Hai Faideladai

Gestern ging es hier im Blog um Männergespräche, Männerträume und Traumautos. Jetzt geht es direkt weiter mit einem anderen Thema, von dem wohl auch hauptsächlich Männer träumen, zumindest, wenn man auf die Geschlechterverteilung bei den Besuchern achtet. Ich spreche von (High End) HiFi.

Jetzt aber von vorne. Der liebe Holger, auch bekannt als The Incredibe Holg, fragte mich, ob ich nicht Lust hätte, mit ihm die Deutschen Hifi Tage in Darmstadt zu besuchen. Na klar wollte ich und so tuckerten wir heute morgen los, um uns beschallen zu lassen. Da ich mit HiFi-Messen bisher keine Berührung hatte, war ich zuerst einmal etwas verwundert und suchte die große Halle mit den Ausstellungsständen. Die gab es aber nicht, was mir bei einer gewissen Denkleistung auch hätte klar sein müssen. Stattdessen verteilt sich die Ausstellung auf viele einzelne Räume in denen die Hersteller ihre Produkte präsentieren und  – natürlich und vor allem – Musik spielen lassen. So kamen wir dann auch in den Genuss himmlischer Klänge, teilweise aus Gerätschaften, die Preise erreichen, bei denen man auch im Immobilienmarkt des Rhein-Main-Gebiets dabei ist.

Ob das alles sinnvoll oder nützlich ist steht nicht zur Diskussion, hier geht es um etwas völlig anderes als die Befriedigung menschlicher Grundbedürfnisse. Ich konnte halt ein bisschen träumen und mir – zumindest in Gedanken – ein Traum-Anlage zusammenstellen. Es gab aber auch eine rein sachliche Erkenntnis, nämlich, dass die Sachen, die ich zuhause stehen habe, so gut sind (zumindest für meine Ohren), dass die teilweise enormen Aufpreise die Umsetzung des Traums nicht rechtfertigen.

Zum Abschluss noch ein paar Impressionen, verbunden mit der Hoffnung, dass diese Veranstaltung nächste Jahr wieder in Darmstadt sein wird. Nur zum träumen natürlich 😇.

 

CU

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Traumauto einmal anders

Bei typischen Männergesprächen geht es in der Regel um eines der drei folgenden Themen: Frauen, Fußball, Autos. Soweit das gängige Klischee, welches sich sicher in irgendeiner Weise belegen lässt.

Diesem Klischee folgend schreibe ich heute einmal etwas über ein Traumauto. Bei Traumautos in Männergesprächen wird es sehr schnell italienisch, sich sage nur Ferrari, Lamborghini, Maserati. Alles irgendwelche Flundern, denen irgendwie der Touch einer Ludenschyaukel anhaftet. Oft fotografiert mit sehr leicht bekleideten, dafür aber stark silikonbeladenen jungen Frauen.

Hier kommt jetzt etwas ganz anderes: deutsch, solide und so gar nicht sexy. Obwohl ich mir vorstellen kann, dass entsprechend zurechtgemachte, leicht bekleidete junge Frauen auch zu diesem Auto sehr dekorativ wirken würden. Aber lassen wir das und lüften endlich den Vorhang für den UNIMOG, genauer gesagt für den Unimog 421, den sich „unser“ Schwarzwaldbauer vor kurzem unter den Nagel gerissen hat. Ein echter Klassiker, Baujahr 1970, mit sagenhaften 45 Diesel-PS. Ursprünglich eingesetzt beim Schweizer Militär gelangte er über diverse Stationen in eine Garage, wo er die letzten 17 Jahre stand, um entdeckt und reaktiviert zu werden, was auch ohne Probleme funktionierte. So leistet er aktuell schon seine Dienste dem Hof und demnächst bekommt er neue Schlappen, TÜV und eine Anmeldung.

Natürlich gibt es jetzt auch ein paar Bilder des etwas anderen Traumautos, die leicht bekleideten jungen Frauen müsst Ihr Euch, sofern gewünscht, aber dazu denken.

