ANS – Hoch die Tasse!

Das ich die Donnerstags-ANSse immer am schönsten finde, weiß wohl inzwischen jedermann, deswegen sei es hier nur der Vollständigkeit halber erwähnt und dann gleich wieder ad acta gelegt. Obwohl dieser Donnerstag schon ein wenig außergewöhnlich war, denn ganz kurz, ich meine wirklich ganz ganz ganz ganz ganz ganz ganz ganz kurz, sah es wirklich so aus, als wolle es nichts zu essen geben. Dies wurde aber rasend schnell durch diverse „Lebensmittelspenden“ von Gästen sowie eine Pizzabestellung abgebogen.

Ansonsten war alles wie immer – klasse halt. Bei wunderschönem Sommerabendwetter war der Innenhof die bevorzugte Location in der es sich die bunte Gruppe Geniesser gut gehen lies. Andreas präsentierte seine selbstgemachte Botanicals Bar mit vielen Sachen, die einen guten Gin Tonic noch verfeinern können. Alles naturrein und natürlich so nur in der Apotheke erhältlich. Auch eine (wie ich finde) Kuriosität gab es zu bestaunen, ebenfalls aus dem Verkaufsbestand der Apotheke. Dazu möchte ich mich aber an dieser Stelle nicht weiter äussern, ich sage nur „Hoch die Tasse“ und verweise auf das letze Bild der nun folgenden Galerie. Macht Euch einfach Eure eigenen Gedanken …

CU

13 Tage, 4 Kilo, 1.000 Bilder

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13 Tage, 4 Kilo, 1.000 Bilder – das ist die Bilanz meines/unseres diesjährigen Schwarzwaldurlaubs. Vier Kilo habe ich in den 13 Tagen zugenommen und währenddessen deutlich über 1.000 Bilder mit drei verschiedenen Kameras gemacht.

An der ersten Zahl (13) kann ich nichts mehr ändern, an der zweiten (4) bin ich noch am abarbeiten und die dritte (1.000) verändert sich aktuell auch ein wenig nach unten, da gerade das große Aussortieren in vollem Gange ist.

Heute – am 12. Tag nach unserer Rückkehr – bin ich zumindest soweit, mein übliches Roundup zu präsentieren. Sprich: ich habe alle Urlaubsbeiträge überarbeitet und vor allem die versprochenen (Mehr-)Bilder hinzugefügt. Es lohnt sich also, jeden Beitrag noch einmal anzuklicken. Hier sind sie nun:

Viel Spaß damit

CU

P.S. Wer den Rechtschreibfehler im obigen Bild findet, darf ihn behalten😉

CCC – Lass´ das mal den Peter machen

Wer noch nie direkt nach der Heimfahrt aus dem Urlaub zu einer Feier gegangen ist, der weiß nicht, was Stress bedeutet 😂😂😂.

Nun, gestern hatte ich besagten Stress, denn kaum waren wir, mit der üblichen A5-Stau-Verspätung, aus dem Urlaub zurück zuhause blieb nur noch die Zeit, alles in die Ecke zu knallen und sich für das CCC-Sommerfest bereit zu machen.

Die adhoc-Berichterstattung hat, wie so oft, der liebe Peter bereits erledigt, denn er postet ruckzuck seine Smartphone-Fotos mit selbigem in Facebook und ist dadurch immer etwas aktueller als ich. Aber Facebook ist nun einmal schnelllebig und vergänglich und die Fotos für die Ewigkeit gibt´s nur bei mir.*

Zum Beispiel dieses:2016-08-13 CCC-Sommerfest-43und natürlich noch viele andere, direkt auf der Webseite des CCC, selbstverständlich mit zugehöriger Story.

CU

* Peter, wenn Du das liest. War nur Spaß. Du weißt va, von wem es kommt. 😜

Das Erbe des Herrn Lehmann

In letzter Zeit gibt es hier jede Menge Fortsetzungsgeschichten oder besser gesagt Beiträge, bei denen ich bereits behandelte Themen wieder aufnehme. Damit meine ich nicht die mehr oder minder regelmäßige Berichterstattung vom ANS oder anderen Zigarrentreffen sondern so etwas das jetzt folgende.

Vor knapp zwei Jahren berichtete ich über die Zigarrenmanufaktur Herr Lehmann in Lahr und insbesondere deren Entstehung bzw. (Vor-)Geschichte. Wer den damaligen Beitrag noch nicht kennt (oder vergessen hat), sollte vor dem Weiterlesen deshalb unbedingt hier klicken.

