CCC – Play it loud

Wie gestern bereits angekündigt folgt nun meine Beitrag zum diesjährigen Sommerfest des CCC, welches diesmal an neuer Location, nämlich in Gau-Odernheim bei Deheck´s Tochter Event Werkstatt stattfand. Neu waren auch die Witterungsbedingungen, denn nachdem wir in den Vorjahren durch angenehme Temperaturen verwöhnt waren, war es diesmal ganz anders. 14° Celsius tagsüber im August sind nun wirklich nicht schön zu nennen, was insbesondere einige, leicht und sommerlich gekleidete, Damen sprichwörtlich am eigenen Leibe erfahren mussten. Trotzdem tat dies der vorzüglichen Stimmung keinen Abbruch.

Natürlich gibt es den Haupt-Artikel zum Sommerfest auf der Webseite des CCC, doch einige Highlights möchte ich auch hier zum besten geben. So waren diesmal erstmalig Gäste von befreundeten Zigarrenclubs anwesend  (St. Wendel, Balingen und Freiburg), das granatenmäßig leckere Essen wurde von der überregional bekannten Metzgerei Hauck geliefert und als besonderes Event spielte Mission Possible, die vermutlich beste Coverband diesseits des Urals, bei der unser Clubmitglied Mario – auch genannt „die Diva“ – den Gesangspart innehat. Die Jungs heizten ordentlich ein, so dass die Außentemperaturen irgendwann kein Thema mehr waren.

Hier folgen jetzt ein paar Teaser-Bilder, wer mehr sehen will klickt sich bitte weiter zur CCC-Webseite. Viel Spaß dabei.

CU

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Berlin-essen (und trinken)

Wer sich noch nicht durch meinen Berlin-Reisebericht gequält gelesen hat, kann die über die folgenden Links nachholen: Teil 1, Teil 2, Teil 3. Dies ist aber nicht Voraussetzung für diesen Beitrag, in dem es um das leibliche Wohl geht und wie wir es in Berlin gepflegt haben.

Wie bereits erwähnt nächtigten wir im Hotel Savoy, das uns nicht nur ein schönes Zimmer bot, auch das morgendliche Frühstücksbuffet im gediegenen Restaurant erfüllte alle Wünsche, die ich/wir an ein gutes und reichliches Frühstück haben, inklusive Sektchen. Der Knaller ist allerdings die Times Bar im Savoy, eine richtig schön altmodische Bar mit gedämpftem Licht, tiefen, bequemen Ledersesseln und einer vollständigen Ausstattung an geistigen Getränken. Darüber hinaus ist auch noch eine Dependance der Casa del Habano angegliedert, aus der einem die kompetenten Kellner auch noch zu später Stunde eine gute kubanische Zigarre reichen. Die Bar ist natürlich auch für Nicht-Hotelgäste zugänglich und daher ein absoluter Tip meinerseits. Nur mit den (hohen) Preisen muss man sich halt arrangieren.

Das kulinarische Angebot Berlins ist nahezu unüberschaubar und neben den überall präsenten, unvermeidlichen Currywurst-Buden präsentieren sich Restaurants nahezu aller denkbarer Nationalitäten. Uns verschlug es, auf Empfehlung einiger CCC-Mitglieder, ins Mimino Royal, ein georgisches Restaurant ganz in der Nähe unseres Hotels aber etwas zurückgesetzt von der Straße. Danke für die Empfehlung, das Essen war vorzüglich, der Service aufmerksam und die Preise absolut in Ordnung. Ich nehme es gerne als Qualitätsbeweis, wenn Ausländer im Restaurant ihrer Nationalität sitzen und hörte um mich herum fast nur georgisch (russisch?).

Aus dem Fernsehen (hier zeichnet der Musiksender Deluxe Music seine Live Sessions auf) kannte ich die Location des Folgetags, Stone Brewing. Hier wird nicht nur Craft Beer gebraut sondern auch im riesigen Brauereigasthof, einem ehemaligen Gaswerk, ausgeschenkt, passende moderne Speisekarte inklusive. Trotz der enormen Größe kommt hier kein „Bahnhofshallen-Feeling“ auf und man sitzt irgendwie gemütlich. Die Speisen sind von guter Qualität und die Preise zwar nicht billig aber völlig in Ordnung. Die große Auswahl verschiedener Craft Biere aus eigener Herstellung und von befreundeten Brauereien kann man sogar in 0,15l-Portionen geniessen, was ich sehr angenehm fand, denn so kann man mehr testen und hat nicht gleich einen in der Krone. Stone Brewing liegt etwas außerhalb in Marienfelde, ist aber die S-Bahn Fahrt von ca. 20 Minuten und den knappen Kilometer Fußmarsch vom Bahnhof mehr als wert.

