Fixes Futter (Teil 9)

In letzter Zeit habt Ihr hier wenige Beiträge zu irgendwelchen Zigarren-Events gelesen, was daran liegt, dass es mein Arbeitgeber „gut“ mit mir meint und ich überwiegend Spätdienste habe. Noch länger habe ich allerdings nichts zum Thema Essen, oder besser gesagt, Essen selbst zubereiten, geschrieben. Teil 8 von Fixes Futter datiert tatsächlich aus dem Dezember 2014.

Zurück zu den Spätdiensten, die auch dazu führen, dass ich mittags oft alleine esse, da der Rest der Familie noch in Sachen Arbeit bzw. Schule unterwegs ist. Heute war es wieder einmal so und ich öffnete die Kühlschranktür und lies mich inspirieren. 😜

Es fanden sich Tiefsee-Scallops (Verwandte der Jakobsmuschel) als TK-Ware vom Discounter meines Vertrauens und Bacon. Damit war das Essen geritzt und so ging es:

Die (aufgetauten) Scallops abspülen, trockentupfen, mit Salz und Pfeffer würzen. Dann mit einer Scheibe Bacon umwickeln und diese ggf. mit einem Holzspießchen fixieren. Das ganze in einer gut vorgeheizten Pfanne bei mittlerer Hitze schön anbraten, bis die Scallops und der Bacon eine schöne Farbe haben. Dazu habe ich mir dann noch ein schöne Portion Pommes Frites genehmigt.

Okay, das ganze war zugegebenermaßen keine kulinarische Höchstleistung oder sehr stilvoll aber es war richtig LEGGÄH!

Wer noch mehr Fixes Futter lesen oder gar nachkochen möchte findet hier Gelegenheit: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7, Teil 8

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P.S. Auch bei den Bildern kam diesmal eine Kamera zum Zuge, die aktuell ein wenig das Schattendasein hat, meine Nikon 1J5 mit dem 32mm f 1.2 Objektiv.

 

Genial einfach – einfach genial 

Heute möchte ich mich einmal über ein Thema auslassen, das die moderne Gesellschaft schon seit einiger Zeit bewegt: das Kabel. Ja, Ihr habt richtig gelesen!  Das Kabel ist eines der Dinge, ohne die man sich das Leben eigentlich gar nicht mehr vorstellen kann obwohl man sicherlich nie darüber nachdenkt. In unserer elektrifizierten Welt bringt es den Strom von der Steckdose zum Gerät und von dort aus bringt es Bild, Ton oder was auch immer weiter zu uns. Ja, natürlich gibt es mittlerweile WiFi, Bluetooth usw. aber das Kabel hat noch lange nicht ausgedient und wird wohl auch in ferner Zukunft noch existieren (Im Star Trek-Jargon heisst das dann EPS-Leitung 😜). Leider ist das Kabel aber auch sehr oft einfach nervig, denn es existiert nie in der richtigen Länge sondern ist entweder immer zu lang oder zu kurz. Darüber hinaus verheddert es sich sofort mit anderen seiner Art, wenn es nich alleine ist und es ist immer dann und dort sichtbar, wo man es nicht möchte.

Ganz besonders störend finde ich Kabel an Geräten, die nicht ständig sondern nur zu bestimmten Anlässen benötigt werden und deshalb natürlich auch nicht pausenlos eingestöpselt sind. Ein Beispiel von vielen hierfür sind Akku-Ladegeräte. Die wenigsten haben den Stecker direkt am Gerät, was ja sinnvoll wäre. Bei Benutzung schnell in die nächste Steckdose und danach weg damit. Stattdessen baumelt da ein Kabel, teilweise einen ganzen Meter lang herum und stört. Dazu kommt noch, dass gerade Ladegeräte auch oft unterwegs sind, z. B. im Urlaub oder in Kamerataschen, wo es auf jedes bisschen Platz ankommt.

