Capital (Madeira 5)

Diesen letzten Beitrag über Madeira möchte ich mit einer Klarstellung starten, denn ich wurde bereits mehrfach darauf angesprochen, dass ich in den vorausgegangenen Beiträgen nur herumgemeckert hätte. Ich sehe das nicht so, denn ich glaube immer wieder betont zu haben, wie viele schöne Seiten es gab. Natürlich habe ich auch Dinge erwähnt, die mir nicht gefallen haben, weil ich es wichtig finde klarzustellen, dass – im Gegensatz zu den Texten in Reiseführern – nicht alles eitel Sonnenschein und Friede, Freude, Eierkuchen ist. Na gut, wie heißt es so schön: die Nachricht entsteht beim Empfänger.

Deshalb möchte ich die Serie mit einer Lobeshymne auf die Inselhauptstadt Funchal abschliessen. Natürlich hat auch Funchal „Schattenseiten“, die sich bei einer Stadt mit ca. 90.000 Einwohnern nun einmal nicht vermeiden lassen aber alles in allem habe mich mich irgendwie in die Stadt verguckt (und das obwohl ich dort von Frau und Töchtern in eine riesige Mall mit allen üblichen verdächtigen Modelabels verschleppt wurde 😱). Funchal hat für mich alles, was zu einer mediterranen* Stadt dazugehört: einen Hafen, eine schöne Promenade, eine sehenswerte Altstadt und vor allem ein Flair, das erkennen lässt, dass dies nicht nur für Touristen gemacht ist sondern hier noch richtig gelebt wird. Wer dort ist, soll einfach ´mal in die Markthalle gehen, wo sich die Hausfrauen (und -männer) mit leckerem frischen Fisch für das Sonntagsmenü eindecken oder sich in eine der vielen kleinen Bars setzen, wo Einheimische in der Überzahl sind und merken, was ich meine.

Darüber hinaus gibt es natürlich auch Kirchen, Museen, schöne Plätze zum Verweilen und sehenswerte, gepflegte Parks.

Hierzu noch eine kleine Anekdote: Natürlich wollte ich das Fotografiemuseum im ehemaligen Studio des bekannten maderischen Fotografen Vicente besuchen. Dieses ist nur leider seit 2014 geschlossen und das schöne alte Haus verfällt. Sehr schade. In diesem Zusammenhang haben wir aber festgestellt, dass die Kindle-Ausführung unseres Reiseführers eine Updatekuntion hat – leider erst nachdem wir vor geschlossener Tür standen. Dummheit muss eben bestraft werden 😳.

Selbst die Einkaufsstraßen sind interessant, da sie noch nicht von H&M und Konsortien okkupiert sind und es dort noch viele traditionelle Geschäfte aller Branchen gibt. Wir waren insgesamt drei mal dort und ich habe das Gefühl, nur an der Oberfläche gekratzt zu haben.

Meiner Begeisterung entsprechend gibt es nun zum Abschluss eine große Zahl Bilder

CU

* Ich weiß, dass Madeira im Atlantik vor Afrika liegt. Trotzdem finde ich das Adjektiv mediterran, zu dem viele Leute ähnliche Assoziationen haben, passt einfach am besten.

P. S. Hier noch die Übersicht aller Beiträge dieser Serie:
Madeira 1  Madeira 2  Madeira 3  Madeira 4

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