Die geteilte Stadt (3)

Dies ist bereits der dritte Teil meines Berlin-Reiseberichts und weil ich bisher doch viel Text hatte, möchte ich diesmal an Worten sparen und überwiegend Bilder sprechen lassen. Ich stelle Euch hier drei Spots vor, die wir besuchten und die uns, aus verschiedenen Gründen, gut gefallen haben. Alle liegen übrigens im ehemaligen Ost-Berlin.

1. Gedenkstätte Berliner Mauer

Hier wurden Teile der ehemaligen Mauer und andere Grenzsicherungen erhalten und um ein Dokumentationszentrum ergänzt. Ach wenn nur Steine, Mauern und Stacheldraht zu sehen sind bekommt man spätestens bei der Gedenkwand für die Todesopfer mulmige Gefühle und ist andererseits froh, dass diese Monstrosität nicht mehr existiert. Sehr interessant ist auch der angrenzende Nordbahnhof, durch den die Mauer hindurch verlief.

2. Friedrichshain

Wenn man es etwas böse ausdrücken möchte der Hipster-Stadtteil. Hier gibt es noch echtes Kiezfeeling mit jeder Menge Gastronomie (wenn auch bereits teilweise touristisch unterwandert), netten Geschäften, stillen Plätzen mit Markt usw. Ich habe gleich bei einem Second Hand-Plattenladen zugeschlagen.

3. Hackescher Markt/Hackesche Höfe und Umgebung

Hier waren wir am Sonntag, was sich überaus positiv auswirkte, da die umliegenden Geschäfte größtenteils geschlossen hatten und somit einfach mehr Platz vorhanden war, um die Location zu genießen.  Im Anschluss ging es dann noch in die nahe gelegene Ampelmann Strandbar um dort im Liegestuhl, mit einer Berliner Weisse ausgestattet, die Sonne und die Aussicht zu geniessen.

Das soll es für den Reisebericht gewesen sein. Ihr seid aber noch nicht erlöst, denn es folgt noch ein Bonusbeitrag zu einem wichtigen Thema. Also:

Stay tuned

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Die geteilte Stadt (2)

Wat? Da warste in Berlin und meckerst nur rum, olle Flitzpiepe?

Nach dem ersten Teil meines Berlin-Reiseberichts, der ja doch einiges an Kritik bzw. Nichtgefallen beinhaltete,  möchte ich nun die zugesagten versöhnlicheren Töne anstimmen, denn, wie der Titel schon andeutet ist Berlin – in gewisser Weise – immer noch eine geteilte Stadt.

Es fängt bereits damit an, dass man nur vom Ku’damm abbiegen muss um direkt Ruhe zu haben, schöne Häuser und Begrünung. Ein gutes Beispiel dafür ist die Fasanenstraße, in welcher sich auch unser Hotel befand. Da wir gerade bei Grün sind: die Parks und Grünanlagen, die überall in der Stadt zu finden sind, sind einfach riesig und geben dem Bewohner und auch dem müden Touristen immer wieder die Gelegenheit, einfach einmal eine schöne Pause einzulegen.

Natürlich hat Berlin außer den Konsumtempel-Klötzen auch architektonisch viel zu bieten. Reichstag, Dom, Museumsinsel usw. sind einfach imposant und sehenswert. Leider finden das viele, viele andere Menschen auch, dazu mehr zu einem späteren Zeitpunkt. Jetzt möchte ich erst einmal eine kleine Rückwärtsschleife drehen und ein Einkaufszentrum, sorry ich meinte natürlich eine Shopping Mall, positiv erwähnen, nämlich Bikini Berlin. Von außen im Stil der 60er Jahre gehalten und innen „luftig“ und mit Shops außerhalb der üblichen Verdächtigen ausgestattet. Witzig sind vor allem die Giiterboxen, in denen sich immer wieder neue Läden für befristete Zeiträume befinden. Und sogar für Männer wird etwas geboten: Cyberport (Computer/Elektronik), Teufel (HiFi) und Beast Cigars. Außerdem gibt es eine riesige Glasfront mit direktem Blick auf das Affengehege des Berliner Zoos. Fragt sich dann nur, wer wen beobachtet. 😜

Jetzt nochmal zu Museen und Bauwerken. Wir haben kein Museum besucht und kein Bauwerk besichtigt, weil alles einfach viel zu voll war. Beim Reichstag z. B. musste man ca. 100m anstehen um ein Ticket für die Glaskuppel – für den nächsten Tag! – zu bekommen. Bei sämtlichen Museen der Museumsinsel standen auch lange Schlangen vor den Kassen und dann noch einmal vor den Eingängen, denn hier waren Ordner, die Besucher nur schubweise hinein ließen. Ich bin ein großer Museumsfan, aber das wollte ich mir wirklich nicht zumuten. Gerechterweise gebe ich zu, dass ein solches Wochenende auch der völlig falsche Zeitpunkt war. Wer hier wirklich Interesse hat sollte „außerhalb der Saison“ kommen, vielleicht Februar oder März, wenn die Touriströme geringer sind.