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Durch Zufall habe ich aber kürzlich etwas gefunden, wonach ich (unwissenderweise) meine ganzes Leben lang schon gesucht habe, den

Euro Netz-Adapter / 2pol Doppelnut für Kleingeräte, schwarz stecker-2

Ist dieses Ding nicht genial? Und so praktisch und platzsparend. Ich bin hin und weg!
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Ich hoffe, wenigstens ein Teil der geneigten Leserschaft kann meine Begeisterung für etwas anscheinend so Lächerliches nachvollziehen. Ich gehe aber davon aus, das jeder irgendetwas Alltägliches kennt, das ihn nervt und wo eine Lösung Not tun würde. Es muss sich ja nicht zwingend um Kabel oder Stecker handeln 😜.

Übrigens: Den Euro Netz-Adapter / 2pol Doppelnut für Kleingeräte, schwarz gibt´s bei eBay und der Anbieter heißt starCom EDV. Und nein, ich bekomme kein Geld für diese Empfehlung!

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Fixes Futter, diesmal extern

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Der/Die Stammleser(in) dieses Blogs weiß, dass sich unter dem Titel Fixes Futter immer Beiträge finden, bei denen ich Rezepte für Speisen präsentiere, die schnell und günstig herzustellen und trotzdem lecker sind. Dieses Mal nicht, denn es geht um das fixe Futter, welches nicht selbst zubereitet sondern zum sofortigen Verzehr käuflich erworben wird. Kurz gesagt, ich war gestern beim Wiesbadener Streefood-Festival.

Neulich habe ich die Aussage eines Gesellschaftswissenschaftlers gehört, der sagte, dass Essen und Trinken in breiten Bevölkerungskreisen die Funktion übernommen haben, die früher die Religion innehatte. Er bezog das unter anderem darauf, welcher Aufwand mittlerweile für die Zubereitung gewisser Speisen betrieben wird und auch, wie das ganze teilweise geradezu ritualisiert wird. Ich bin geneigt, dieser These zuzustimmen und führe als Beispiele nur einmal den aktuellen Grill-/BBQ- oder, auf der Getränkeseite, den Kaffee-Kult an.  Auch Streetfood schlägt in diese Kerbe. Ging man früher in der Mittagspause schnell einmal zur Pommessbude oder zum Metzger für ein LKW (Leberkäsweck, Fleischkäsebrötchen), so hat man heute – selbst in einer Nicht-Weltstadt wie Wiesbaden – eine große Auswahl aus aller Herren Länder und von vegan bis Fleisch pur. Natürlich gibt es das ganze dann nicht mehr am Imbisswagen sondern von einem coolen Foodtruck.

Jetzt aber endlich zum eigentlichen Festival, zu dem ich eine etwas gespaltene Meinung habe. Auf der einen Seite war es gut organisiert, das Angebot war vielfältig und es gab ein ansprechendes Rahmenprogramm für die ganze Familie. Den vom Veranstalter erhobenen Kulturbeitrag von 3,00 € pro Person für den Eintritt fand ich zwar verschmerzbar, bin aber der Meinung, dass hier nicht der Besucher – der schließlich auch noch für sein Essen bezahlt – zur Kasse gebeten werden sollte sondern die Anbieter, z.B. in Form einer umsatzabhängigen Abgabe.

Bei den Ständen fiel mir nicht nur eine breite Streuung des Angebots auf (auch wenn gewisse Trendthemen natürlich mehrfach besetzt waren) sondern auch eine breite Streuung in der Professionalität. Während es einige schafften mit langen Schlangen spielend fertig zu werden und immer frisches (heisses) Futter parat zu haben, so waren bei anderen bereits am ersten Tag eines zweitägigen Festivals Gerichte ausverkauft oder die Kunden mussten unangemessen lange warten, da einfach der Nachschub nicht geregelt war. So erging es mir an einem Truck, wo ich Süßkartoffel-Pommes haben wollte und nach zehn Minuten Wartezeit – direkt vor der Essensausgabe – nicht nicht einmal als Kunde wahrgenommen wurde und dann meine Bemühungen einstellte. So geht´s nicht, liebe Veganer.

