Wenn schon Retro, dann richtig

Bevor Holger wieder einmal berechtigterweise moniert, dass ich hur noch etwas über Zigarrenevents poste, kommt hier die Rettung 😜.

Wie die geneigte Leserschaft weiß, bin ich ja seit einiger Zeit dem Retro-Hifi-Virus verfallen und habe dazu auch schon Beiträge veröffentlicht. In dieser Sparte geht es heute weiter, denn ich möchte Euch meine letzten Neuzugänge vorstellen.

Zuerst einmal wurde ein feuchter Traum eines jeden (in den 80ern) jugendlichen Hifi-Freaks war, denn ein Nakamichi-Tapedeck zog bei mir ein. Nakamichis waren seinerzeit der Mercedes unter den Cassettenspielern und standen zu für Jugendliche unerschwinglichen Preisen in den Hifi-Studios. Ausserdem hatte ein Nakamichi einen Auftritt im Film 9 1/2 Wochen – im Nachhinein betrachtet, die erotischste Szene des Films – wer zum Teufel ist schon Kim Basinger 🤣. Zu dem Teil gekommen bin ich durch die Suche nach einer Reparaturmöglichkeit für einen klassischen Philips CD-Player (ebenfalls aus den 80ern), die mich auf die Seite hifimuseum.de führte. Als ich feststellte, dass die Seite aus Wiesbaden „stammt“ rief ich einfach ´mal an, kam mit dem Betreiber, Herrn Redlich, ins Gespräch, besuchte ihn persönlich und gab ihm ein wenig Feedback zu seiner Webseite aus Sicht eines interessierten Laien. Um es abzukürzen: auf meine mehr scherzhaft geäußerte Bemerkung gerne ein Nakamichi zu besitzen kam die Antwort, dass er eines da habe, was ich bekommen kann – für lau (d. h. für 0,00 Euro)!!!

Doch was nützt einem  das schönste Tapedeck ohne die zugehörigen Medien, sprich Cassetten. Nix natürlich, weswegen ich schon im Besitz einiger Altbestände aus den Nachlass meiner Schwiegermutter und einer bei Ebay geschossenen, noch eingeschweißten Eric Clapton-Cassette war (schließlich musste ich ja auch schon mein vorher vorhandenes Yamaha-Deck befeuern). Heute kam mit der Post aber der absolute Hammer –  Retro Grooves Vol. 1 von den EOX Studios aus Norwegen. Hinter den EOX Studios verbirgt sich Anders Enger Jensen, ein Musiker, der sich den klassischen 80er-Jahre Synthie-Sound auf die Fahne geschrieben und damit wirklich eine fast zwei Stunden lange Musikcassette befüllt hat. Einfach der Hammer, da wird auch sofort jede Diskussion über den Preis von 20,00 US$ für ein obsoletes Musikspeicher- und wiedergabemeduim hinfällig. Übrigens: wer kein Tapedeck hat kann Anders Tracks auch über SoundCloud am heimischen Computer anhören.

Bevor ich zu den obligatorischen Bildern komme, möchte ich Euch, zusätzlich zu den oben bereits eingefügten, noch zwei Links an Herz legen, die jeder kennen sollte, der sich für solches Retro-Zeug interessiert oder einfach einmal schauen will:

Bei beiden bitte auch unbedingt den zugehörigen YouTube-Kanal ansteuern!

CU

 

 

P. S. Oder, wie Steve Jobs zu sagen pflegte „One more Thing“

Noch ein weiterer „Klassiker“ ist bei mir eingezogen, nämlich Mouth to Mouth von Lipps, Inc. Ihr wisst schon

🔊„Won´t you take me to   Funkytown“🔊.

Zwar leider nicht auf Vinyl, dafür aber als remastered CD und mit schönem Booklet.

Retro-5

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