CU

Non Appetit

Heute waren wir im Elsass, genauer gesagt in Scherwiller, um dort im A La Couronne wieder einmal fürstlich zu speisen. Ich möchte Euch ja nicht den Mund wässrig machen und erwähne deshalb Gänseleberpastete, Kalbs-Cordon Bleu, Rinderfilet, Choucroute Royale und die anderen Leckereien nur am Rande. Muahahahaha 😝😝😝😝😝😝😝😝.

Ich habe sogar Bilder jedes einzelnen Ganges gemacht, die aber alle so schlecht sind, dass ich sie niemandem zumuten möchte. Ersatzweise gibt es deshalb Fotos von einigen der vielen Pilze, die ich auf meinen Spaziergängen durch den Wald vor die Linse bekommen habe. Zum Verzehr möchte ich diese nicht empfehlen, vielleicht kann man aber den einen oder anderen trocknen und dann rauchen 😏😂.

Stay tuned denn es empfiehlt sich, diesen Beitrag später noch einmal aufzurufen, wenn ich ihn überarbeitet und vor allem viel mehr Bilder zugefügt habe. 

Edit 20.10.2017: Flattersatz entfernt, Links aktualisiert, neue Bilder als Galerie eingefügt.

Soll ich wirklich?

( X ) JA

(   ) NEIN

Wer mir auf Instagram folgt (es gibt völlig unverständlicherweise immer noch Menschen, die das nicht tun), weiß natürlich schon lange, wo ich mich gerade wieder einmal aufhalte. Wer dieses Blog schon länger verfolgt, kann es sich aufgrund der Jahreszeit und der Tatsache, dass in Hessen aktuell Herbstferien sind, schnell zusammenreimen.

Der verbleibenden Minderheit erkläre ich es jetzt einfach: Ich bin mitsamt Familie wieder einmal zu Gast auf dem schönen Haghof in Seelbach im Schwarzwald. Da ich über diese Location und das ganze Drumherum schon sehr viel geschrieben habe, war ich mir nicht sicher, ob ich es diesmal wieder tun sollte und habe mich entschlossen, die obige Umfrage durchzuführen. Hierbei wurde bei 100%iger Wahlbeteiligung (ich) mit 100%iger Zustimmung (ich) beschlossen, erneut zu berichten. Ich verspreche, dass ich mich bemühe, nicht nur Wiederholungen zu bringen, aber ganz wird sich das wohl nicht vermeiden lassen.

Natürlich wird es auch wieder Bilder geben. Hierbei habe ich mir selbst ein kleine Challenge auferlegt und habe mich beim Kameraequipment nur auf meine Nikon 1J5 mit dem dazugehörigen Objektivpark beschränkt. Es muss halt nicht immer Leica sein 😜.  Ein paar Fotos, die nicht nicht auf Instagram zu sehen waren, gibt es jetzt:

In diesem Sinne: genießt die Ferien (sofern ihr welche habt) und

Stay tuned

 

Edit 20.10.2017: Flattersatz entfernt, Links aktualisiert, Bilder geordnet.

Voll-Bremserung

„Du postest es, ich like es dann und wir schreiben dazu,
dass am 03. nochmal offen ist, damit alle kommen“

So verlief sinngemäß mein gestriges kurzes Gespräch mit Bärbel bei unserem Besuch in ihrem Weingut Frosch anlässlich des diesjährigen Herbstfestes, an welchem natürlich auch Federweisser (auch Bitzler, neuer Wein, neier Woi, Rauscher oder Bremser genannt) serviert wurde. Dazu gab es wie immer sehr leckeres Futter, welches optimal zur Jahreszeit und den kredenzten Getränken passte.

Ich habe bereits vor vier Jahren schon einmal einen Blogpost verfasst, warum also heute diese Wiederholung, in der doch eigentlich gar nichts Neues steht? Ganz einfach, weil mir der oben zitierte Satz nicht aus dem Kopf geht und ich das Gesprochene einfach umsetzte. Ich poste es, schicke es dann weiter an Bärbel, die es (hoffentlich) liken wird und dann kommen alle am 03. Oktober zum zweiten Tag des Herbstfestes. Alle außer mir, denn ich habe einen langen Spätdienst 😩.

