CCC – Ganz ohne Zigarren

Mein Güte habe ich hier schon lange nichts mehr geschrieben und trotzdem sind jeden Tag Zugriffe auf mein Blog zu verzeichnen, sogar mit steigender Tendenz. Daraus schließe ich, dass meine Leserschaft aus Masochisten besteht sehr treu ist und sich auch immer wieder neue Leser einfinden, was mich doch sehr freut.

Jetzt aber zum Thema CCC. Heute geht es nicht um den Cigar Cult Club sondern um ein anderes CCC, nämlich Chili con Carne. Wusstet Ihr eigentlich, dass Chili con Carne gar kein original mexikanisches Gericht ist sondern von den Amis erfunden wurde und über diesen Umweg seinen Platz in der mexikanischen Küche gefunden hat?

Wie auch immer, die Grundlage meines Rezept stammt aus einem Mexican Cookbook aus den USA und ich habe es einfach den hiesigen Gegebenheiten und meinem persönlichen Geschmack angepasst.

Ihr braucht also:

  • 500g Rinderhackfleisch
  • 1 kl. Dose Kidneybohnen
  • 1 kl. Dose gehackte Tomaten
  • 1 Dose Mais
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • Salz, Kreuzkümmel, Koriander
  • getrocknete Chilies (am besten diese hier)

So geht´s:

In einen Topf Salz streuen und erhitzen. Dann das Hackfleisch zugeben (ohne jegliches Fett!) und ca. 5 Minuten ordentlich braten. Dabei stets gut durchrühren, damit das Fleisch schön krümelig wird und nicht am Boden festbrennt. Die gehackte Zwiebel zugeben und mitbraten, bis sie schön glasig ist.

Danach die restlichen Zutaten beigeben und ca. 15 Minuten bei offenen Deckel kochen. Achtung: Bohnen und Tomaten mit der Flüssigkeit aus der Dose, der Mais muss aber abgetropft sein. Während des Kochens mit den Gewürzen nach Gusto abschmecken und dabei daran denken, dass die Chilischärfe sich erst nach einer gewissen Zeit richtig entfaltet, also nicht übertreiben.

Dazu gibt es gesalzene Maischips (Nachos), etwas geriebenen Käse zum bestreuen und ein Corona, Tecate, Dos Equis oder die entsprechende deutsche Gerstensaftalternative. Schnell, einfach und vor allem LEGGÄH!

Zum Schluss noch ein kleiner Schlenker zurück zum CCC (der mit den Zigarren). Der trifft sich ja regelmäßig im Enchillada, einem mexikanischen Restaurant in Wiesbaden. Eigentlich ein recht schöner Laden – nicht nur wegen des Raucherbereichs – aber das Chili dort ist unter aller Sau Würde. Meine Empfehlung für einen richtig guten Mexikaner seht Ihr hier und da gehe ich nun schon fast 30 Jahre hin!!!

CU

P. S. Falls irgendjemandem aufgefallen ist, dass auf den Bildern noch Paprika zu sehen ist, der nirgends erwähnt wurde, hier die Erklärung: Die Paprikaschote lag noch im Kühlschrank, musste dringend verarbeitet werden und passte zum Rezept. Daher habe  ich sie einfach dazu geschnippelt.

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