ANS – Der Wau-Effekt

Der ANS und damit seine Gäste haben ganz viele Facetten. Die Besucher sind nicht nur weltgewandte, hoch gebildete und gut aussehende Genussmenschen sondern auch Tierfreunde. Insbesondere die nicht unerhebliche Anzahl der Hundebesitzer. 😄

So begab es sich gestern, dass neben den üblichen gut gelaunten Gästen in der Spitze noch sechs Hunde anwesend waren. Da gleichzeitig auch  – wie immer – kein Essen (das war der Runnning Gag!) in Form von Fleischwurst, Leberwurst, Mett und diversen Käsesorten vorhanden war führte dies zu teilweise recht lautstarken (Bell-) Auseinandersetzungen zwischen den Vierbeinern. Nach einer Weile hatten sie dann aber wohl ihre Rangordnung gefunden und es kehrte wieder Ruhe ein. Ansonsten war Business as usual im besten Sinne angesagt und es war wieder einmal ein sehr schöner Abend unter Freunden.

Die Bilder enthalten diesmal natürlich auch einen hohen Prozentsatz Hundeporträts. Ausserdem muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich wohl irgendwie zittrig war (klarer Fall von Alkoholmangel) und einiges verwackelt habe, was jetzt natürlich nicht hier auftaucht. Leider auch das „Mädelsbild“ für Angela. Ich gelobe Besserung!

CU

 

P.S. Falls dies irgendwelche gutmenschelden Tierschützer lesen, hier die Entwarnung:
Alle anwesenden Hunde wurden nicht zum Rauchen von Zigarren gezwungen, es war für ausreichend Lüftung uns Auslauf gesorgt und die Fleischwurst war bio. 😇

 

 

Back in Time

Zeitreise gefällig? Ähnlich wie bei Zurück in die Zukunft bin auch ich – und das bereits vor einiger Zeit – in die Vergangenheit gereist. Nicht ganz so stilvoll wie Marty McFly im DeLorean aber immerhin.

Wie ich bereits berichtete, habe ich mich in Sachen Musikwiedergabe auf alte Qualitätsstandards besonnen und mir einen Vintage AKAI-Receiver zugelegt, von dem ich immer noch begeistert bin und dessen Anwesenheit meinen Musikkonsum wieder deutlich erhöht hat. Als logischer nächster Schritt ist vor einigen Wochen ein weiteres Gerät hinzugekommen. Damit Ihr raten könnt, wovon ich spreche, hier ein Bildhinweis

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Ja, ich habe mir (wieder) einen Plattenspieler zugelegt, denn irgendwie hat mich auch das Vinyl-Fieber wieder erfasst. Es handelt sich um einen Technics SL-Q33 aus den frühen 80ern. Ein nicht ganz so bekanntes oder sagenumwobenes Gerät aus dieser Zeit aber eine Art Geheimtip, weil es sich viele Bauteile mit dem legendären 1200er Technics teilt, der heute noch bei DJs weltweit hoch im Kurs steht und seit kurzem von Technics in Neuauflage für satte 3.500,00 Euro verkauft wird. Ich habe für meinen im Endeffekt nichts bezahlt, denn ich habe ihn als Teil einer Technics-Komplettanlage für 100,00 € bei Ebay-Kleinanzeigen ergattert und die restliche Anlage kurz darauf für 110,00 € an einen Sammler/Liebhaber weiterverkauft, der – wenn ich das Leuchten in seinen Augen richtig deutete – immer noch ein Schnäppchen gemacht hat. Ganze 7,00 € musste ich in einen Gummiring investieren, der den Tonarmlift betätigt, weil der vorhandene sich nach über 30 Jahren schlichtweg aufgelöst hatte. Dem Internet sei Dank konnte ich die Reparatur in wenigen Minuten selbst durchführen.

In einem Ramschladen Gebrauchtwarengeschäft in der Nähe bin ich dann auch mit einigen alten LP´s fündig geworden, denn ich Hansel hatte meine alte, umfangreiche Plattensammlung vor einigen Jahren bereits an einen Aufkäufer abgegeben. Womit bewiesen wäre, dass alles wiederkommt und Dummheit bestraft wird. Aber gut, so ist das halt.