Damit Ihr euch ein Bild davon machen könnt, was Euch erwartet, hier ein paar Bilder

CU

Oktober – Bullshit

Kennt Ihr Deutschlands größtes Flüchtlingslager? Es befindet sich in München, genauer gesagt auf der Theresienwiese, ist umzäunt und bewacht von einer großen Zahl von Sicherheitskräften aus Polizei und Privatwirtschaft. Drinnen sammeln sich Hunderttausende, wenn nicht Millionen, von Realitätsflüchtlingen, die auf der Suche nach der heilen Welt dort stranden. Hinzu kommen zwei weitere, ebenfalls merkwürdige Spezies. Zum einen Politiker jedweder Couleur, die immer noch glauben einer Volkspartei anzugehören und somit das Volk zu vertreten und sogenannte Promis, die in grauer Vorzeit einmal einen Chart-Hit oder die Hauptrolle in einer Soap-Opera hatten. Beide Arten lassen sich hier gerne und völlig ungehemmt von den, ebenfalls massenhaft angereisten, Katastrophenberichterstattern beim Stemmen von übergroßen Bierkrügen mit debilem Lächeln ablichten.

Klar, ich schreibe natürlich über das Münchener Oktoberfest, welches aktuell wieder in vollem Gange ist.

Trotz der oben genannten, grausigen Zustände wäre das Oktoberfest als solches eigentlich zu ertragen, denn besagtes Flüchtlingslager leert sich regelmäßig jedes Jahr wieder von selbst, weil die Flüchtlinge wieder in die Realität zurückkehren – und das ganz ohne finanzielle Beihilfen, Massenabschiebungen oder was auch immer. Das Schlimmste, so finde ich, ist dass es sich beim Oktoberfest um eine Art Virus handeln muss, denn allüberall werden mittlerweile Oktoberfeste nach „Münchner Vorbild“ abgehalten und ich habe des Gefühl es werden jedes Jahr mehr. Gerade heute morgen beim Gassigang ließ ich meinen Hund an Schilder des Wiesbadener, Mainzer und Binger Oktoberfests pinkeln. Und das sind beileibe nicht alle Oktoberfeste, die Seuche zieht sich bis Klein-Kleckersdorf. Hinzu kommen noch die Oktoberfeste von Vereinen, Kneipen und was weiß ich was. Selbst mein Arbeitsplatz, der ehrwürdige Frankfurter Flughafen, ist infiziert. Dort verteilen im Dirndl gekleidete, flachbrüstige Asiatinnen entsprechende Werbeflyer vor den Duty-Free-Shops und die Musi spielt dazu. Ein Bild des Grauens.

Apropos Bild, dies ist ein Beitrag ohne Bilder, denn ich wollte es keiner meiner schönen Kameras, noch nicht einmal meinem Handy, zumuten Oktoberfestplakate oder die erwähnten Asiatinnen abzulichten. Ihr müsst mir einfach so glauben. Fertig.

CU

P.S. Leser, die schon lange dabei sind werden sich erinnern, dass es hier früher einige Beiträge gab, in denen ich einfach so meine Meinung zu gewissen Themen geäußert – oder sollte ich sagen – einfach abgelästert habe. Blättert doch einfach mal zurück. Leider ist dies in der letzten Zeit absolut untergegangen, weshalb mir das Schreiben des heutigen Beitrags umso mehr Spaß gemacht hat.

Ganz Accu-rat

Es gibt Dinge, die sollte „man“ nicht tun, denn sie könnten dazu führen, dass „man“ in Versuchung gerät. Eines dieser Dinge ist der Besuch des Sommerfestes beim Klangstudio Rainer Pohl in Bodenheim, insbesondere, wenn „man“ vom Hifi-Virus infiziert ist.

