag, Liebe, Ringe, Bücher und ein Sieg

So und wieder einmal ist es mir gelungen einen völlig schwachsinnigen Titel für einen meiner Blogbeiträge zu finden. Natürlich kommen alle gerade genannten Dinge in diesem Artikel zur Sprache, stehen aber in keinem Zusammenhang, ausser dass ich sie beim gestrigen Freitags-ANS angetroffen habe. Ja, Ihr habt richtig gelesen. Es war mit seit (gefühlten) Jahrhunderten wieder einmal vergönnt, einen Freitags-ANS zu besuchen, da ich weder am gestrigen Freitag Spätdienst noch am heutigen Samstag Frühdienst hatte und ich so einen großen Teil der Nacht zum Tag machen konnte.

Was soll ich sagen, als ich kurz nach dem offiziellen Beginn in der Apotheke eintraf (ich habe ja versprochen nicht mehr zu früh zu kommen), drängte sich bereits die Menge im alten Labor und den Nebenräumen, der Tisch war übervoll mit leckerem Futter, die Flaschen und Gläser klirrten und es lag ein angenehmer Nebel aus feinstem Zigarrenrauch in der Luft. Wie es Tradition ist, hatten auch wieder einige Gäste aus der Ferne es sich nicht nehmen lassen hunderte von Kilometern zu fahren um unter guten Freunden zu sein. Danke! Schön, dass Ihr da wart und hoffentlich bis zum nächsten Mal.

Jetzt aber weiter im Text der Überschrift. Freitag ist abgehakt, also zu den anderen Punkten:

  • Liebe: Ich freue mich sehr, das zwei aus unserer Mitte, die sich schon ewig kennen zusammengefunden haben. Natürlich sind die Namen der Redaktion bekannt, trotzdem möchte ich sie hier nicht veröffentlichen und klaue ganz dreist bei Peter, der sie in einem Facebook-Post Turtel und Täubchen nannte. Besser kann man es einfach nicht ausdrücken.
  • Ringe: Obwohl gestern kein CCC-Treffen stattfand waren natürlich viele CCC-Mitglieder anwesend, die ihre sehnlichst erwarteten Club-Ringe in Empfang nehmen konnten.
  • Bücher: Zu den Gästen aus der Ferne zählte auch unser im Schweizer Exil lebender Freund Heiko Blumentritt, der kürzlich sein zweites Buch mit dem Titel World Wide Burger veröffentlicht hat und einen Riesen-Stapel davon dabei hatte, um die anwesenden Vorbesteller zu bedienen, natürlich inklusive persönlicher Widmung. Obwohl ich es verbaselt hatte eine Vorbestellung abzugeben, konnte ich dennoch ein Exemplar ergattern, freu!
  • Sieg: CCC-Presidente Gabriel traf diesmal erst zu ungewohnt später Stunde ein aber er hatte eine Entschuldigung. Als treuer Fan war er natürlich beim Heimspiel seiner Mannschaft Mainz 05, die gestern im Heimspiel, nach langer Durststrecke, endlich wieder einen Sieg einfahren konnte. So erlebten wir einen geradezu ausgelassenen Gabriel, der sich mit breitem grinsen im Gesicht die wohlverdiente Sieger-Cohiba anzündete.

Alles klar? Ja! Dann kommen jetzt die unvermeidlichen Bilder

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CCC – Viva la Musica

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und demgemäß traf sich der CCC traditionell zum Jahresabschlussrauchen in der Bodega de Musica in Wiesbaden.

Was soll ich sagen; als ich um ca. 18:30 Uhr – also 30 Minuten vor dem eigentlichen Veranstaltungsbeginn im „Hinterzimmer“ der Bodega eintraf , war bereits eine zweistellige Anzahl Clubmitglieder versammelt und amüsierte sich prächtig. Diese Zahl sollte sich dann noch deutlich auf über 30 erhöhen (Aus verschiedenen Quellen habe ich die Zahlen 32, 33, 34 und 37, so genau möchte ich mich aber jetzt nicht festlegen).

Einzig „offizieller“ Programmpunkt (Presidente Gabriel verzichtete auf eine Rede) war die Ringfrage, vorgetragen von Peter und abgenickt  durch den Gesamtvorstand. Zum Thema Club-Ring werde ich gesondert noch etwas auf der CCC-Webseite posten, da trotz rege besuchter Weihnachtsfeier und dem gestrigen Abend sicherlich noch nicht alle Clubmitglieder hierzu informiert sind. Ansonsten war natürlich leckeres Essen, leckeres Trinken und die massenhafte Verbrennung karibischer Laubrollen angesagt. Dazu kamen die ebenfalls stimmungshebenden guten Gespräche obwohl diese manchmal mehr ein gegenseitiges Anschreien waren, denn der Geräuschpegel konnte es locker mit den im Raum herumwabernden Rauschschwaden aufnehmen. Alles in allem also ein mehr als gelungener Abend.