Auch in diesem Jahr habe ich mich nach Lahr begeben und natürlich auch zum Lehmann-Shop in einem schönen Eckhaus der Fußgängerzone, um dort in der Lounge-Ecke eine Herr Lehmann Nr. 5 zu genießen und mit den im Geschäft arbeitenden – sprich Zigarren rollenden – Damen zu plaudern. Leider musste ich hören, dass Herr Lehmann selbst im vergangenen November im Alter von 83 Jahren verstorben ist. Ich hoffe, er sitzt jetzt auf einer schönen Zigarrenrauchwolke und blickt auf sein Erbe, das sich sehr erfreulich entwickelt hat. Verkauf und Produktion sind jetzt im Ladengeschäft zusammengefasst, sozusagen zu einer gläsernen Manufaktur. Man musste allerdings aus Platzgründen einen Teil der Produktion schon wieder in ein naheliegendes Gebäude auslagern um den schönen Shop nicht allzu voll zu stellen. Die Geschäfte laufen gut, so dass die Damen aktuell mit der Produktion kaum hinterherkommen und sich schon auf den Herbst vorbereiten, in dem in Lahr wieder die Chrysanthema stattfindet, die ebenfalls für eine Umsatzspitze sorgt.

Ganz im Sinne der Philosophie zur Förderung regionaler Prokukte wurde auch das Sortiment erweitert. Es gibt nun auch Schwarzwäder Gin, Schwarzwälder Whisky und Kaffee, der zwar nicht im Schwarzwald wächst aber in einer regionalen Rösterei verarbeitet wird. Auch beim Tabak hat sich in dieser Richtung etwas getan, denn nachdem der Tabakbestand der Lehmanns aufgebraucht war, ist man auch hier auf regionale Beschaffung umgestiegen. Die Zigarren bestehen also jetzt  aus Geudertheimer Tabak, der von zwei Bauern in der Umgebung exklusiv für Herr Lehmann gezogen wird. Als Deckblatt wird Sumatra, bzw. bei der Nr. 7 Brasil, verwendet.

Natürlich hat das ganze auch seinen Preis, bis hin zu 39,90 €/St. für die Herr Lehmann Nr. 9, genannt Der Schwazwald-Zapfen (Länge 190mm, Ringmaß 73) aber was tut man nicht alles zur Erhaltung von Kulturgut.😉

Damit Ihr auch sehen könnt, wovon ich die ganze Zeit erzähle, gibt´s jetzt Bilder. Natürlich wieder nur zum anfixen und den Rest bei Nachbearbeitung.

Stay tuned

Edit 25.08.2016: Flattersatz entfernt, neue Bilder als Galerie hinzugefügt, Links aktualisiert

Urlaubslektüre

Okay, jetzt ist es soweit. Ich drehe völlig durch und schwinge mich zum Literaturkritiker auf. Auch wenn Reich-Ranicki sich jetzt im Grabe ‚rumdreht, ich muss es einfach tun, denn dieses Buch hat mein Leben verändert.


Einen Scheiß muss ich von Sean Brummel ist der ultimative Ratgeber für Alle, Alles und Jeden. Noch nie hat es jemand geschafft, den vollständigen Sinn des Lebens und die Anleitung zum ultimativen Glücklichsein zwischen zwei Buchdeckel zu pressen aber Sean hat das Unvollstellbare wahr gemacht und ich danke ihm dafür von Herzen. Schon während der ersten Kapitel erkannte ich meine Fehlverhalten, in der Folge konnte ich durch die gezielten Hilfestellungen an mir arbeiten und nun, nachdem ich das Buch komplett durchgearbeitet und alle Checklisten abgehakt habe, kann mich nichts mehr davon abhalten so zu sein, wie ich es mir schon immer erwünscht habe.

Jetzt aber mal ernsthaft. Sean Brummel existiert natürlich überhaupt nicht. Er und seine sämtlichen Ausführungen im Buch Einen Scheiß muss ich sind frei erfunden vom deutschen Autor Tommy Jaud (bekannt durch Vollidiot und Hummeldumm) und es handelt sich natürlich „nur“ um einen grandiose Verarsche aller (Lebens-) Ratgeberbücher und deren Autoren.

Hier zum Beispiel nur einmal zwei kleine Punkte aus der unendlichen Fülle derWeisheiten:

  • Wenn ich mitten in der Nacht aufwache, habe ich abends einfach nicht genug gesoffen
  • Ich schiebe nichts auf, ich befinde mich in einem hochintelligenten Prozess kontinuierlicher Neu-Priorisierung

Alles klar?