Zu guter Letzt noch eine Berliner Institution, die Dicke Wirtin. Am Savignyplatz, und damit zu Fuß vom Hotel erreichbar, befindet sich diese „original“ Berlin Kneipe. „Original“ natürlich in Anführungszeichen, denn es ist rappelvoll mit Touristen (jeden Tag!) und die Einheimischen sind hier in der Minderzahl. Nichtsdestotrotz hat sich das Lokal seinen Charme bewahrt und es findet weder Abfertigung noch Abzocke statt. Die Speisekarte ist übersichtlich und ausschließlich mit deutscher/berliner Küche bestückt. Auf dem Tresen steht sogar noch eine riesiges Einmachglas mit Soleiern. Die Portionen sind riesig – das Schnitzel meiner Frau ragte beidseitig ca. 5cm über den Teller – kommen ultraschnell aus der Küche und schmecken vorzüglich. Falls das immer noch nicht reicht, kann man sich zum Nachtisch eine Portion Kalter Hund oder Kühle Katze bestellen, geballte, konzentrierte Kalorien. Dazu gibt es eine große Auswahl an Bier und Spirituosen. Der Service ist, trotz aller Hektik, sehr aufmerksam, flott und hat immer einen Spruch in echt Berliner Schnauze auf den Lippen. Auch hier sind die Preise absolut fair.

Natürlich haben wir kulinarisch nur an Berlins Oberfläche gekratzt aber vielleicht ist ja bei den obigen Empfehlungen etwas dabei, was dem/r einen oder anderen Leser/In das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Würde mich freuen. Gerne hätten wir auch die Kult-Currywurtsbude Konnopke´s Imbiss getestet aber dafür reichte einfach die Zeit nicht aus.

Ein paar Bilder zu den Lokalitäten gibt es natürlich auch.

CU

Lieber WEW als WWE

Habt Ihr schon einmal die Abkürzung WWE gesehen/gelesen/gehört? Dann gehört Ihr bestimmt zu einer Unterart der Sportbegeisterten, nämlich der Wrestling-Fans. Das ist per se nicht schlimmes, auch wenn es schon beinahe ein Witz ist, Wrestling als Sport zu bezeichnen. Aber lassen wir das, denn wie so oft, geht es auch in diesem Beitrag um etwas völlig anderes.

Dieses völlig andere ist das Weinerlebnisweg(WEW)-Fest. Hier spielen nicht mit Testosteron und Steroiden vollgepumpte Muskelprotze die Hauptrolle sondern eines unserer höchsten Kulturgüter, welches seit Jahrhunderten angebaut und verarbeitet wird. Ja, das war so richtig dick aufgetragen, ich meine natürlich Wein und das Weinerlebnisweg-Fest ist ein Weinfest der anderen Art, welches sich über die Wingerte dreier Weinbaugemeinden erstickt und damit nicht nur zum Trinken sondern auch zum gemütlichen Wandern oder Radeln einlädt.

Nachdem es mir in den vergangenen Jahren nie gelungen war hinzugehen (siehe hier und hier) kam gestern alles Gute zusammen, denn das Wetter war klasse und mein Dienstplan spielte mit. So steuerten wir also bereits am Mittag  das Weingut Bacchus Speicher als erste Station an, wo wir auch direkt nette Nachbarn trafen. Nun, was soll ich sagen, dies blieb auch unsere letzte Station, denn wir lernten noch dazu neue nette Leute  kennen, quatschten uns fest und genossen Wein, leckere Bratwurst und die dargebotene Musik. Was will man mehr?

Bleibt nur noch die Aufforderung an meine regional ansässigen Leserinnen und Leser, nächstes Jahr doch auch einmal beim WEWF vorbei zu schauen und zu genießen. Als kleinen Vorgeschmack gibt es natürlich auch noch ein paar Bilder.