Natürlich hat auch diese Aktion wieder einmal Folgen bzw. Nebenwirkungen, denn aktuell habe ich den Plattenspieler mit einer etwas wackeligen Eigenkonstruktion in mein Phonoregal (heisst das heute noch so?) eingefügt, was mir aber gar nicht gefällt. Hier bin ich gerade dabei einen Schreiner zu finden, der mir gut und (vor allem) günstig ein Regal nach meinen Wünschen baut. Mein schwedischer Hoflieferant hat so etwas leider nicht im Programm. Darüber hinaus habe ich mich schon erwischt wie ich nach Tapedecks und Tonbandmaschinen suche, o weh! 😳

CU

Tourikram West (Madeira 3)

Weiter geht´s mit meinem ganz subjektiven Reisebericht über Madeira. Dem nicht immer vertrauenswürdigen Reiseführer folgend haben wir natürlich diverse Ziele auf der Insel angesteuert, die uns aufgrund der Beschreibungen interessant erschienen und/oder mit einem Strand lockten, den sich zwei gewisse, jüngere Familienmitglieder gewünscht hatten. Dieser Beitrag befasst sich jetzt mit den Orten westlich unserer Homebase – aber schön der Reihe nach.

Calheta ist der nur einen Tunnel entfernte Ort, der mit einer, für Madeira untypischen , Besonderheit aufwartet, nämlich mit hellem Sandstrand. Dieser ist aber nicht etwa eine Laune der Natur sondern Menschenwerk, denn besagter Sand wurde extra aus Afrika herangeschippert und hier aufgeschüttet. Damit das ganz dann nicht direkt von der Brandung wieder weggespült wird, hat man es auch  noch schön eingefasst. Wo ein Strand ist sind natürlich auch größere Hotels nicht weit, die direkt an die Promenade gebaut sind. Dazu gibt es noch einen schicken Yachthafen und natürlich jede Menge Gastronomie. Der eigentliche Ort zieht sich ein wenig den Hügel hoch und lebte früher überwiegend vom Zuckerrohr und dessen Produkten. Mangels Zeit haben wir hiervon aber praktisch nichts gesehen.

Ein ganzes Stück weiter im Nordwesten liegt Porto Moniz. Nachdem man über schöne, gewundene Sträßchen den Inselrücken überquert hat geht es auf einer Serpentinenstraße hinab in den Ort, dessen (größte) Touristenattraktion wohl die Lavapools sind. Hier wurden natürliche, durch Vulkanismus entstandene Bassins, die zum Meer hin offen sind, zu einem „Freibad“ erweitert und umgebaut. Das ist sicherlich sehr attraktiv, führt aber auch dazu, dass die gesamte Promenade (für mich) geradezu Touristenkaff schreit. Parkplätze (kostenpflichtig) für PKW und Busse, Imbissbuden und Restaurants mit „internationaler Küche“ und einige Hotel-Betonklötze bestimmen das Bild. Baden war zum Zeitpunkt unseres Besuchs absolut nicht drin, denn es stürmte wie verrückt und wir mussten dann irgendwann auch vor heftigem Regen im örtlichen Meeresaquarium Schutz suchen.

Natürlich gibt es noch viele weitere Örtchen und andere Ausflugsziele im Westen der Insel, ich habe z.B. schöne Bilder von Jardim do Mar gesehen. Wir wären auch gerne einfach ´mal ein wenig gewandert, aber das Wetter und unser nur einwöchiger Aufenthalt machten uns einen Strich durch die Rechnung.

Was mir allerdings seit dieser Woche durch den Kopf geht ist die Frage, wie es wohl in den beiden besuchten Orten in der Hauptsaison aussieht. Das stelle ich mir – gelinde gesagt – grauenhaft vor und habe Bilder von aus Reisebussen quellenden englischen Touristen im Kopf, die kurz darauf rot wie Hummer neben ihren geleerten Bierdosen am Strand liegen. Upps – war das jetzt ein Vorurteil? 😏

Stay tuned

Schojöh No-ell

Es ist die Zeit der Weihnachtsfeiern und natürlich gab es auch dieses jähr wieder eine Weihnachtsfeier des CigarCultClub Mainz/Wiesbaden, bei der ich die Ehre und das Vergnügen hatte, dabei zu sein.

