Homebase (Madeira 2)

Im heutigen zweiten Teil meines Madeira Reiseberichts „Traue keinem Reiseführer“ möchte ich Euch kurz unsere Homebase vorstellen, den kleinen Ort Madalena do Mar.

Unser Plan war keinen Strand-/Badeurlaub zu machen (obwohl zwei gewisse junge Damen das so wollten) sondern ein wenig die Insel zu erkunden. Aufgrund von Madeiras überschaubarer Größe erschien es uns relativ egal, wo auf der Insel wir unser Lager aufschlagen, wir wollten nur nicht allzu weit vom Flughafen entfernt sein um am An- bzw. Abreisetag locker hinzukommen. So fand dann meine Frau auf AirBnB ein Haus in Madalena do Mar, das eigentlich viel zu gut aussah um echt zu sein, zu einem Spitzen-Preis.

Vom Flughafen ist das Örtchen ca. 45 Autominuten entfernt, Nach Funchal sind es ungefähr 30 Minuten. MdM hat knapp über 500 Einwohner, ist also ein regelrechtes Dorf, was zur Folge hat, dass keine Infrastruktur vorhanden ist, die man als Ferienhausbewohner braucht, sprich zu Bäcker, Supermarkt etc. muss mit dem Auto gefahren werden. Uns haben die wenigen Kilometer nicht gestört, denn wir waren ja sowieso meistens unterwegs. Es gibt eine kleine Strandpromenade mit zwei Bars, allerdings keinen „richtigen“ Strand sondern nur große Steine. Von einer früheren „Badeanstalt“ (Duschen, Umkleiden, usw.) waren nur noch Ruinen hinter einem Bauzaun zu sehen. Trotzdem kann man dort einfach schön entlang spazieren und das Meer genießen.

Im eigentlichen Dorf gibt es drei Restaurants, die wir alle getestet und für gut befunden haben. Man merkt eben, dass es der Fisch nicht weit hat. Übrigens sind Einheimische, die im Lokal essen oder gar eine Familienfeier abhalten ein gutes Zeichen für Qualität und günstige Preise. Apropos Preise: generell empfand ich Madeira in puncto Essen und Trinken sehr angenehm. Hier mal ein paar Beispiele:

  • Espresso: 0,70 €
  • großes Bier (0,5l): 2,50 €
  • frischer Tintenfisch in hausgemachter Tomatensoße: 6,50 €
  • Nudeln mit frischen Meeresfrüchten für 2 Personen (eine Riesenportion): 20,00 €.

Ansonsten ist der Ort nicht nur von Bananenplantagen umgeben sondern regelrecht durchzogen. Es gibt Häuser, zu denen man nur über schmale Fußwege durch die Bananenplantage gelangt. Daher ist es auch überall recht ruhig, die einzigen größeren Geräuschquellen sind die Durchfahrtsstraße und tagsüber die Arbeitsgeräusche der örtlichen „Bananenbiegerei“, wo frische Stauden aus den Plantagen angeliefert und konfektioniert werden. Alles also im grünen Bereich.

Nach so viel Text, jetzt endlich ein paar Bilder

Bald geht´s weiter, also

Stay tuned

P.S. Da die Bilder hier im Blog zwar schon etwas größer sind als auf Instagram aber immer noch ziemlich klein, stelle ich sie alle auch noch einmal in meinen (ansonsten ziemlich brachliegenden) Flickr-Account wo Ihr sie in voller Größe bewundern / begutachten / verreissen könnt. Viel Spaß dabei.

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1 Kommentar zu „Homebase (Madeira 2)“

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