CU

ANS – Freitag, Liebe, Ringe, Bücher und ein Sieg

So und wieder einmal ist es mir gelungen einen völlig schwachsinnigen Titel für einen meiner Blogbeiträge zu finden. Natürlich kommen alle gerade genannten Dinge in diesem Artikel zur Sprache, stehen aber in keinem Zusammenhang, ausser dass ich sie beim gestrigen Freitags-ANS angetroffen habe. Ja, Ihr habt richtig gelesen. Es war mit seit (gefühlten) Jahrhunderten wieder einmal vergönnt, einen Freitags-ANS zu besuchen, da ich weder am gestrigen Freitag Spätdienst noch am heutigen Samstag Frühdienst hatte und ich so einen großen Teil der Nacht zum Tag machen konnte.

Was soll ich sagen, als ich kurz nach dem offiziellen Beginn in der Apotheke eintraf (ich habe ja versprochen nicht mehr zu früh zu kommen), drängte sich bereits die Menge im alten Labor und den Nebenräumen, der Tisch war übervoll mit leckerem Futter, die Flaschen und Gläser klirrten und es lag ein angenehmer Nebel aus feinstem Zigarrenrauch in der Luft. Wie es Tradition ist, hatten auch wieder einige Gäste aus der Ferne es sich nicht nehmen lassen hunderte von Kilometern zu fahren um unter guten Freunden zu sein. Danke! Schön, dass Ihr da wart und hoffentlich bis zum nächsten Mal.

Jetzt aber weiter im Text der Überschrift. Freitag ist abgehakt, also zu den anderen Punkten:

  • Liebe: Ich freue mich sehr, das zwei aus unserer Mitte, die sich schon ewig kennen zusammengefunden haben. Natürlich sind die Namen der Redaktion bekannt, trotzdem möchte ich sie hier nicht veröffentlichen und klaue ganz dreist bei Peter, der sie in einem Facebook-Post Turtel und Täubchen nannte. Besser kann man es einfach nicht ausdrücken.
  • Ringe: Obwohl gestern kein CCC-Treffen stattfand waren natürlich viele CCC-Mitglieder anwesend, die ihre sehnlichst erwarteten Club-Ringe in Empfang nehmen konnten.
  • Bücher: Zu den Gästen aus der Ferne zählte auch unser im Schweizer Exil lebender Freund Heiko Blumentritt, der kürzlich sein zweites Buch mit dem Titel World Wide Burger veröffentlicht hat und einen Riesen-Stapel davon dabei hatte, um die anwesenden Vorbesteller zu bedienen, natürlich inklusive persönlicher Widmung. Obwohl ich es verbaselt hatte eine Vorbestellung abzugeben, konnte ich dennoch ein Exemplar ergattern, freu!
  • Sieg: CCC-Presidente Gabriel traf diesmal erst zu ungewohnt später Stunde ein aber er hatte eine Entschuldigung. Als treuer Fan war er natürlich beim Heimspiel seiner Mannschaft Mainz 05, die gestern im Heimspiel, nach langer Durststrecke, endlich wieder einen Sieg einfahren konnte. So erlebten wir einen geradezu ausgelassenen Gabriel, der sich mit breitem grinsen im Gesicht die wohlverdiente Sieger-Cohiba anzündete.

Alles klar? Ja! Dann kommen jetzt die unvermeidlichen Bilder

 CU

Frohes Fest

Ist Euch etwas aufgefallen? Es ist bereits der vierte Advent und ich habe immer noch keinen Artikel geschrieben, in welchem ich mich über die weihnachtlichen Begleiterscheinungen wie Konsumterror oder Deko-Terrorismus auslasse. Ich werde dieses Jahr auch keinen solchen Beitrag schreiben, möchte aber an dieser Stelle Euer Augenmerk noch einmal auf diesen Artikel aus 2014 legen (Jetzt klickt schon endlich auf den Link!).

Obwohl ich immer noch der gleichen Auffassung bin wie damals (Ihr habt doch vorhin hoffentlich auf den Link geklickt und den Artikel gelesen?), bin ich in diesem Jahr etwas besänftigt, denn ist ist mir gelungen meine wichtigste, dort genannte Forderung umzusetzen. Ja, ich habe weder Kosten noch Mühen gescheut und präsentiere Euch daher heute voller Stolz und Freude die LICHERKETTE !

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Und in meiner schier grenzenlosen Kreativität ist es mir gelungen, aus den Einzelteilen sogar noch etwas völlig neues zu kreieren, den LICHERSTERN !

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So, bevor Ihr jetzt glaubt, dass ich diesen Artikel gerade schreibe, während ich sternhagelvoll bin, möchte ich mich für heute verabschieden. Habt eine schöne restliche Vorweihnachtszeit und Frohes Fest alle miteinander.