Als offizieller Haus- und Hofberichterstatter des CCC gibt es meinen ausführlichen Beitrag mit vielen Bildern natürlich exklusiv auf der CCC-Webseite. Deswegen hier nur ein Teaser:

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Da des Weihnachtsmenü diesmal französisch angehaucht war schließe ich mit einem herzlichen Joyeux Noël – auf hessisch ausgesprochen Schojöh-No-ell
(mit weischem esszehhah) 😂

CU

Homebase (Madeira 2)

Im heutigen zweiten Teil meines Madeira Reiseberichts „Traue keinem Reiseführer“ möchte ich Euch kurz unsere Homebase vorstellen, den kleinen Ort Madalena do Mar.

Unser Plan war keinen Strand-/Badeurlaub zu machen (obwohl zwei gewisse junge Damen das so wollten) sondern ein wenig die Insel zu erkunden. Aufgrund von Madeiras überschaubarer Größe erschien es uns relativ egal, wo auf der Insel wir unser Lager aufschlagen, wir wollten nur nicht allzu weit vom Flughafen entfernt sein um am An- bzw. Abreisetag locker hinzukommen. So fand dann meine Frau auf AirBnB ein Haus in Madalena do Mar, das eigentlich viel zu gut aussah um echt zu sein, zu einem Spitzen-Preis.

Vom Flughafen ist das Örtchen ca. 45 Autominuten entfernt, Nach Funchal sind es ungefähr 30 Minuten. MdM hat knapp über 500 Einwohner, ist also ein regelrechtes Dorf, was zur Folge hat, dass keine Infrastruktur vorhanden ist, die man als Ferienhausbewohner braucht, sprich zu Bäcker, Supermarkt etc. muss mit dem Auto gefahren werden. Uns haben die wenigen Kilometer nicht gestört, denn wir waren ja sowieso meistens unterwegs. Es gibt eine kleine Strandpromenade mit zwei Bars, allerdings keinen „richtigen“ Strand sondern nur große Steine. Von einer früheren „Badeanstalt“ (Duschen, Umkleiden, usw.) waren nur noch Ruinen hinter einem Bauzaun zu sehen. Trotzdem kann man dort einfach schön entlang spazieren und das Meer genießen.

Im eigentlichen Dorf gibt es drei Restaurants, die wir alle getestet und für gut befunden haben. Man merkt eben, dass es der Fisch nicht weit hat. Übrigens sind Einheimische, die im Lokal essen oder gar eine Familienfeier abhalten ein gutes Zeichen für Qualität und günstige Preise. Apropos Preise: generell empfand ich Madeira in puncto Essen und Trinken sehr angenehm. Hier mal ein paar Beispiele:

  • Espresso: 0,70 €
  • großes Bier (0,5l): 2,50 €
  • frischer Tintenfisch in hausgemachter Tomatensoße: 6,50 €
  • Nudeln mit frischen Meeresfrüchten für 2 Personen (eine Riesenportion): 20,00 €.

Ansonsten ist der Ort nicht nur von Bananenplantagen umgeben sondern regelrecht durchzogen. Es gibt Häuser, zu denen man nur über schmale Fußwege durch die Bananenplantage gelangt. Daher ist es auch überall recht ruhig, die einzigen größeren Geräuschquellen sind die Durchfahrtsstraße und tagsüber die Arbeitsgeräusche der örtlichen „Bananenbiegerei“, wo frische Stauden aus den Plantagen angeliefert und konfektioniert werden. Alles also im grünen Bereich.

Nach so viel Text, jetzt endlich ein paar Bilder

Bald geht´s weiter, also

Stay tuned

P.S. Da die Bilder hier im Blog zwar schon etwas größer sind als auf Instagram aber immer noch ziemlich klein, stelle ich sie alle auch noch einmal in meinen (ansonsten ziemlich brachliegenden) Flickr-Account wo Ihr sie in voller Größe bewundern / begutachten / verreissen könnt. Viel Spaß dabei.