Jetzt zu den Preisen, denn die empfand ich – zumindest teilweise – ziemlich gesalzen. Versteht mich nicht falsch, ich bin gerne und jederzeit bereit für gutes Essen auch angemessen zu bezahlen. Jedoch ist Streetfood, in meinen Augen, die Weiterentwicklung der Imbisskultur, die sich auch durch günstige Preise auszeichnen sollte, die sich jedermann leisten kann. Bei den teilweise aufgerufenen Preisen driftete das aber doch hin und wieder in Richtung Schicki-Micki-Schnittchen ab. Darüber hinaus hätte ich mir im Rahmen eines solchen Festivals gewünscht, dass die Anbieter so etwas wie kleine Testportionen zu günstigen Konditionen anbieten, damit die Gäste die Möglichkeit haben, viele Angebote zu probieren. Dies war leider nirgends der Fall. Schade eigentlich, denn je mehr Leute probieren können, desto höher ist (wieder einmal meiner Meinung nach) die Chance für die Anbieter, regelmäßige Kunden zu gewinnen.

Wenn Euch das alles jetzt zu viel Gemeckere war, werdet Ihr Euch über meine Empfehlung wundern. Die lautet nämlich ein solches Festival (oder wie es auch immer bei Euch tituliert wird) zu besuchen. Erstens gibt es leckeres Essen und zweitens könnt Ihr euch dann eine eigene Meinung bilden. Wer darüber hinaus wissen möchte, wie es in Wiesbaden aussah, kann einfach die nachfolgenden Bilder anschauen.

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ANS – Hoch die Tasse!

Das ich die Donnerstags-ANSse immer am schönsten finde, weiß wohl inzwischen jedermann, deswegen sei es hier nur der Vollständigkeit halber erwähnt und dann gleich wieder ad acta gelegt. Obwohl dieser Donnerstag schon ein wenig außergewöhnlich war, denn ganz kurz, ich meine wirklich ganz ganz ganz ganz ganz ganz ganz ganz kurz, sah es wirklich so aus, als wolle es nichts zu essen geben. Dies wurde aber rasend schnell durch diverse „Lebensmittelspenden“ von Gästen sowie eine Pizzabestellung abgebogen.

Ansonsten war alles wie immer – klasse halt. Bei wunderschönem Sommerabendwetter war der Innenhof die bevorzugte Location in der es sich die bunte Gruppe Geniesser gut gehen lies. Andreas präsentierte seine selbstgemachte Botanicals Bar mit vielen Sachen, die einen guten Gin Tonic noch verfeinern können. Alles naturrein und natürlich so nur in der Apotheke erhältlich. Auch eine (wie ich finde) Kuriosität gab es zu bestaunen, ebenfalls aus dem Verkaufsbestand der Apotheke. Dazu möchte ich mich aber an dieser Stelle nicht weiter äussern, ich sage nur „Hoch die Tasse“ und verweise auf das letze Bild der nun folgenden Galerie. Macht Euch einfach Eure eigenen Gedanken …

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13 Tage, 4 Kilo, 1.000 Bilder

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13 Tage, 4 Kilo, 1.000 Bilder – das ist die Bilanz meines/unseres diesjährigen Schwarzwaldurlaubs. Vier Kilo habe ich in den 13 Tagen zugenommen und währenddessen deutlich über 1.000 Bilder mit drei verschiedenen Kameras gemacht.

An der ersten Zahl (13) kann ich nichts mehr ändern, an der zweiten (4) bin ich noch am abarbeiten und die dritte (1.000) verändert sich aktuell auch ein wenig nach unten, da gerade das große Aussortieren in vollem Gange ist.

Heute – am 12. Tag nach unserer Rückkehr – bin ich zumindest soweit, mein übliches Roundup zu präsentieren. Sprich: ich habe alle Urlaubsbeiträge überarbeitet und vor allem die versprochenen (Mehr-)Bilder hinzugefügt. Es lohnt sich also, jeden Beitrag noch einmal anzuklicken. Hier sind sie nun:

Viel Spaß damit

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P.S. Wer den Rechtschreibfehler im obigen Bild findet, darf ihn behalten😉

CCC – Lass´ das mal den Peter machen

Wer noch nie direkt nach der Heimfahrt aus dem Urlaub zu einer Feier gegangen ist, der weiß nicht, was Stress bedeutet 😂😂😂.