CU

So lange es noch nicht verboten ist …

sollte man sich den Genüssen hingeben – und zwar immer, wenn sich eine Gelegenheit ergibt und auch dann, wenn besagte Genüsse (möglicherweise) gesundheitsschädlich und/oder „politisch unkorrekt“ bzw. „gesellschaftlich fragwürdig“ sind.

Wovon ich hier und heute schreibe fällt in diese Kategorie, nämlich der Genuss von Alkohol und Nikotin in Form von Whisky (auch Rum u. ä.) und Zigarren. Die Whisky & Tobacco Days fanden am vorigen Wochenende bereits zum neunten Male in der Stadthalle von Hofheim statt und ich war in der glücklichen Lage teilnehmen zu können. Mittlerweile ist es ja wirklich keine Selbstverständlichkeit mehr, dass eine Stadthalle für Events mit solch gefährlichen Themen zur Verfügung gestellt wird, man will es sich ja nicht mit den (selbsternannten) Gesundheitsaposteln verscherzen. Hier wird sogar noch eins drauf gesetzt, denn das Programmheft zur Messe enthält sogar ein Grußwort der örtlichen Bürgermeisterin, was – in Anbetracht der Tatsache, das sie wiedergewählt werden möchte – schon fast mutig zu nennen ist. Wie auch immer, es war, wieder einmal, eine gelungene und, wieder einmal, eine sehr gut besuchte Veranstaltung, die gezeigt hat, dass echte Genussmenschen sich den Spaß an ihrem speziellen Genuss nicht so schnell verderben lassen.

Natürlich waren auch wieder viele bekannte Gesichter aus der regionalen Zigarrenszene (elegant ausgedrückt, nicht wahr 😜) dabei. Die üblichen Verdächtigen eben. Genauso natürlich hatte ich neben der obligatorischen Zigarre noch eine Hand frei um meine Q zu halten und ein paar Schnappschüsse zu machen. Die folgen jetzt und animieren vielleicht den einen oder anderen dazu sich nächste Jahr am letzten Oktoberwochenende auch einmal nach Hofheim zu begeben. Dann finden nämlich die nächsten Whisky & Tobacco Days statt.

CU

P.S. An alle oben genannten Gesundheitsapostel:

Das leben ist eine sexuell übertragbare Krankheit mit bis zu jahrzehntelangem, oft schmerzhaften Verlauf und endet stets tödlich

m4c – Außer Haus

Noch länger als beim ANS war ich schon nicht mehr bei meet4cigars in Darmstadt, weshalb ich mich umso mehr freute, gestern wieder einmal am Monatstreffen teilnehmen zu können. Aufgrund des Bertriebsurlaubs der Adega trafen wir uns diesmal im Maritim-Hotel. 

Da Presidente Martin aus gesundheitlichen kurzfristig absagen musste, möchte ich an dieser Stelle erst einmal seinem Wunsch nachkommen und etwas zur Location zu sagen. Der Raucherbereich ist sehr großzügig bemessen, der Service ist flott und aufmerksam und die Presise bewegen sich in einem akzeptablen Rahmen. Insbesondere die Karte zur kostenlosen Ausfahrt aus der Tiefgarage ist ein echter Pluspunkt. Wenn ich etwas zu Meckern suchen  würde, dann das Ambiente/Mobiliar, dezent geschmacklos im Stil der späten 70er oder frühen  80er. Aber irgendwie stehe ich auf so etwas😊.

So wurde es eine gediegene, reine Herrenrunde, welche durch eine großzügige Zigarrenspende seitens Walter (El Eey del Mundo Elegantes, 16 Jahre alt), nochmals deutlich aufgewertet wurde. Hierfür erneut vielen Dank. 

Jetzt nur noch ein paar Bilder. Am besten gefällt mir das Panorama mit dem „zerhackten“ Kellner 😜

 CU

P.S. Dieser Beitrag wurde auf dem Frankfurter Flughafen und an Bord der DE1570 von FRA nach FNC zusammengeschustert. Ich  bitte daher schon einmal vorab um Verzeihung für die miese Qualität. Alle Bilder mit der Leica Q, jpg bearbeitet auf dem iPad mit Snapseed. 

   

13 Tage, 4 Kilo, 1.000 Bilder

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13 Tage, 4 Kilo, 1.000 Bilder – das ist die Bilanz meines/unseres diesjährigen Schwarzwaldurlaubs. Vier Kilo habe ich in den 13 Tagen zugenommen und währenddessen deutlich über 1.000 Bilder mit drei verschiedenen Kameras gemacht.