ANS – Wiederkehr

Neulich lief im Kino Independence Day: Wiederkehr. Hier gehr es um die Rückkehr der Aliens, deren Invasionsversuch 25 Jahre vorher durch den heldenhaften Einsatz der Erdlinge verhindert wurde. Beim gestrigen ANS gab es zwar keine Invasion aber eine Art Alien tauchte nach sehr langer Zeit (Ich glaube, vier Jahre gehört zu haben) wieder einmal auf und wurde mit großem Getöse (allerdings nicht wie bei Roland Emmerich mit Explosionen) begrüßt. Für diejenigen, die Ihn nicht kennen bzw. immer noch nicht darauf gekommen sind, ich meine Alexander H. aus D.

Natürlich waren außerdem noch viele der üblichen Verdächtigen anwesend um gemeinsam einen vergnüglichen und genussreichen Abend bei leckeren Zigarren und ebenso leckeren Getränken (naja, beim Pastis würde zumindest ich dieses Adjektiv nicht benutzen) zu verbringen. Zu Essen gab es wie immer praktisch nichts, wenn mal mal von den frischen, selbstgemachten Frühlingsrollen, der leckeren Suppe und diversen Wurst- und Käsesorten absieht😉. So wurde es nach Mitternacht bis ich aufbrach. (In diesem Zusammenhang einen herzlichen Dank an meine Frau, die mir am nächsten Morgen noch ein Extrastündchen Schlaf gegönnt hat.)

Selbstverständlich habe ich auch dieses zeitgeschichtlich relevante Ereignis in Bildern festgehalten. Diesmal auch mit so etwas, wie einem Alien, denn ich hatte, seit langer Zeit einmal wieder, meine Nikon 1J5 mit dem 18,5mm f1.8-Objektiv dabei. Bis auf wenige Ausnahmen gibt es das Material heute – zur Feier der Wiederkehr – in edlem Schwarzweiß.

CU

Hoch hinaus (Madeira 1)

Es wird wieder einmal Zeit für einen mehrteiligen Reisebericht. Wie bereits hier angekündigt und begründet diesmal nicht „live“ sondern im Nachgang zu meinem (unserem) Urlaub auf Madeira. Es wird nicht nur Zeit sondern sogar höchste Zeit, denn mittlerweile bin ich schon wieder vier Wochen zuhause im Trott und obwohl ich mir während der Reise Notizen gemacht habe, sind schon nicht mehr alle Erinnerungen ganz klar.

Als Untertitel für diesen und die folgenden Beiträge zu Madeira wähle ich „Traue keinem Reiseführer“. Das soll nicht heissen, dass es sinnlos ist sich im Vorfeld einer Reise mit einem Reiseführer vorzubereiten – ganz im Gegenteil. Man muss (Ich musste) nur lernen, die dortigen Aussagen für seine (meine) eigene Anschauung zu interpretieren. Ich hatte meine Frau mit der Vorbereitung „beauftragt, die sich hierfür des Macs Polo Reiseführers Madeira in der Kindle-Version bediente. Sicherlich keine schlechte Wahl, allein schon wegen des vielen Kartenmaterials, welches man auch offline nutzen kann. Das Problem dieses Reiseführers – und aller anderen – ist natürlich, dass alles irgendwie schön dargestellt wird, womit wir wieder bei meiner obigen Argumentation angelangt wären.

Da ich ja, wie gesagt, nicht aktuell berichte, habe ich mich entschlossen nicht chronologisch vorzugehen sondern nach Orten, die wir besucht haben. Deshalb fange ich mit einer Tour an, die wir mittendrin unternommen haben, auf die Paúl da Serra, die zentrale Hochebene der Insel.

Hier hatte der Reiseführer recht: viel Grün, blauer Himmel, tolle Ausblicke rundherum. Ein Fest für die Augen und dank der auf Madeira durchweg akzeptablen bis sehr guten Straßen auch mit einem Miet-Kleinwagen (in unserem Fall ein Kia Rio) gut zu erreichen. Wer auf Wandern steht kommt hier auch auf seine Kosten, den es gibt ein regelrechtes Netz von Wanderwegen. Womit ich beim Thema wäre, denn auf einmal – kurz nach einer Kuppe – „stapelten“ sich PKWs und sogar Reisebusse auf einer ebenen Fläche um dort massenweise in bunte Funtionskleidung gehüllte Menschen mit Rücksäcken auszuspucken – und das in der Nebensaison. Ich möchte nicht wissen, wie es in der Hauptsaison dort abgeht, doch zu diesem Thema mehr in den folgenden Beiträgen. Wir hatten das Glück nahezu leerer Straßen und eines sonnigen Tages. Daher folgen jetzt ein paar Bilder um dies zu verdeutlichen.