Jetzt kommt das Erschreckende an der Geschichte. Viele der im Buch enthaltenen Ratschläge und Tips sind nach Abzug der Satrirekomponente absolut stichhaltig und nachvollziehbar. Ich sage das deshalb, weil ich mich beruflich einige Jahre mit Verhaltenstraing und Verkauftraining beschäftigt habe (beschäftigen musste) und in diesem Zusammenhang nicht nur diverse Ratgeberbücher gelesen sondern auch verschiedene Trainer, Motivatoren und Speaker (ja, so nennt man die) kennengelernt habe. Diese ganzen Jungs und Mädels kochen alle nur mit dem gleichen Wasser. Sie rühren es im Kessel möglicherweise in verschiedenen Richtungen und verschiedenen Geschwindigkeiten um und fügen jeweils andere Gewürze in Form von Philosophie, Buddhismus, Sport oder was auch immer dazu. Auf der Bühne steht der Eine in Schlips und Kragen am Rednerpult, der Zweite hüpft wie ein Gummiball im Trainingsanzug (mit Frotteestirnband) herum und wieder Andere haben ihre eigenen Maschen. Fest steht aber, dass bei allen die gleich lauwarme Suppe herauskommt. Und dafür, dass einem hier nichts erzählt wird, was der gesunde Mensch nicht bereits seit Geburt weiß, erhalten diese Leute dann auch noch teilweise astronomisch hohe Honorare.

So, jetzt habe ich genug gelästert. Eigentlich wollte ich Euch ja nur einen Ratschlag mit auf den Weg geben, der auch Euer Leben verändern wird:

Kauft dieses Buch!

Und wenn Ihr jetzt denkt, was soll das Geschreibsel und warum muss ich mir dieses dämliche Buch kaufen – Einen Scheiß muss ich! – dann seid Ihr auf dem richtigen Weg.

CU

Edit 25.08.2016: Flattersatz entfernt

Starker Tobak

Während ich diesen Beitrag schreibe rauche ich parallel eine gute Zigarre. Warum? Weil es mir endlich gelungen ist, das Oberrheinische Tabakmuseum in Mahlberg zu besuchen und sogar Gattin und große Tochter mitgekommen sind. Wenn Ihr Euch jetzt fragt, warum dieser Besuch so besonders ist, liefere ich folgende Begründung: das Museum ist nur an Sonn- und Feiertagen und nur vom 01. Mai bis 30. September geöffnet, und da wir sonst eigentlich immer in den Herbstferien hier sind …

Das Museum ist das größte seiner Art und Europa und beherbergt einen großen Querschnitt von allem, was mit Tabak und den daraus hergestellten Produkten zu tun hat, natürlich mit einem Schwerpunkt auf die badische Region, die bis vor gar nicht allzu langer Zeit noch eine Hochburg des Tabakanbaus und der Tabakverarbeitung war. Klickt einfach oben auf den Link, dann erfahrt Ihr alles Wissenswerte.

Natürlich habe ich auch massenweise Bilder gemacht (und dabei einen kompletten Akku meiner Leica Q leergeleiert). Aktuell gibt es aber natürlich wieder nur Teaser, den Rest nach Überarbeitung. Es lohnt sich also, nochmal wiederzukommen.

Stay tuned

Edit 25.08.2016: Flattersatz entfernt, neue Bilder als Galerie eingefügt, Link aktualisiert

Mit´m badisch Bähnli no Schdroosburi

Nachdem wir nun 13 Jahre wissen, dass man mir der hiesigen Gästekarte kostenlos den örtlichen ÖPNV nutzen darf und zu allem Überfluss mit selbigem bis nach Straßburg (=Schdroosburi) kommt, haben wir es diesmal endlich in Angriff genommen und uns auf den Weg in die Hauptstadt des Elsass gemacht. Natürlich hätten wir auch direkt von unserem Bauernhof nach Straßburg fahren können aber wir wollten uns den Stress mit dortiger Parkplatzsuche, den unverschämten Parkkosten und natürlich den Straßenverkehrsverhaltenweisen unserer französischen Mit-EU-Bürger einfach nicht geben. So ging es also mit dem Auto nur bis zum Bahnhof Offenburg, wo die Kiste für läppische 3,85 € den ganzen Tag stehen darf, und dort in den Nahverkehrszug.

Am Ziel angekommen amüsierte ich mich erst einmal über den dortigen Bahnhof. Vorne großspurig mit frisch gereinigter Fassade und einem monströsen Glasvorbau, dass der unwissende Besucher sofort glaubt er sei in der Repräsentationsräumen des EU-Parlaments, hinten ein typischer Bahnhof, also etwas heruntergekommen und angegammelt.

