Spielzeug fürs Spielzeug

Vor kurzem habe ich euch ja mit einem schnell zusammengeschusterten Beitrag über meine neues altes Spielzeug behelligt. Gestern kam dann der erste Teil meines vorweihnachtlichen Musik-Geschenkratgebers dran und heute schließt sich der Kreis, denn es geht um Toy, das neue Album von Yello (erschienen am 30.09.2016), das ich mir ganz standesgemäß als Doppel-LP zugelegt habe.

Ja: LP, das sind diese großen, (meist) schwarzen Vinylscheiben mit dem Loch in der Mitte auf denen Musik analog in Form von Rillen gespeichert ist. Davon haben Euch bestimmt schon einmal eure Großeltern bei einem beschaulichen Abend am Kamin erzählt 😜.

Yello ist der Beweis dafür, dass absolut geniale Musik herauskommen kann, wenn sich zwei absolute Nicht-Musiker zusammentun – und das seit seit nunmehr fast 40 Jahren. Womit wir auch schon bei dem Punkt angelangt wären, den viele Kritiker ins Feld führen: Yello zitieren nur noch sich selbst. Dazu kann ich nur sagen: Selbst wenn es so sein sollte, na und?. Echte Klasse kann sich so etwas erlauben und kommt, wie im Falle von Toy trotzdem (oder gerade deswegen) immer noch an, wie früher. Die stets extravaganten und einfallsreichen Sounds von Boris Blank fügen sich mit der ultratiefen Stimme von Dieter Meier zu einem Klangerlebnis zusammen, das seinesgleichen sucht. Hört einfach rein und Ihr wisst, was ich meine.

Dazu kommt noch das haitische Erlebnis eines Gatefold-Albums mit richtig großen Artworks und ordentlich Gewicht, denn die Scheiben sind aus fettem 180g-Vinyl. Musik zum Anfassen eben.

CU

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s