Learning by doing

Eigentlich sollte dieser Beitrag ja Sur le rues de Mayence – oder so ähnlich – heissen, alleine schon um den Anglizismus zu vermeiden und weil natürlich auch aus historischer Betrachtungsweise französisch viel besser zu Mainz passt, das ja im Laufe der Zeit immer einmal wieder „in französischer Hand“ war. Jetzt habe ich  ich aber doch für den Anglizismus entschieden, denn dieser Beitrag ist sozusagen die Fortsetzung meines Artikels Learning by viewing vom 31. Januar.

Zum Thema. Gestern habe ich an einem Workshop Street Photography teilgenommen, veranstaltet vom Fotohaus meines Vertrauens in Zusammenarbeit mit der Nikon School und durchgeführt durch Stefan Fengler, einem Profi-Fotografen aus Köln. Das Ganze lief in einem geradezu intimen Rahmen von insgesamt sieben Teilnehmern ab und begann mit einer „Theoriestunde“ um sich dann auf die Straßen von Mainz zu verlagern um Fotos zu machen. Natürlich kam einer meiner Mitstreiter ganz schnell auf das Thema der juristischen Rahmenbedingungen (Persönlichkeitsrechte der Fotografierten schlagmichtotundhastdunichtgesehn) zu sprechen. Glücklicherweise konnte dies aber durch den Referenten schnell wieder eingefangen werden und stellte dann auch für den Praxisteil kein Thema mehr dar, ganz im Gegenteil.

Neben dem Einfangen von typischen Straßenszenen wurden dann im Laufe des Stadtrundgangs auch gleich noch einige andere Fotografiegenres angerissen. So übten wir zum Beispiel Mitzieher von vorbeifahrenden Autos zu machen (meine sind leider alle nichts geworden 😦 ) und haben auch ein wenig Input in Sachen Architekturfotografie inklusive Mainzer Dom bekommen. Auch die juristische Frage wurde beantwortet und zwar dadurch, dass sich viele Leute freiwillig und gerne fotografieren liessen, wenn man nur freundlich war (verbal oder auch nonverbal). Man darf halt die Eitelkeit des Menschen nicht unterschätzen. Bei fantastischem Frühlingswetter vergingen die vier Stunden Workshopzeit rasend schnell und zum Schluss gab es noch eine kurze Abschlussrunde mit gegenseitigem Bilder zeigen. Alles in Allem eine für mich sehr erfreuliche Veranstaltung.

Natürlich habe ich auch etwas mitgenommen, wie es so schön heisst, nämlich:

  • Streetfotografie mit der DSLR ist machbar aber auf Dauer unlustig, weil einem das schwere Ding den Arm langzieht
  • Ich will demnächst auf jeden Fall noch einmal Mitzieher üben
  • Wer offen auf Leute zugeht wird (in aller Regel) auch offen empfangen
  • In einer (kleinen) Gruppe macht so etwas noch mehr Spaß als alleine
  • Es gibt sogar in der „Heimat“ immer wieder neue Motive zu entdecken, wenn man sich nur bemüht

Doch nun genug der schnöden Schreiberei, lasst Bilder sprechen. Hier eine kleine Auswahl, damit´s nicht überläuft. Wer sich vor nichts ekelt und das ganze Paket sehen möchte, schaut bitte in meinen Flickr – da gibt es dann einen Ordner Sur les rues de Mayence, womit wir wieder beim Anfang wären und meine Tochter mir die französischen Worte nicht umsonst aufgeschrieben hat. 😉

CU

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