Die geteilte Stadt (2)

Wat? Da warste in Berlin und meckerst nur rum, olle Flitzpiepe?

Nach dem ersten Teil meines Berlin-Reiseberichts, der ja doch einiges an Kritik bzw. Nichtgefallen beinhaltete,  möchte ich nun die zugesagten versöhnlicheren Töne anstimmen, denn, wie der Titel schon andeutet ist Berlin – in gewisser Weise – immer noch eine geteilte Stadt.

Es fängt bereits damit an, dass man nur vom Ku’damm abbiegen muss um direkt Ruhe zu haben, schöne Häuser und Begrünung. Ein gutes Beispiel dafür ist die Fasanenstraße, in welcher sich auch unser Hotel befand. Da wir gerade bei Grün sind: die Parks und Grünanlagen, die überall in der Stadt zu finden sind, sind einfach riesig und geben dem Bewohner und auch dem müden Touristen immer wieder die Gelegenheit, einfach einmal eine schöne Pause einzulegen.

Natürlich hat Berlin außer den Konsumtempel-Klötzen auch architektonisch viel zu bieten. Reichstag, Dom, Museumsinsel usw. sind einfach imposant und sehenswert. Leider finden das viele, viele andere Menschen auch, dazu mehr zu einem späteren Zeitpunkt. Jetzt möchte ich erst einmal eine kleine Rückwärtsschleife drehen und ein Einkaufszentrum, sorry ich meinte natürlich eine Shopping Mall, positiv erwähnen, nämlich Bikini Berlin. Von außen im Stil der 60er Jahre gehalten und innen „luftig“ und mit Shops außerhalb der üblichen Verdächtigen ausgestattet. Witzig sind vor allem die Giiterboxen, in denen sich immer wieder neue Läden für befristete Zeiträume befinden. Und sogar für Männer wird etwas geboten: Cyberport (Computer/Elektronik), Teufel (HiFi) und Beast Cigars. Außerdem gibt es eine riesige Glasfront mit direktem Blick auf das Affengehege des Berliner Zoos. Fragt sich dann nur, wer wen beobachtet. 😜

Jetzt nochmal zu Museen und Bauwerken. Wir haben kein Museum besucht und kein Bauwerk besichtigt, weil alles einfach viel zu voll war. Beim Reichstag z. B. musste man ca. 100m anstehen um ein Ticket für die Glaskuppel – für den nächsten Tag! – zu bekommen. Bei sämtlichen Museen der Museumsinsel standen auch lange Schlangen vor den Kassen und dann noch einmal vor den Eingängen, denn hier waren Ordner, die Besucher nur schubweise hinein ließen. Ich bin ein großer Museumsfan, aber das wollte ich mir wirklich nicht zumuten. Gerechterweise gebe ich zu, dass ein solches Wochenende auch der völlig falsche Zeitpunkt war. Wer hier wirklich Interesse hat sollte „außerhalb der Saison“ kommen, vielleicht Februar oder März, wenn die Touriströme geringer sind.

Was noch? Sehenswert fand ich auch die Arkaden unter den S-Bahn-Trassen, die für Geschäfte Bars Restaurants etc. genutzt werden. Und wenn man etwas in die Peripherie fährt gibt es noch ehemalige Industriekomplexe, die umgewidmet wurden aber auch solche Monster wie die Mercedes Benz Arena.

Bevor es jetzt zu lang(weilig) wird schreibe ich lieber noch einen dritten Teil (coming soon) und präsentiere zum Abschluss dieses Teils noch ein paar Bilder.

Stay tuned

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