Der Würgefloh oder Gefährliches Halbwissen (3)

Wie im vorigen Teil dieser Serie angekündigt geht es heute immer noch nicht um Bildbearbeitung sondern erst einmal um das Datensicherung. Natürlich habe ich auch hier einige Irrungen und Wirrungen hinter mir, an denen ich Euch teilhaben lassen will. Begeben wir uns also auf eine Zeitreise durch die wunderbare Welt der Datenträger.

vector-disketteAlles begann mit der Diskette, auf die ich seinerzeit einfach meine Bilder(Ordner) manuell rüber kopierte. Immerhin handelte es sich schon um 3,5-Zoll Disketten mit 1,44MB Speicherplatz, auf die man schon einige Bilder bekam, denn diese waren seinerzeit,  aufgrund weniger Megapixel und jpg-Komprimierung, ja auch noch recht klein. Trotzdem sammelten sich damals recht schnell größere Diskettenmengen an, die dann in „todschicken“ Boxen sortiert und archiviert wurden.

photoIrgendwann kam dann die Erlösung in Form des Iomega Zip-Drive. Die Formel lautete aus 70 mach 1, denn so eine Zip-Disc fasste damals gigantische 100MB, genug um eine damals übliche Mac-Festplatte von 80MB komplett aufzunehmen und der Platzbedarf für die Lagerung wurde deutlich minimiert.

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compactdisc_01

Der nächste (Doppel-)Schritt war dann die Speicherung auf CD-ROM bzw. kurz danach auf DVD-ROM. Wieder war der Platzbedarf für die Aufbewahrung der Datenträger deutlich minimiert, dafür war die Sache aber immer noch umständlich, langwierig und – besonders am Anfang – auch recht teuer, da für wiederbeschreibbare Discs seinerzeit schon stolze Preise aufgerufen wurden.

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festplatte_02

Mittlerweile, oder besser gesagt schon seit einiger Zeit mache ich mein Backup auf einer externen Festplatte. Das ist praktisch und spätestens seit Apple TimeMachine eingeführt hat auch super-einfach. TimeMachine in den Systemeinstellungen aktivieren, Speichermedium wählen und glücklich sein. Zusätzlich zum TimeMachine Backup, welches ja immer die gesamte Mac-Festplatte sichert, nutze ich noch eine weitere externe Festplatte, um dort nur meinen Bilderordner noch einmal zusätzlich zu sichern. Dazu nutze ich die App OneWaySync für schlappe 3,99 €. Damit fühle ich mich im Moment recht sicher, denn ich habe meine Sachen doppelt, kann die externen Platten sicher verwahren (z. B. wenn ich im Urlaub bin) und die Speicherkapazitäten sind so groß, dass ich nicht bald schon wieder über Erweiterung nachdenken muss.

Bleibt also nur die Frage, was passiert, wenn mir die Bude abbrennt. Dann schaue ich in die Röhre und habe keine Bilder mehr – aber das wäre früher mit vernichteten Fotoalben und Negativstreifen ja auch nicht anders gewesen. Natürlich gibt es mittlerweile jede Menge Dienstleister, die Bilder in irgendwelchen Clouds speichern aber die nehmen oft nur jpg-Dateien an, sind zu klein bzw. bei Erweiterung (mir) zu teuer und außerdem fühle ich mich nicht so ganz wohl, wenn ich meine Sachen auf diese Weise „aus der Hand“ gebe.

Habe ich etwas vergessen? Ganz bestimmt, aber egal!

Habe ich Euch gelangweilt? Ich hoffe nicht, denn Backup ist zwar ein trockenes aber wichtiges Thema (nicht nur für Bilder)!

Bald geht es weiter mit Teil 4 in den Lichtraum. Also:

Stay tuned

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1 Kommentar zu „Der Würgefloh oder Gefährliches Halbwissen (3)“

  1. Meine Sicherungsgeschichte geht startet auch auf Diskette; geht dann aber über ZIP100, LS120, DittoStreamer, externe Festplatten, lokalem ZFS-Storage bis zur heutigen Cloud-Sicherung. Wichtig war und ist, dass das Backup stets räumlich entfernt sein soll. 😉
    PS. Schöne Bilder in|auf Deinem Blog.

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