Nun, gestern hatte ich besagten Stress, denn kaum waren wir, mit der üblichen A5-Stau-Verspätung, aus dem Urlaub zurück zuhause blieb nur noch die Zeit, alles in die Ecke zu knallen und sich für das CCC-Sommerfest bereit zu machen.

Die adhoc-Berichterstattung hat, wie so oft, der liebe Peter bereits erledigt, denn er postet ruckzuck seine Smartphone-Fotos mit selbigem in Facebook und ist dadurch immer etwas aktueller als ich. Aber Facebook ist nun einmal schnelllebig und vergänglich und die Fotos für die Ewigkeit gibt´s nur bei mir.*

Zum Beispiel dieses:2016-08-13 CCC-Sommerfest-43und natürlich noch viele andere, direkt auf der Webseite des CCC, selbstverständlich mit zugehöriger Story.

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* Peter, wenn Du das liest. War nur Spaß. Du weißt va, von wem es kommt. 😜

Das Erbe des Herrn Lehmann

In letzter Zeit gibt es hier jede Menge Fortsetzungsgeschichten oder besser gesagt Beiträge, bei denen ich bereits behandelte Themen wieder aufnehme. Damit meine ich nicht die mehr oder minder regelmäßige Berichterstattung vom ANS oder anderen Zigarrentreffen sondern so etwas das jetzt folgende.

Vor knapp zwei Jahren berichtete ich über die Zigarrenmanufaktur Herr Lehmann in Lahr und insbesondere deren Entstehung bzw. (Vor-)Geschichte. Wer den damaligen Beitrag noch nicht kennt (oder vergessen hat), sollte vor dem Weiterlesen deshalb unbedingt hier klicken.

Auch in diesem Jahr habe ich mich nach Lahr begeben und natürlich auch zum Lehmann-Shop in einem schönen Eckhaus der Fußgängerzone, um dort in der Lounge-Ecke eine Herr Lehmann Nr. 5 zu genießen und mit den im Geschäft arbeitenden – sprich Zigarren rollenden – Damen zu plaudern. Leider musste ich hören, dass Herr Lehmann selbst im vergangenen November im Alter von 83 Jahren verstorben ist. Ich hoffe, er sitzt jetzt auf einer schönen Zigarrenrauchwolke und blickt auf sein Erbe, das sich sehr erfreulich entwickelt hat. Verkauf und Produktion sind jetzt im Ladengeschäft zusammengefasst, sozusagen zu einer gläsernen Manufaktur. Man musste allerdings aus Platzgründen einen Teil der Produktion schon wieder in ein naheliegendes Gebäude auslagern um den schönen Shop nicht allzu voll zu stellen. Die Geschäfte laufen gut, so dass die Damen aktuell mit der Produktion kaum hinterherkommen und sich schon auf den Herbst vorbereiten, in dem in Lahr wieder die Chrysanthema stattfindet, die ebenfalls für eine Umsatzspitze sorgt.

Ganz im Sinne der Philosophie zur Förderung regionaler Prokukte wurde auch das Sortiment erweitert. Es gibt nun auch Schwarzwäder Gin, Schwarzwälder Whisky und Kaffee, der zwar nicht im Schwarzwald wächst aber in einer regionalen Rösterei verarbeitet wird. Auch beim Tabak hat sich in dieser Richtung etwas getan, denn nachdem der Tabakbestand der Lehmanns aufgebraucht war, ist man auch hier auf regionale Beschaffung umgestiegen. Die Zigarren bestehen also jetzt  aus Geudertheimer Tabak, der von zwei Bauern in der Umgebung exklusiv für Herr Lehmann gezogen wird. Als Deckblatt wird Sumatra, bzw. bei der Nr. 7 Brasil, verwendet.