Was noch? Sehenswert fand ich auch die Arkaden unter den S-Bahn-Trassen, die für Geschäfte Bars Restaurants etc. genutzt werden. Und wenn man etwas in die Peripherie fährt gibt es noch ehemalige Industriekomplexe, die umgewidmet wurden aber auch solche Monster wie die Mercedes Benz Arena.

Bevor es jetzt zu lang(weilig) wird schreibe ich lieber noch einen dritten Teil (coming soon) und präsentiere zum Abschluss dieses Teils noch ein paar Bilder.

Stay tuned

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Die geteilte Stadt (1)

Heute gibt es hier seit langer Zeit einmal wieder einen Reisebericht. Okay, das Wort Reise ist vielleicht etwas überzogen, denn es handelte sich nur um ein verlängertes Wochenende, dafür ging es aber in die geteilte Stadt – nach Berlin.

Hä? Berlin geteilt? Hat da jemand Jahrzehnte verschlafen oder beim Tagesschau-Sehen nicht aufgepasst? Natürlich nicht, denn das Ende der Teilung Berlins (und ganz Deutschlands) durch Mauer und eisernen Vorhang habe ich natürlich mitbekommen. Für mich teilte sich Berlin in laut/hässlich/ätzend und schön/sehenswert/interessant, und auch hier waren die Grenzen oft nur eine Straße voneinander entfernt.

Da meine Frau schon einige Male geschäftlich in Berlin war, hatte sie eine Vorstellung davon, was „man“ gesehen haben sollte, sozusagen das Touristen-Pflichtprogramm mit Brandenburger Tor, Reichstag, Holocaust-Denkmal und und und. Natürlich haben wir zumindest einige dieser Stätten besucht aber glücklicherweise kein „koreanisches Touristenprogramm“ abgespult. Ihr wisst schon, da, wo die Herde einem Leittier mit hochgehaltenem Fähnchen oder Regenschirm hinterher läuft.

Jetzt aber endlich der Reihe nach. Wir haben ein Angebot von BAHNHIT.de gewählt, da es bei diesem Anbieter richtig preisgünstige Kombiangebote und eine gute Hotelauswahl gibt. Die Reise im ICE verlief sehr glatt, bis auf die Tatsache, dass auf der Teilstrecke von Hannover nach Berlin genau in unserem Wagen die Klimaanlage ausgefallen war. Eingemietet hatten wir uns im Hotel Savoy, einem eleganten und liebevoll altmodischen Haus in zentraler Lage zwischen Bahnhof Zoo und Kurfürstendamm, sehr empfehlenswert. Dort trafen wir dann erst einmal CCC-Presidente Gabriel, der geschäftlich in Berlin war und auch dort nächtigte. Die Welt ist halt ein Dorf. Als wir später dann unser sehr schönes Zimmer betraten fanden wir dort zur Begrüßung eine leckere Flasche Rotwein aufs Haus vor. Schön, wenn man eine Frau hat, die den Hoteleigentümer kennt und mit ihm geschäftlich zu tun hatte 😀.

Da wir bereits gegen Mittag ankamen, sind wir natürlich als erstes die nähere Nachbarschaft abgelaufen, wobei wir zur Kategorie laut/hässlich/ätzend kommen, denn das war die Gegend Bahnhof Zoo, Kurfürstendamm, Gedächtniskirche. Für mich als Besucher aus der Provinz war das alles zu viel. Menschenmassen (u. a. koreanische Touristengruppen an der Gedächtniskirche), Verkehr ohne Ende und eine Aufreihung aller weltweit existierenden Modeketten und alle Arten weiterer Konsumtempel. Vom Bahnhof Zoo ganz zu schweigen, der Gestank haut einen teilweise echt aus den Latschen, da möchte ich gar nicht wissen, wie es zu Zeiten des bekannten Buches hier aussah. Das dort „wohnende“ Publikum ist auch nicht gerade vertrauenerweckend. Bitte versteht mich nicht falsch, ich habe nichts gegen Obdachlose oder Leute die betteln müssen, um über die Runden zu kommen. Im Gegenteil, ich finde es mehr als schlimm, dass es so was  in einem reichen Land wie hier gibt. Wenn ich aber Bettelmütter sehe, die ihre (schulpflichtigen) Kinder auf der Straße „anlernen“, wie man möglichst penetrant Passanten anbettelt, dann geht mir einfach die Galle über – selbst jetzt beim Schreiben.