Zum Abschluss noch einige Bemerkungen zu meiner Fotoausrüstung auf dieser Reise. Mit dabei waren meine aktuelle Lieblingskamera, die Fuji X-Pro2, und zwei Objektive, nämlich das 35mm f2 WR und das 18-135mm f3.5-5.6 WR, das ich mir noch kurz vor der Reise als Gebrauchtware zugelegt habe. Ich muss sagen, eine sehr gute Wahl und völlig ausreichend.

Bald geht´s weiter, also

Stay tuned

P.S. Da die Bilder hier im Blog zwar schon etwas größer sind als auf Instagram aber immer noch ziemlich klein, stelle ich sie alle auch noch einmal in meinen (ansonsten ziemlich brachliegenden) Flickr-Account wo Ihr sie in voller Größe bewundern / begutachten / verreissen könnt. Viel Spaß dabei.

 

m4c / CCC – Be there to be square

In manchen (sehr, sehr seltenen) Wochen des Jahres komme ich so richtig in Freizeitstress, insbesondere wenn zwei Zigarrenclub-Abende direkt aufeinander folgen und eine kurzfristige Änderung meines Dienstplans mir dann auch noch erlaubt, beide zu besuchen. So geschehen vorgestern und gestern bei meet4cigars (m4c) in Darmstadt und dem CigarCultClub (CCC) in Wiesbaden. Ich hab´s schon echt schwer – aber wie sagt der Engländer so schön: „Be there or be square“, übersetzt: Das kannst du dir nicht entgehen lassen. Selbstverständlich und eigentlich völlig unnötig zu erwähnen, waren es zwei schöne Abende in Gesellschaft angenehmer und netter Menschen, auch wenn es in Darmstadt teilweise etwas ernstere Gesprächsthemen gab (Trump lässt grüßen).

Natürlich hatte ich auch wieder die Kamera dabei und musste mir in diesem Zusammenhang den (allerdings nicht unberechtigten) Vorwurf gefallen lassen, dass ich ja so wenige Bilder mache und die coole Fuji nur zur Deko auf dem Tisch liegt. Zu meiner Verteidigung sei gesagt, dass fotografieren in beiden Locations (Adega Alentejana in Darmstadt und Enchilada in Wiesbaden) eine mittelschwere Katastrophe darstellt, Es ist ziemlich dunkel und das bisschen Licht, das vorhanden ist, stammt vor irgendwelchen undefinierbaren Leuchtmitteln. Hinzu kommt in beiden Fällen die orangene Wandfarbe. Da wir es schon echt schwer, nicht alle Personen wie frisch gekochte Hummer aussehen zu lassen.

Trotzdem gibt es natürlich einige Bilder. Ich habe mich auf Porträts beschränkt und diese alle ins quadratische Format gebracht. Puh, jetzt habe ich also wieder die Kurve zu Titel dieses Beitrags bekommen. Be there to be square. Ich hoffe, es gefällt.

CU

Fixes Futter (10) = Burger Time v3.0

Ja, ich weiß, dass ich hier versprochen habe mit vielen Bildern über meinen Urlaubsaufenthalt auf Madeira zu berichten. Was soll also dieser Beitrag, bereits der zweite seit meiner Rückkehr, zu einem völlig anderen Thema? Ganz einfach, ungefähr 500 Bilder liegen noch wie ein Berg vor mir und im Moment fehlt mir einfach der Zug, richtig loszulegen.

Allerdings hatte ich heute morgen eine Essensidee zum Thema (teenagergeeignetes) Fixes Futter, die ich jetzt vorstellen möchte. Da es sich (im weitesten Sinne) um einen Burger handelt, ist dies hier also nicht nur Folge 10 von Fixes Futter sondern auch Nr. 3 von Burger Time (Ist ewig her, deshalb zur Erinnerug bitte hier oder hier klicken).

