Hoch hinaus (Madeira 1)

Es wird wieder einmal Zeit für einen mehrteiligen Reisebericht. Wie bereits hier angekündigt und begründet diesmal nicht „live“ sondern im Nachgang zu meinem (unserem) Urlaub auf Madeira. Es wird nicht nur Zeit sondern sogar höchste Zeit, denn mittlerweile bin ich schon wieder vier Wochen zuhause im Trott und obwohl ich mir während der Reise Notizen gemacht habe, sind schon nicht mehr alle Erinnerungen ganz klar.

Als Untertitel für diesen und die folgenden Beiträge zu Madeira wähle ich „Traue keinem Reiseführer“. Das soll nicht heissen, dass es sinnlos ist sich im Vorfeld einer Reise mit einem Reiseführer vorzubereiten – ganz im Gegenteil. Man muss (Ich musste) nur lernen, die dortigen Aussagen für seine (meine) eigene Anschauung zu interpretieren. Ich hatte meine Frau mit der Vorbereitung „beauftragt, die sich hierfür des Macs Polo Reiseführers Madeira in der Kindle-Version bediente. Sicherlich keine schlechte Wahl, allein schon wegen des vielen Kartenmaterials, welches man auch offline nutzen kann. Das Problem dieses Reiseführers – und aller anderen – ist natürlich, dass alles irgendwie schön dargestellt wird, womit wir wieder bei meiner obigen Argumentation angelangt wären.

Da ich ja, wie gesagt, nicht aktuell berichte, habe ich mich entschlossen nicht chronologisch vorzugehen sondern nach Orten, die wir besucht haben. Deshalb fange ich mit einer Tour an, die wir mittendrin unternommen haben, auf die Paúl da Serra, die zentrale Hochebene der Insel.

Hier hatte der Reiseführer recht: viel Grün, blauer Himmel, tolle Ausblicke rundherum. Ein Fest für die Augen und dank der auf Madeira durchweg akzeptablen bis sehr guten Straßen auch mit einem Miet-Kleinwagen (in unserem Fall ein Kia Rio) gut zu erreichen. Wer auf Wandern steht kommt hier auch auf seine Kosten, den es gibt ein regelrechtes Netz von Wanderwegen. Womit ich beim Thema wäre, denn auf einmal – kurz nach einer Kuppe – „stapelten“ sich PKWs und sogar Reisebusse auf einer ebenen Fläche um dort massenweise in bunte Funtionskleidung gehüllte Menschen mit Rücksäcken auszuspucken – und das in der Nebensaison. Ich möchte nicht wissen, wie es in der Hauptsaison dort abgeht, doch zu diesem Thema mehr in den folgenden Beiträgen. Wir hatten das Glück nahezu leerer Straßen und eines sonnigen Tages. Daher folgen jetzt ein paar Bilder um dies zu verdeutlichen.

Zum Abschluss noch einige Bemerkungen zu meiner Fotoausrüstung auf dieser Reise. Mit dabei waren meine aktuelle Lieblingskamera, die Fuji X-Pro2, und zwei Objektive, nämlich das 35mm f2 WR und das 18-135mm f3.5-5.6 WR, das ich mir noch kurz vor der Reise als Gebrauchtware zugelegt habe. Ich muss sagen, eine sehr gute Wahl und völlig ausreichend.

Bald geht´s weiter, also

Stay tuned

P.S. Da die Bilder hier im Blog zwar schon etwas größer sind als auf Instagram aber immer noch ziemlich klein, stelle ich sie alle auch noch einmal in meinen (ansonsten ziemlich brachliegenden) Flickr-Account wo Ihr sie in voller Größe bewundern / begutachten / verreissen könnt. Viel Spaß dabei.

 

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3 Kommentare zu „Hoch hinaus (Madeira 1)“

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