Prag – Ganz ehrlich (4)

Ein bisschen fühle ich mich jetzt wie Peter Jackson, der es geschafft hat aus einem dünnen Heftchen mit dem Titel Der Hobbit drei endlos lange Spielfilme zu kreieren. Ich bin jetzt schon beim vierten Bericht zu einem einzigen Wochenende 😜.

Nun gut, es war ein langes Wochenende mit vier Tagen aber am vierten Tag unserer Prag-Reise machten wir so gut wie nichts mehr. Nach fast 60 km zu Fuß zurückgelegter Strecke in den vorigen drei Tagen, mit einer Abflugzeit um 14:45 Uhr und erneut starker Hitze hatten wir einfach keine Lust mehr irgendwo herum zu eiern, insbesondere, weil wir ja auch schon unsere Köfferchen dabei hatten. So gab es ein spätes, ausgiebiges Frühstück und nur noch einen kurzen Blick auf und in die Kirche auf dem Namesti  Miru, weil sich dort auch unsere Metro-Station Richtung Airport befand. Dort angekommen machten wir es uns dann bis zum Boarding in der Lounge bequem, denn unser Rückflug war in der Business Class, wofür das Ticket merkwürdigerweise deutlich günstiger zu bekommen war als für die Economy Class. Na gut, was soll’s  – es gibt Schlimmeres.

Ein paar Sachen möchte ich gerne noch loswerden, angefangen mit der Wahl meiner Kamera für diesen Trip. Entgegen früherer Überlegungen hatte ich mich doch für die X-Pro 2 mit dem 16-55mm f2.8 und gegen die Leica Q entschieden. Wie ich glaube eine gute Wahl, denn Flexibilität in der Brennweite war sehr wichtig und insbesondere die 4mm, die das Fuji im Weitwinkel mehr bietet, waren sehr willkommen.

Jetzt zu Prag:

  • Wir haben viel gesehen aber bei weitem nicht Alles und ich würde gerne nochmal hin, natürlich möglichst nicht an einem (solchen) Wochenende. Aber die Arbeit muss es halt zulassen.
  • Es stimmt wirklich, dass man in Prag oft nur eine Straße parallel laufen muss, um den Touristenmassen zu entkommen und richtig schöne Flecke in aller Ruhe anschauen zu können.
  • Wir hatten keinerlei Begegnungen mit unfreundlichem Servicepersonal, dass es dort verbreitet geben soll (auch gemäß Gottfrieds eigener Erfahrung), was vielleicht aber auch daran liegt, dass wir versuchten Touristen-Hotspot-Lokalitäten zu meiden.
  • Prag ist eine Stadt zum Herumlaufen und den ÖPNV. So sehr ich hier zuhause jedwede Art von Bus und Bahn hasse und vermeide, so schön und bequem und spottbillig ist es dort.
  • Prag ist billig, aber im positiven Sinn. Wer, wie wir, Preise des Rhein-Main-Gebiets gewohnt ist, kommt bei einem Preis von umgerechnet ca. 1,80 € für ein großes Bier (0,5 l) schon ins Schwärmen. Gleiches gilt für Speisen, solange man nicht in Touristen-Nepp Lokale gelotst wird oder gar Pizza essen oder zu Meckes gehen will.
  • Nach Prag ist es besser zu fliegen als zu fahren, denn die ÖPNV-Anbindung an den Airport ist super, und gerade in der warmen Jahreszeit sitzt man ungern  (von uns zuhause aus) sechs oder mehr Stunden im Auto, das dann am Ziel nur teuer herumsteht.
  • . . .

Zum Abschluss kommen jetzt noch einige Fotos, von denen ich einige gerne in die Kategorie „Prager Peinlichkeiten“ einordnen möchte. Ich habe ja bekanntermaßen ein Faible für Street-Photography und habe dies auch ausgelebt und einige Straßenszenen sowie weitere Motive aus der City zusammengetragen. Zwar nicht immer scharf, dafür aber treffend. Viel Spaß damit.

Diese Bilder sind exklusiv hier in diesem Beitrag. Viele weitere gibt es auf meinem Flickr-Account zu sehen, zu dem Ihr gelangt, wenn Ihr in der rechten Seitenleiste auf „Mein Flickr Fotostream“ klickt.

So, das war’s, ich habe Peter Jackson geschlagen! 😂😂😂😂

CU

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