SM ist anstrengend 

Schwarzes Latex, weiße Haut, die Peitsche knallt, Leder peinigt den Rücken, Schreie von Schmerz gepaart mit Lust gellen durch den Raum …

DOMINA

… und schon habe ich Eure volle Aufmerksamkeit, ihr kleinen Ferkel. 😆

Dabei geht es in diesem Beitrag gar nicht umirgendwelche abstrusen abartigen merkwürdigen Sexualpraktiken sondern um Social Media, in deutschen Publikationen gerne auch Soziale Netzwerke oder Facebook & Co. genannt.

Jetzt aber zum Thema. Vor einigen Wochen stolperte ich im Internet kurz hintereinander über zwei Beiträge von verschiedenen Fotografen über die Nutzung von Social Media zur Erreichung und Vergrößerung der Zielgruppe.  Fotograf Nr. 1, nennen wir ihn einfach einmal „B“ gab ausführliche Tips darüber, was zu tun ist um möglichst viele Likes und Follower zu generieren, und das in möglichst kurzer Zeit. Da kamen dann so Dinge wie regelmäßig zu bestimmten Zeiten posten, Hashtags verwenden, die verschiedenen Kanäle untereinander verlinken, Leuten folgen, die einem selbst folgen undsoweiterundsofort. Fotograf Nr. 2, nachfolgend „P“ genannt, vertrat eher die Auffassung, dass Social Media-Nutzung zwar wichtig ist aber kein Selbstzweck sein darf. Sein Tenor war es, nur das zu posten, was man posten will und nicht irgendetwas zu posten, nur damit es erscheint. In diesem Zusammenhang entstehen dann, so sagt er, nur Beiträge, die auch in irgendeiner Weise Qualität hergeben.

Dieses Thema treibt mich mittlerweile seit einigen Wochen um, denn auch wenn ich „P“ voll umfänglich zustimme, schaue ich doch immer wieder auf die Klicks und Likes, die meine Beiträge auf den verschiedenen Plattformen erwirtschaften. Ja, ich gebe es zu – ich bin eine Klick-Hure. Ich freue mich, wenn ein Beitrag viel Zuspruch erhält und noch mehr freut es mich, wenn dieser von neuen Betrachtern kommt, die dann idealerweise sogar regelmäßige Leser/Follower werden. Auf der anderen Seite bin ich hin und wieder auch traurig oder enttäuscht, insbesondere wenn Beiträge, die mir persönlich sehr gut gefallen, oder für die ich mich richtig ins Zeug gelegt habe, nicht die Aufmerksamkeit erhalten, die ich mir wünschte oder erhoffte. So bastele ich an diesem Beitrag hier schon über vier Wochen lang herum …

Social Media Kanäle git es ja mittlerweile in den verschiedensten Ausprägungen und ich habe das Gefühl, jeden Monat kommt ein neuer dazu. Ich selbst bin bisher hauptsächlich über dieses Blog aktiv und nutze Facebook und Twitter überwiegend nur dazu, meine neuen Artikel zu promoten. Ich bin auch einfach zu faul, um täglich zu posten, was ich gerade tue, esse oder welche Zigarre ich rauche, und die aktuelle Mode über Facebook irgendwelche schlaue oder (pseudo-)tiefgründige Sprüche zu verbreiten, ist etwas, das mich ganz und gar abtörnt. Das schlimmste, was ich bei der Nutzung sozialer Netzwerke erlebt habe, war aber meine Mitgliedschaft bei XIng. Nirgendwo bin ich mehr Dampfplauderern, Schaumschlägern und Wichtigtuern begegnet als dort. Ich war sogar einmal auf einem „real life“-Treffen einer regionalen Xing-Gruppe – es war die Hölle aus heißer Luft.

Na gut, lassen wir das. Zum Ende meiner (sicherlich) wirren Ausführungen möchte ich Euch noch auf meine neueste Errungenschaft in Sachen Social Media hinweisen – mein Instagram Account. Unter dem Usernamen mistinsta findet Ihr hier meine (derzeit noch) täglichen Beiträge zum Thema schöne Fotos. Natürlich überwiegend keine Handyknipsereien sondern schon „was Richtiges“. Ich freue mich auf Euren Besuch dort. Wer nicht lange suchen will findet die neuesten Bilder auch direkt hier im Blog auf der rechten Seitenleiste – ein Klick genügt.

So schließe ich diesmal nicht mit einer meiner üblichen Grußformeln sondern sage

LIKE   SHARE   SUBSCRIBE

P.S. Eine kurze Bemerkung noch zu Fotograf „B“. Kurz nach seinen Ausführungen, wie man seine Followerschaft vergrößert, hegt und pflegt postet er ein Video auf YouTube mit dem Titel „Ich hör auf“, in welchem er die Einstellung seiner bisherigen Aktivitäten verkündet. Es geht halt nichts über Konsequenz 😉

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