Natürlich hat das ganze auch seinen Preis, bis hin zu 39,90 €/St. für die Herr Lehmann Nr. 9, genannt Der Schwazwald-Zapfen (Länge 190mm, Ringmaß 73) aber was tut man nicht alles zur Erhaltung von Kulturgut.😉

Damit Ihr auch sehen könnt, wovon ich die ganze Zeit erzähle, gibt´s jetzt Bilder. Natürlich wieder nur zum anfixen und den Rest bei Nachbearbeitung.

Stay tuned

Edit 25.08.2016: Flattersatz entfernt, neue Bilder als Galerie hinzugefügt, Links aktualisiert

Urlaubslektüre

Okay, jetzt ist es soweit. Ich drehe völlig durch und schwinge mich zum Literaturkritiker auf. Auch wenn Reich-Ranicki sich jetzt im Grabe ‚rumdreht, ich muss es einfach tun, denn dieses Buch hat mein Leben verändert.


Einen Scheiß muss ich von Sean Brummel ist der ultimative Ratgeber für Alle, Alles und Jeden. Noch nie hat es jemand geschafft, den vollständigen Sinn des Lebens und die Anleitung zum ultimativen Glücklichsein zwischen zwei Buchdeckel zu pressen aber Sean hat das Unvollstellbare wahr gemacht und ich danke ihm dafür von Herzen. Schon während der ersten Kapitel erkannte ich meine Fehlverhalten, in der Folge konnte ich durch die gezielten Hilfestellungen an mir arbeiten und nun, nachdem ich das Buch komplett durchgearbeitet und alle Checklisten abgehakt habe, kann mich nichts mehr davon abhalten so zu sein, wie ich es mir schon immer erwünscht habe.

Jetzt aber mal ernsthaft. Sean Brummel existiert natürlich überhaupt nicht. Er und seine sämtlichen Ausführungen im Buch Einen Scheiß muss ich sind frei erfunden vom deutschen Autor Tommy Jaud (bekannt durch Vollidiot und Hummeldumm) und es handelt sich natürlich „nur“ um einen grandiose Verarsche aller (Lebens-) Ratgeberbücher und deren Autoren.

Hier zum Beispiel nur einmal zwei kleine Punkte aus der unendlichen Fülle derWeisheiten:

  • Wenn ich mitten in der Nacht aufwache, habe ich abends einfach nicht genug gesoffen
  • Ich schiebe nichts auf, ich befinde mich in einem hochintelligenten Prozess kontinuierlicher Neu-Priorisierung

Alles klar?

Jetzt kommt das Erschreckende an der Geschichte. Viele der im Buch enthaltenen Ratschläge und Tips sind nach Abzug der Satrirekomponente absolut stichhaltig und nachvollziehbar. Ich sage das deshalb, weil ich mich beruflich einige Jahre mit Verhaltenstraing und Verkauftraining beschäftigt habe (beschäftigen musste) und in diesem Zusammenhang nicht nur diverse Ratgeberbücher gelesen sondern auch verschiedene Trainer, Motivatoren und Speaker (ja, so nennt man die) kennengelernt habe. Diese ganzen Jungs und Mädels kochen alle nur mit dem gleichen Wasser. Sie rühren es im Kessel möglicherweise in verschiedenen Richtungen und verschiedenen Geschwindigkeiten um und fügen jeweils andere Gewürze in Form von Philosophie, Buddhismus, Sport oder was auch immer dazu. Auf der Bühne steht der Eine in Schlips und Kragen am Rednerpult, der Zweite hüpft wie ein Gummiball im Trainingsanzug (mit Frotteestirnband) herum und wieder Andere haben ihre eigenen Maschen. Fest steht aber, dass bei allen die gleich lauwarme Suppe herauskommt. Und dafür, dass einem hier nichts erzählt wird, was der gesunde Mensch nicht bereits seit Geburt weiß, erhalten diese Leute dann auch noch teilweise astronomisch hohe Honorare.

So, jetzt habe ich genug gelästert. Eigentlich wollte ich Euch ja nur einen Ratschlag mit auf den Weg geben, der auch Euer Leben verändern wird:

Kauft dieses Buch!

Und wenn Ihr jetzt denkt, was soll das Geschreibsel und warum muss ich mir dieses dämliche Buch kaufen – Einen Scheiß muss ich! – dann seid Ihr auf dem richtigen Weg.

