Prag – ganz ehrlich (3)

Eine alte Säuferweisheit sagt, man soll morgens mit dem anfangen, womit man abends aufgehört hat. Nun, ich kann das weder bestätigen noch verneinen aber beim nun folgenden Bericht von unserem Prag-Wochenende geht es ja auch nicht ums Saufen, auch wenn natürlich wieder Pilsner Urquell im Spiel ist.

Wie auch immer. nachdem wir den vorangegangenen Abend auf dem Hradschin beendet hatten, wollten wir – einem weiteren Honest Guide Tip folgend – diesen auch einmal bei Tageslicht bewundern, ohne von Touristen totgetrampelt zu werden. Da ich manchmal das Gefühl habe bereits unter seniler Bettflucht zu leiden, war das auch kein Problem, denn ich war morgens um 05:00 Uhr wie üblich wach. Um 05:30 Uhr weckte ich dann meine Holde und es ging kurz darauf los zu einer Tour durch alle Touristen-Hotspots (Altstadtplatz, Karlsbrücke, Hradschin), nur eben (fast) ohne Touristen. Es war ein wunderschöner Morgen mit fantastischen Ausblicken und ganz ohne Drängelei. Die fing erst an, als wir schon, zurück im Hotel, beim Frühstück saßen.

So gestärkt ging es dann im Anschluss mit der grünen Metro eine Station nach/zu Vysherad, der „coolen“ Alternative zu Burg, Karlsbrücke und Co. Dort gibt es eine sehr schöne Parkanlage, eine große Kathedrale mit einem ganz besonderen Friedhof (auf dem sich die Gräber von Dvorak und Smetana befinden) und natürlich wieder Ausblicke über die ganze Stadt mit der Moldau. Als dann der Hunger und der Durst schon wieder riefen ging es zurück in die Innenstadt. Dort im Biergarten U Pinkasu gab es Pilsner Urquell (was sonst) und leckere lokale Spezialitäten zum Bier. Der Biergarten befindet sich nicht nur mitten in der Stadt sondern auch direkt an einer Kirchenmauer und bietet daher selbst an den heissesten Tagen ein kühles Plätzchen zum Verweilen. Danach ging es zum nh-Hotel, das eine eigene Standseilbahn zu einer höher gelegenen Dependance hat. Leider waren dort ringsherum diverse Baustellen, so daß wir nur kurz blieben.

Trotz der immer noch brütenden Hitze machten wir noch einen Umweg durch Burgviertel um dort in ein Schallplatten-Antiquariat zu schauen, welches wir am Vorabend zufällig dort entdeckt haben. Leider wurde ich hier nicht fündig, es fehlte aber auch Zeit und Elan richtig tief zu suchen. Anschließend trieb uns die Lust auf Kuchen und Bier noch einmal zu ROESEL, wo wir es uns im Innenhof gemütlich machten, bis wir dann zur Spätnachmittags-Pause ins Hotel fuhren. Dort nahmen wir dann auch im Kozlovna Tylák (ist wohl eine Art tschechische Systemgastronomie) unser Abendessen ein. Es gab lokale Speisen aber auch Burger, Ribs und Co. und auch hier waren wir sehr zufrieden. So vollgefuttert mussten wir und noch einmal bewegen und spazierten einfach wieder durch die Stadt um erneut im Napa zu landen, wo es das Gute-Nacht-Bier gab. Kurz darauf fielen wir, nach ungefähr achtzehn Stunden auf den Beinen, todmüde ins Bett.

Natürlich gibt es auch jetzt wieder einige, ausgewählte Bilder, verbunden mit dem Hinweis auf meinen Flickr-Account (rechte Seite, runter scrollen), wo es noch eine viel größere Auswahl in höherer Auflösung zu sehen gibt.

 Stay tuned

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7 Kommentare zu „Prag – ganz ehrlich (3)

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