Ihr habt es schon längst erraten: „man“ ist natürlich ich. Zum Sommerfest am 26. August kam ich nebst Gattin, weil Heiko dort auch einen Stand als Co-Aussteller hatte und das Wetter so schön war, dass wir dies nutzten um ihm einfach einmal Hallo zu sagen und uns umzuschauen. Das Klangstudio ist kein normales Ladengeschäft, sondern befindet sich im Kellerbereich des Wohnhauses der Familie Pohl. Dies soll aber nicht bedeuten, das hier irgendwie improvisiert wird. Genau das Gegenteil ist der Fall, denn alles ist toll ausgestattet und der Hör- und Testbereich wird auf Kundenwunsch genau mit den Geräten ausgestattet, die besagten Kunden interessieren. Das gehört sich auch so bei Gerätepreisen, zu denen andere Menschen schon über den Erwerb einer Eigentumswohnung nachdenken. Mich interessierte aber vor allem ein Nebenraum, denn dort waren einige Geräte zu bestaunen, die aus Inzahlungnahme oder im Kundenauftrag gebraucht verkauft wurden. Und da sah ich ihn, einen Accuphase E206 Vollververstärker aus 1989. Im Zustand wie neu und mit ganz vielen Anschlüssen, an die ich mein ganzes Gerödel stöpseln kann ohne, wie bisher, auf eine externe Switchbox zu benutzen. Da fing es an zu kribbeln. Trotz seiner fast dreißig Jahre war das Teil nicht gerade billig, aber verzeiht mir den Vergleich, für eine alte Mercedes S-Klasse zahlt man eben auch deutlich mehr als für einen alten VW Golf.

Gestern, am 09. September war es dann soweit und ich habe dem Kribbeln nachgegeben. Ab ins Auto und auf nach Bodenheim, das Teil zu kaufen. Natürlich wurde auch ganz schnell angeschlossen und testgehört, vorher aber noch die obglitaorischen Bilder geschossen. Hier ist er nun, in aller Pracht:

Accuphase-1Accuphase-2Accuphase-3Accuphase-4Accuphase-5Accuphase-6Accuphase-7

Mein alter AKAI hat mich mit seinem schönen, warmen Klang schon begeistert (auch wenn dieser vielleicht messtechnisch gar nicht wirklich „gut“ war), aber der Accuphase ist noch einmal um Klassen besser. Es ist schwer zu beschreiben, am besten passt wohl das, was die Hifi-Journalisten als „luftig“ bezeichnen. Die Höhen sind absolut klar und verzerrungsfrei und auch untenrum in den Frequenzen gibt es nur Sound vom Feinsten. Es hat sich für mich also absolut gelohnt dem Kribbeln nachzugeben. Da das Teil außerdem gebaut ist wie ein Panzer, wird es mir sicher auch noch viele Jahre Freude bereiten.

Wer mit Accuphase nichts anfangen kann, dem empfehle ich, sich diese Seite auf hifimuseum.de einmal in aller Ruhe durchzulesen.

Jetzt habe ich aber keine Zeit mehr zu schreiben, denn ich muss Musik hören. Daher …

CU

ANS – Es kesselt wieder

Zum ersten ANS im (meteorologischen) Herbst hatte der Apotheker unseres Vertrauens am 06. September eingeladen. Als Einstimmung auf den Herbst hatte der liebe Rainer sich bereit erklärt, wieder einmal sein sagenhaftes Kesselgulasch direkt im Innenhof des Apothekengebäudes zuzubereiten. Diesmal gab es sogar zwei Varianten, nämlich einmal „klassisch“ (mit (Haus-)Schein und einmal mit Wildschwein, beide einfach klasse. Deshalb auf diesem Wege nochmals vielen Dank an Rainer und seine lieben Frau Marlitt, die sich die ganze Mühe gemacht haben.

Alles andere war wie immer – also wieder einmal ein richtig schöner Abend unter netten Menschen, verbunden mit viel Spaß und natürlich gutem Rauchwerk. Nur die Bilder sind heute „voll anders“, denn es gibt zusätzlich zu denen von rauchenden Menschen noch welche von dampfenden Kesseln 😀😀😀.

CU

Neuzugänge

In den letzten Wochen war es hier relativ still, denn ich hatte einfach keine Zeit zum Schreiben – und, ehrlich gesagt, auch nicht unbedingt Themen die sich gelohnt hätten. Was nicht still war, war meine Stereoanlage, die ich mit einigen Neuzugängen füttern konnte. Die möchte ich Euch nun zeigen, damit Ihr endlich wieder einmal die Gelegenheit habt, den Kopf zu schütteln über mich und/oder meinen komischen Musikgeschmack. Außerdem gab es gerade drei „Zigarrenbeiträge“ in Folge und ich muss dringend den lieben Holger beschwichtigen 😜.

