Die 36-Stunden-Übung

Jeder, der wie ich einmal dem Vaterland gedient hat, weiß jetzt wovon ich rede. Ein echtes „Highlight“ im Rahmen der (meiner Meinung nach) sowieso schon unnützen Wehrdienstzeit war die 36-Stunden-Übung. In meinem Fall (Transportbataillon) hieß das mit dem LKW irgendwo in einen Wald fahren, die Karre tarnen und dann auf Feierabend warten. Die „Kampfsäue“ hatten es da nicht ganz so gut getroffen und kamen im Anschluss an die Übung immer ziemlich schmutzig zurück.

Zur Zeit erlebe ich aber wieder einmal eine ganz andere Art dieser Übung. Nennen wir es einmal 36-Stunden-Strohwitwerdasein 😉 . Irgendwie fühle ich mich dabei jetzt wie eine der oben angesprochenen Kampfsäue, denn es gibt Dauerprogramm.

Heute morgen schon Autowerkstatt, direkt im Anschluss an diesen Beitrag mindestens 1,5 Stunden mit dem Hund raus, Mittagessen, Kinder von der Schule abholen, wieder mit dem Hund raus, Kind zum Sport bringen, arbeiten bis 22:30 Uhr, schlafen. Morgen dann Kinder in die Schule schicken, einkaufen, mindestens 1,5 Stunden mit dem Hund raus, Mittagessen, Hausaufgaben, wieder mit dem Hund raus, Auto aus Werkstatt abholen (Bremsscheiben und Beläge 400,00 Euro 😦 ), Frau vom Flughafen abholen, dann endlich Feierabend.

Wer mich jetzt bemitleiden möchte tut dies am besten durch Geldzuwendungen. Ich bevorzuge unbeschriftete, neutrale Umschläge gefüllt mit kleinen und großen Scheinen, nicht durchgängig nummeriert. Und damit dieser Beitrag für Euch nicht völlige Zeitverschwendung war gibt es hier noch ein wenig Bildung.

Die Erklärung des Begriffs Strohwitwer.

CU

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