Vor dem Rezept noch der Warnhinweis:

Dies ist keine kulinarische Offenbarung sondern einfach nur der Versuch eines arbeitenden Vaters, sich und seiner Tocher ein leckeres und schnell zubereitetes Mittagessen auf den Tisch zu bringen.

Es gibt also einen Lachs-Burger mit selbstgemachter Cocktailsauce, wozu es für zwei Portionen folgender Zutaten bedarf:

  • 2 (Hotdog-)Brötchen
  • 2 Lachsfiltes (TK)
  • Salat
  • 1 weiße Zwiebel
  • 200g Creme fraiche
  • 3 EL Tomatenketchup
  • 2-3 EL Sherry
  • 2-3 TL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer, gehackte Petersilie

Die Brötchen werden aufgeschnitten und auf den „Belegeseiten“ angetoastet, das Lachsfilet mit Salz und Pfeffer gewürzt und in Olivenöl angebraten, bis es eine schöne Kruste hat. Trotzdem keine hohe Hitze verwenden. Für die Cocktailsauce werden Creme fraiche, Ketchup, Sherry und Zitronensaft mit Salz, Pfeffer und der Petersilie vermengt und glattgerührt. Gegebenenfalls variiert Ihr etwas mit den Mengen, um die von euch gewünschte Viskosität zu erreichen.

Das gebratene Lachsfilet legt Ihr dann auf die mit Salatblättern belegte Unterseite des Brötchens. Darauf dann ein paar Zwiebelringe und ordentlich Cocktailsauce. Brötchendeckel drauf, feddich und L E G G Ä H !

Hier noch eine Anmerkung: Natürlich könnt Ihr auch ordentliche, frische Brötchen vom örtlichen Bäcker nehmen. Ich fand nur die Idee mit den Hotdog-Brötchen gut, da diese so ideal zur Größe der Lachsfilet-Stücke passen.

CU

So lange es noch nicht verboten ist …

sollte man sich den Genüssen hingeben – und zwar immer, wenn sich eine Gelegenheit ergibt und auch dann, wenn besagte Genüsse (möglicherweise) gesundheitsschädlich und/oder „politisch unkorrekt“ bzw. „gesellschaftlich fragwürdig“ sind.

Wovon ich hier und heute schreibe fällt in diese Kategorie, nämlich der Genuss von Alkohol und Nikotin in Form von Whisky (auch Rum u. ä.) und Zigarren. Die Whisky & Tobacco Days fanden am vorigen Wochenende bereits zum neunten Male in der Stadthalle von Hofheim statt und ich war in der glücklichen Lage teilnehmen zu können. Mittlerweile ist es ja wirklich keine Selbstverständlichkeit mehr, dass eine Stadthalle für Events mit solch gefährlichen Themen zur Verfügung gestellt wird, man will es sich ja nicht mit den (selbsternannten) Gesundheitsaposteln verscherzen. Hier wird sogar noch eins drauf gesetzt, denn das Programmheft zur Messe enthält sogar ein Grußwort der örtlichen Bürgermeisterin, was – in Anbetracht der Tatsache, das sie wiedergewählt werden möchte – schon fast mutig zu nennen ist. Wie auch immer, es war, wieder einmal, eine gelungene und, wieder einmal, eine sehr gut besuchte Veranstaltung, die gezeigt hat, dass echte Genussmenschen sich den Spaß an ihrem speziellen Genuss nicht so schnell verderben lassen.

Natürlich waren auch wieder viele bekannte Gesichter aus der regionalen Zigarrenszene (elegant ausgedrückt, nicht wahr 😜) dabei. Die üblichen Verdächtigen eben. Genauso natürlich hatte ich neben der obligatorischen Zigarre noch eine Hand frei um meine Q zu halten und ein paar Schnappschüsse zu machen. Die folgen jetzt und animieren vielleicht den einen oder anderen dazu sich nächste Jahr am letzten Oktoberwochenende auch einmal nach Hofheim zu begeben. Dann finden nämlich die nächsten Whisky & Tobacco Days statt.

CU

P.S. An alle oben genannten Gesundheitsapostel:

Das leben ist eine sexuell übertragbare Krankheit mit bis zu jahrzehntelangem, oft schmerzhaften Verlauf und endet stets tödlich