Um dies zu beweisen kommen die nachfolgenden Bilder. Enjoy!

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P.S. Als kleine „Aufmunterung“ für meine nicht zigarren-affinen Leser: Dies war für einige Wochen der letzte Beitrag im Rahmen der Zigarrenberichterstattung, denn ich habe meinen Januar-Dienstplan erhalten, der mir die nächsten (Smoke-)Termine massiv verhagelt. Also bleibt dran, es kommen wieder andere Themen. Gell Holger 😜.

Schojöh No-ell

Es ist die Zeit der Weihnachtsfeiern und natürlich gab es auch dieses Jahr wieder eine Weihnachtsfeier des CigarCultClub Mainz/Wiesbaden, bei der ich die Ehre und das Vergnügen hatte, dabei zu sein.

Als offizieller Haus- und Hofberichterstatter des CCC gibt es meinen ausführlichen Beitrag mit vielen Bildern natürlich exklusiv auf der CCC-Webseite. Deswegen hier nur ein Teaser:

cccwf2016-33

Da des Weihnachtsmenü diesmal französisch angehaucht war schließe ich mit einem herzlichen Joyeux Noël – auf hessisch ausgesprochen Schojöh-No-ell
(mit weischem esszehhah) 😂

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Fixes Futter (10) = Burger Time v3.0

Ja, ich weiß, dass ich hier versprochen habe mit vielen Bildern über meinen Urlaubsaufenthalt auf Madeira zu berichten. Was soll also dieser Beitrag, bereits der zweite seit meiner Rückkehr, zu einem völlig anderen Thema? Ganz einfach, ungefähr 500 Bilder liegen noch wie ein Berg vor mir und im Moment fehlt mir einfach der Zug, richtig loszulegen.

Allerdings hatte ich heute morgen eine Essensidee zum Thema (teenagergeeignetes) Fixes Futter, die ich jetzt vorstellen möchte. Da es sich (im weitesten Sinne) um einen Burger handelt, ist dies hier also nicht nur Folge 10 von Fixes Futter sondern auch Nr. 3 von Burger Time (Ist ewig her, deshalb zur Erinnerung bitte hier oder hier klicken).

Vor dem Rezept noch der Warnhinweis:

Dies ist keine kulinarische Offenbarung sondern einfach nur der Versuch eines arbeitenden Vaters, sich und seiner Tocher ein leckeres und schnell zubereitetes Mittagessen auf den Tisch zu bringen.

Es gibt also einen Lachs-Burger mit selbstgemachter Cocktailsauce, wozu es für zwei Portionen folgender Zutaten bedarf:

  • 2 (Hotdog-)Brötchen
  • 2 Lachsfiltes (TK)
  • Salat
  • 1 weiße Zwiebel
  • 200g Creme fraiche
  • 3 EL Tomatenketchup
  • 2-3 EL Sherry
  • 2-3 TL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer, gehackte Petersilie

Die Brötchen werden aufgeschnitten und auf den „Belegeseiten“ angetoastet, das Lachsfilet mit Salz und Pfeffer gewürzt und in Olivenöl angebraten, bis es eine schöne Kruste hat. Trotzdem keine hohe Hitze verwenden. Für die Cocktailsauce werden Creme fraiche, Ketchup, Sherry und Zitronensaft mit Salz, Pfeffer und der Petersilie vermengt und glattgerührt. Gegebenenfalls variiert Ihr etwas mit den Mengen, um die von euch gewünschte Viskosität zu erreichen.

Das gebratene Lachsfilet legt Ihr dann auf die mit Salatblättern belegte Unterseite des Brötchens. Darauf dann ein paar Zwiebelringe und ordentlich Cocktailsauce. Brötchendeckel drauf, feddich und L E G G Ä H !

Hier noch eine Anmerkung: Natürlich könnt Ihr auch ordentliche, frische Brötchen vom örtlichen Bäcker nehmen. Ich fand nur die Idee mit den Hotdog-Brötchen gut, da diese so ideal zur Größe der Lachsfilet-Stücke passen.

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