An der ersten Zahl (13) kann ich nichts mehr ändern, an der zweiten (4) bin ich noch am abarbeiten und die dritte (1.000) verändert sich aktuell auch ein wenig nach unten, da gerade das große Aussortieren in vollem Gange ist.

Heute – am 12. Tag nach unserer Rückkehr – bin ich zumindest soweit, mein übliches Roundup zu präsentieren. Sprich: ich habe alle Urlaubsbeiträge überarbeitet und vor allem die versprochenen (Mehr-)Bilder hinzugefügt. Es lohnt sich also, jeden Beitrag noch einmal anzuklicken. Hier sind sie nun:

Viel Spaß damit

CU

P.S. Wer den Rechtschreibfehler im obigen Bild findet, darf ihn behalten 😉

Glühwein? Nee! Nä?

Wie heißt es so schön im gleichnamigen Song von 2Raumwohnung:

36 Grad, kein Ventilator …

Okay, es waren gestern „nur“ 13 Grad (also genau ein Drittel davon) und für Ventilation sorgte ein recht böiger Wind aber für Glühwein war es mir definitiv zu warm. Wie mir erging  es offenbar auch vielen anderen Gästen der Glühweintage beim nahegelegenen Winzer. Natürlich ging auch Glühwein über den Tresen aber gefühlt waren die kalten Getränke mindestens gleichauf. Wenigstens tat das dem Besucherandrang und der Stimmung keinen Abbruch.

Nächstes Wochenende gibt es eine zweite Chance für gühweingeeignetes Wetter aber das werde ich mir dann im Spätdienst von meinem Arbeitsplatz aus betrachten 😔

CU

Die Zwiebelkuchen-Alternative

Früher, ganz früher, ich meine wirklich gaaaaanz viel früher, so zu meiner Schulzeit, gab es die Alternativen. Während unsereins mit Poppertolle und Fiorucci-Jeans lässig durch die Gegend und die Discos streifte, trugen diese lila Latzhosen (Männlein wie Weiblein), Jutebeutel mit Atomkraft, nein Danke-Aufdruck und streiften über Friedensdemos oder zur geplanten Startbahn West. Doch darüber möchte ich heute gar nicht sprechen schreiben.

Vielmehr geht es mir um die Alternative als Wahlmöglichkeit zwischen zwei (oder sogar mehreren) Dingen. Denn obwohl unsere Bunte Kanzlerin immer einmal wieder das Wort „alternativlos“ gebraucht, gibt es die Alternative schon immer und es wird Sie immer geben. So stand schon in der Antike Odysseus vor der Alternative zwischen Skylla und Charybdis, im tiefen Mittelalter wählte man zwischen Pest und Cholera und beim Glücksspiel heißt es seit jeher „Alles oder Nichts“.

Da nunmehr seit einigen Tagen die jährliche Federweißer-Saison begonnen hat – auch hier gibt es die Alternative  zwischen weißem und roten –  präsentiere ich Euch voller Stolz meine Alternative zum klassischen Zwiebelkuchen: Zwiebelkrüstchen.

Für (angeblich) acht Portionen benötigt Ihr:

  • 250g durchwachsenen Speck (Baconwürfel)
  • 750g Gemüsezwiebeln
  • 30g Butterschmalz
  • 2 Eier
  • 150g geriebenen Gouda
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Bauernbrot (also Roggenmischbrot oder ähnliches)

Und so geht’s:

Den gewürfelten Speck in der Pfanne bei kleiner Hitze langsam ausbraten. Währenddessen die Zwiebeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Den Speck aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen, das Butterschmalz zum Speckfett geben und darin die Zwiebeln glasig dünsten. Abkühlen lassen. Dann die abgetropften Zwiebeln mit Speck, Eiern und Gouda verrühren und mit wenig Salz und Pfeffer würzen. Das Ganze auf Brotscheiben (ich bevorzuge ca. 1cm Dicke) streichen und diese, auf dem Rost des Backofens, ca. 10 Minuten überbacken. LEGGGÄH!

Zum Abschluss noch zwei letzte Alternativen:

  1. Den Speck weglassen – für Vegetarier
  2. Statt Bauernbrot Vollkornbrot nehmen – für Gesundheitsbewusste

Mahlzeit … oder … CU