Das bis ins kleinste ausgetüftelte Besichtigungsprogramm meiner drei Damen las sich ungefähr so: Adidas, Bershka, Calzedonia, Galeries Lafayette – um nur einige zu nennen. Dies führte unweigerlich zu einer zeitweisen Aufteilung unserer kleinen Reisegruppe in eine Kultur- (Ich) und eine Shoppingfraktion (Frau und Töchter). Okay, ein Geschäft habe auch ich mit besucht – La Cure Gourmande. Klickt einfach auf den Link, dann wisst Ihr, warum.😉 Einig waren wir uns zumindest beim Mittagessen in einem knuffigen Bistro in der Rue de Tonneliers: Tarte Flambee traditionelle und dazu Pinot Noir – LEGGÄH!

Ansonsten habe ich die Gelegenheit genutzt und bin einfach einige Seitenstraßen abgelaufen, wo ich viele, schöne (Street-)Fotomotive gefunden habe. Hier natürlich wieder nur etwas zum anfixen- die volle Ladung gibt es dann später in der nachbearbeiteten Version dieses Beitrags.

Stay tuned

Edit 25.08.2016:Flattersatz entfernt, neue Bilder als Galerie hinzugefügt

Warum eigentlich ich?

Ist es schlechtes Karma? Meint es das Schicksal nicht gut mit mir? Liegt vielleicht ein Fluch auf mir?  Bohrt möglicherweise gerade irgendwo auf der Welt ein dämonisch grinsender Schamane lange, spitze Nadeln in eine Puppe, die mir zum Verwechseln ähnlich sieht?

Keine Ahnung, ob irgendetwas vom eben genannten zutrifft aber eines steht fest: Katzen, insbesondere Katzenkinder lieben mich. Ich, für meinen Teil, möchte zwar nicht so weit gehen wie eine gewisse Außerirdische Lebensform und sie zu Saft verarbeiten aber ich kann mit den Viechern einfach nichts anfangen – ganz im Gegensatz  zu meinen Töchtern, die die kleinen am liebsten überall mit hinnehmen möchten. So schleichen sie mir also seit drei Tagen um die Beine herum, schauen mich mit riesigen Augen an und springen mir sogar in den Schoß. Doch jetzt habe ich zurück geschossen – natürlich nur mit der Kamera …

Stay tuned

P. S.  X-Pro2 mit Fujinon XF 56mm f1.2. Das Objektiv ist zwar vergleichsweise teuer aber jeden seiner 999 Euro wert 😊.

Edit 23.08.2016: Flattersatz entfernt, mehr Katzenbilder (extra für Eine) 😜

In Kleingkeiten sind wir groß

„In Kleinigkeiten sind wir groß“ ist einer der blödesten Sprüche, die ich kenne. Ich konnte noch nicht einmal herausfinden, was der Ursprung dieser Redensart ist, denn weder Tante Wikipedia noch Großmama Google könnten hierzu Auskunft geben. Persönlich glaube ich an die (Wort-)Schöpfung eines Kurzwarenhändlers aus dem frühen 20 Jahrhundert, aber das kann ich natürlich auch nicht belegen.

Hier und heute geht es aber um andere Kleingkeiten, nämlich Detailaufnahmen, die ich heute gemacht habe. So ein Bauernhof bietet dazu jede Menge Gelegenheit, insbesondere die vielen Maschinen, die überall herumstehen.

Hier und heute gibt es erst einmal einen Teaser, da WordPress mobile immer noch keine Galerien anlegen kann. Als „Entschädigung“ stelle ich aber die ganze Bilderserie schon jetzt in meinen Flickr-Account und in der üblichen Nachbearbeitung gibt es dann auch hier eine Galerie mit allen Bildern. Viel Spaß damit.

Fujifilm X-Pro2 mit Fujinon Xf 35mm f2, Filmsimulation Velvia und Acros mit Rotfilter

Stay tuned

Edit 23.08.2016: Flattersatz entfernt, Text aktualisiert, Einzelbilder durch Galerie ersetzt

Oops! … I Do It Again


Sehr frei nach Britney Spears ist es wieder einmal soweit. Wie im Lied Oops! … I Did It Again besungen, spiele ich mit Euren Gefühlen. Insbesondere wohl mit dem Gefühl der Langeweile, weil ich schon wieder einmal in den Ferien im Schwarzwald gelandet bin und schon wieder einmal hiervon berichten werde.

Hatte ich nicht bereits letztes Jahr versprochen nicht so viel Tourikram abzuliefern? Ach was geht mich mein dummes Geschwätz vom Vorjahr an. Deshalb zum Abschluss noch etwas schön kitschiges


und natürlich ein herzliches

Stay tuned

P.S. Bilder geschossen mit Nikon 1 J5 mit 1Nikkor 10-100 f4-5.6 SuppenZoomobjektiv, Nachbearbeitung mit Snapseed.

Edit 23.08.2016: Flattersatz entfernt, Links aktualisiert