Neuzu-1
Erasure ABBA-esque. Echt Retro als MC. Ich bin zwar kein ABBA-Fan aber wenn Vince Clarke sich daran macht, ist das etwas anderes

Neuzu-2
Bananarama Please Yourself, ebenfalls als MC. Stock/Aitken/Waterman Plastikpop at it´s best. Schön, wenn einfach nur etwas dudeln soll und vor allem bei Erwerb noch originalverpackt.

Neuzu-3
Eine Cassingle mit einem Klassiker in Live-Aufnahme. Auch wenn ich George Michaels Musik eigentlich nicht leiden kann, ist die Nummer einfach klasse.

Neuzu-4
Dire Straits Money for Nothing, MC. Eine schöne „Best Of“ mit einem guten Querschnitt über das Schaffen dieser genialen Band. Leider klemmt das Tape immer mal wieder. Mal schauen ob ich das reparieren kann.

Neuzu-5
OMD The Punishment of Luxury Vinyl LP. Das neueste Machwerk von OMD, erschienen am 01.09.2018. In UK hat das Album voll eingeschlagen und wer es hört, weiß warum. Hier ich finde wieder einmal ein geniales Machwerk der beiden „Alt-Elektroniker“ mit viel Sinn für schöne Melodien.

Neuzu-6
Silverimage Troubled Hearts. Eine brandneue MC aus den norwegischen EOX-Studios, denen ich ja auch schon die Retro Grooves zu verdanken habe. Ein bisschen Bombast-Rock mit Synthie-Zugabe und vor allem einer granatenmäßigen Stimme der abgebildeten Sängerin ergänzt um einige Instrumentaltracks. Lohnt sich reinzuhören.
CU

ANS – Guten Appetit

Ja, ich weiß ich bin überfällig, denn der folgende Beitrag ist mein Bericht zum ANS vom vorigen Donnerstag (24.08.2017) und er kommt erst jetzt und nicht, wie gewohnt, am Folgetag der Veranstaltung. Wie dem auch sei, es ging halt nicht früher.

Wie bereits gefühlte 100.000mal erwähnt ist für mich der Donnerstags-ANS immer einer der schönsten. Kleine, überschaubare Runde, keine Hektik und viel Spaß garantiert. So auch diesmal, denn der Apotheker unseres Vertrauens ist nicht nur ein hochgebildeter Mensch, sondern auch ein echter Gourmet. Deshalb präsentierte er uns auch das Appetitlexikon von Habs und Rosner aus dem Jahre 1894 und zitierte diverse Abschnitte daraus. Dies geschah zum größten Vergnügen aller anwesenden Zuhörer, denn die gezwirbelte Sprache, die in diesem Buch Verwendung findet, mag seinerzeit angebracht gewesen sein, wirkt aber heute absolut überzogen und die reichlich im Text vorkommenden Vergleiche sorgten für wahre Lachsalven.

Damit Ihr wisst, wovon ich schreibe, hier ein kurzer Auszug zum Thema Hummer:

Dir tönt mein Lied! Grob bist Du freilich, aber von göttlicher Grobheit und anstößig nur für jene Unglücklichen, die sich gegenüber der Gänseleberpasteten Dir von vornherein dem Tode verfallen fühlen…

Soviel dazu!

Vor lauter Lachen blieb diesmal meine Bilderauswahl eher überschaubar. Ein paar gibt es hier trotzdem.

Das Appetitlexikon hat mich übrigens nicht mehr losgelassen und ich habe sofort nach dem ANS gestöbert um eines zu ergattern, denn es ist nur noch antiquarisch erhältlich. Ich war erfolgreich und heute lag mein Exemplar in der Post. Zwar nur eine (Nachdruck-) Taschenbuch-Ausgabe, dafür aber in sehr gutem Zustand und für sage und schreibe gerade einmal 3,49€.

ANS 2017-12-18 - 1

In diesem Sinne Guten Appetit und

CU