So hatte Richard Castle das nicht gemeint

Wie Ihr (vielleicht noch) wisst, bin ja ja ein großer Fan der Krimiserie Castle, bei der es um einen Kriminalschriftsteller geht, der, gemeinsam mit einer sehr gut aussehenden Polizistin, echte Mordfälle aufklärt. Mittlerweile gibt es von diesem real gar nicht existierenden Schriftsteller sogar absolut real existierende Bücher um die wiederum sehr fiktive Hauptperson Nikki Heat (weiblicher Detective des NYPD). Das erste Buch der Reihe trägt den Titel Heat Wave (auf deutsch: Hitzewelle) und jetzt bin ich endlich dort angekommen, wohin ich eigentlich wollte, nämlich beim Wetter.

Gestern wurde auf unserer Terrasse erstmals die 40 ˚C-Marke geknackt und während ich diese Zeilen schreibe, ist es schon wieder so weit. Hinzu kommt, möglicherweise als Vorbote eines abendlichen Gewitters, ein starker Wind, der so heiß ist, dass man glaubt Brandblasen im Gesicht zu bekommen. Sollte der Regen wirklich kommen ist dieser wahrscheinlich auch so warm, dass man durch Zufügen von Instantpulver sofort heissen Kaffee erhielte (okay, das war ein bisschen eklig – aber wahr).

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Aus diesem Grunde bleibt mir nur eine Möglichkeit: Ich erweitere meinen Forderungskatalog an die aktuelle und an alle zukünftigen Bundesregierungen. Zusätzlich zur bundeseinheitlichen Mindest-Aussentemperatur sollte muss auch die Höchst-Aussentempeatur begrenzt werden. So erhielten alle Bundesbürger einen allgemeinen Temperaturrahmen auf dessen Basis Regierung, Wirtschaft und jeder Einzelne seine Ziele und Aktivitäten ermitteln, durchführen und erfolgreich beenden kann.

In Anbetracht aktueller und möglicherweise zukünftig anstehender Krisenszenarien hier nur einige wenige Beispiele für die Nützlichkeit des ADTR (Allgemeinen Deutschen TemperaturRahmens):

  • Enorme Einsparungen im Gesundheitssystem durch nahezu vollständigen Wegfall kälte- oder hitzebedingter Erkrankungen und Beschwerden
  • Reduzierung des CO2-Ausstosses und immense Energieeinsparungen im öffentlichen und privaten Sektor durch Reduktion sowohl von Heizkosten als auch von Kosten für Kühlung (Klimaanlagen etc.)
  • Einsparungen bei den Ausgaben für öffentliche Infrastruktur, da weder Frostaufbrüche im Winter noch Blow-ups im Sommer Straßen beschädigen können
  • Verbesserung des allgemeinen Bildungsniveaus durch mehr Schulunterricht wegen des Wegfalls von Hitzefrei

Mit ein wenig Nachdenken und gutem Willen lässt sich diese Liste sicherlich noch fast unendlich lange fortsetzen und deshalb hoffe ich, dass meine Leser mich hier nicht nur unterstützen sondern die Nachricht auch weiter tragen und so ins Bewusstsein der Allgemeinheit implementieren. Ich zähle auf Euch!!!

CU

P.S. Nein, ich habe keinen Hitzschlag erlitten 🙂

P.P.S. Endlich ´mal wieder ein Beitrag abseits des Zigarrenthemas. War aber auch knapp, denn morgen ist ANS und ich werde wahrscheinlich hingehen 🙂

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