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Edit 25.08.2016: Flattersatz entfernt

Starker Tobak

Während ich diesen Beitrag schreibe rauche ich parallel eine gute Zigarre. Warum? Weil es mir endlich gelungen ist, das Oberrheinische Tabakmuseum in Mahlberg zu besuchen und sogar Gattin und große Tochter mitgekommen sind. Wenn Ihr Euch jetzt fragt, warum dieser Besuch so besonders ist, liefere ich folgende Begründung: das Museum ist nur an Sonn- und Feiertagen und nur vom 01. Mai bis 30. September geöffnet, und da wir sonst eigentlich immer in den Herbstferien hier sind …

Das Museum ist das größte seiner Art und Europa und beherbergt einen großen Querschnitt von allem, was mit Tabak und den daraus hergestellten Produkten zu tun hat, natürlich mit einem Schwerpunkt auf die badische Region, die bis vor gar nicht allzu langer Zeit noch eine Hochburg des Tabakanbaus und der Tabakverarbeitung war. Klickt einfach oben auf den Link, dann erfahrt Ihr alles Wissenswerte.

Natürlich habe ich auch massenweise Bilder gemacht (und dabei einen kompletten Akku meiner Leica Q leergeleiert). Aktuell gibt es aber natürlich wieder nur Teaser, den Rest nach Überarbeitung. Es lohnt sich also, nochmal wiederzukommen.

Stay tuned

Edit 25.08.2016: Flattersatz entfernt, neue Bilder als Galerie eingefügt, Link aktualisiert

Mit´m badisch Bähnli no Schdroosburi

Nachdem wir nun 13 Jahre wissen, dass man mir der hiesigen Gästekarte kostenlos den örtlichen ÖPNV nutzen darf und zu allem Überfluss mit selbigem bis nach Straßburg (=Schdroosburi) kommt, haben wir es diesmal endlich in Angriff genommen und uns auf den Weg in die Hauptstadt des Elsass gemacht. Natürlich hätten wir auch direkt von unserem Bauernhof nach Straßburg fahren können aber wir wollten uns den Stress mit dortiger Parkplatzsuche, den unverschämten Parkkosten und natürlich den Straßenverkehrsverhaltenweisen unserer französischen Mit-EU-Bürger einfach nicht geben. So ging es also mit dem Auto nur bis zum Bahnhof Offenburg, wo die Kiste für läppische 3,85 € den ganzen Tag stehen darf, und dort in den Nahverkehrszug.

Am Ziel angekommen amüsierte ich mich erst einmal über den dortigen Bahnhof. Vorne großspurig mit frisch gereinigter Fassade und einem monströsen Glasvorbau, dass der unwissende Besucher sofort glaubt er sei in der Repräsentationsräumen des EU-Parlaments, hinten ein typischer Bahnhof, also etwas heruntergekommen und angegammelt.

Das bis ins kleinste ausgetüftelte Besichtigungsprogramm meiner drei Damen las sich ungefähr so: Adidas, Bershka, Calzedonia, Galeries Lafayette – um nur einige zu nennen. Dies führte unweigerlich zu einer zeitweisen Aufteilung unserer kleinen Reisegruppe in eine Kultur- (Ich) und eine Shoppingfraktion (Frau und Töchter). Okay, ein Geschäft habe auch ich mit besucht – La Cure Gourmande. Klickt einfach auf den Link, dann wisst Ihr, warum.😉 Einig waren wir uns zumindest beim Mittagessen in einem knuffigen Bistro in der Rue de Tonneliers: Tarte Flambee traditionelle und dazu Pinot Noir – LEGGÄH!

Ansonsten habe ich die Gelegenheit genutzt und bin einfach einige Seitenstraßen abgelaufen, wo ich viele, schöne (Street-)Fotomotive gefunden habe. Hier natürlich wieder nur etwas zum anfixen- die volle Ladung gibt es dann später in der nachbearbeiteten Version dieses Beitrags.

Stay tuned

Edit 25.08.2016:Flattersatz entfernt, neue Bilder als Galerie hinzugefügt