Bevor es zu lange und zu böse wird, mache ich hier erst einmal Pause. Natürlich folgen noch ein paar Touristen-Schnappschüsse. Für die Fotografie-Interessierten mag mein mitgenommenes Equipment interessant sein, es war meine Fujifilm X-Pro2 mit den 3 Musketieren XF23mmf2, XF35mmf2 und XF50mmf2, wobei aber 98% aller Bilder mit dem 23er entstanden.

Das war Teil 1. Teil 2 folgt bald und ich verspreche er wird etwas versöhnlicher für Berlin ausfallen. Also …

Stay tuned.

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Lieber WEW als WWE

Habt Ihr schon einmal die Abkürzung WWE gesehen/gelesen/gehört? Dann gehört Ihr bestimmt zu einer Unterart der Sportbegeisterten, nämlich der Wrestling-Fans. Das ist per se nicht schlimmes, auch wenn es schon beinahe ein Witz ist, Wrestling als Sport zu bezeichnen. Aber lassen wir das, denn wie so oft, geht es auch in diesem Beitrag um etwas völlig anderes.

Dieses völlig andere ist das Weinerlebnisweg(WEW)-Fest. Hier spielen nicht mit Testosteron und Steroiden vollgepumpte Muskelprotze die Hauptrolle sondern eines unserer höchsten Kulturgüter, welches seit Jahrhunderten angebaut und verarbeitet wird. Ja, das war so richtig dick aufgetragen, ich meine natürlich Wein und das Weinerlebnisweg-Fest ist ein Weinfest der anderen Art, welches sich über die Wingerte dreier Weinbaugemeinden erstickt und damit nicht nur zum Trinken sondern auch zum gemütlichen Wandern oder Radeln einlädt.

Nachdem es mir in den vergangenen Jahren nie gelungen war hinzugehen (siehe hier und hier) kam gestern alles Gute zusammen, denn das Wetter war klasse und mein Dienstplan spielte mit. So steuerten wir also bereits am Mittag  das Weingut Bacchus Speicher als erste Station an, wo wir auch direkt nette Nachbarn trafen. Nun, was soll ich sagen, dies blieb auch unsere letzte Station, denn wir lernten noch dazu neue nette Leute  kennen, quatschten uns fest und genossen Wein, leckere Bratwurst und die dargebotene Musik. Was will man mehr?

Bleibt nur noch die Aufforderung an meine regional ansässigen Leserinnen und Leser, nächstes Jahr doch auch einmal beim WEWF vorbei zu schauen und zu genießen. Als kleinen Vorgeschmack gibt es natürlich auch noch ein paar Bilder.

CU

ANS – supercalifragilisticexpialidocious

Am 07.06.2017 wurde eine lange Durststrecke beendet, denn es fand der erste ANS nach einer bisher noch nie da gewesenen Unterbrechung statt. Durststrecke ist eigentlich ein völlig falsches Wort, da es sich beim ANS ja um ein Zigarrenevent handelt, aber was solls, so etwas wie „Rauchfreistrecke“ gibt es nicht und außerdem war auch während der Durststrecke (schon wieder dieses Wort) für ausreichend Gelegenheit gesorgt, um gerollte Tabakblätter thermisch zu verwerten.

Wie immer wurde es ein sehr schöner Abend unter lieben Menschen. Nicht nur für Zigarren war gesorgt, auch Futter und Getränke waren ausreichend und in guter Qualität vorhanden. Ein besonderer Dank geht diesmal an den lieben Albert, der stundenlang in seiner Küche zugebracht hatte um uns einen leckeren, hausgemachten Wurstsalat kredenzen zu können.

Ich versuche ja immer, irgendein Highlight des Abends noch einmal hervorzuheben. Diesmal fällt mir das sehr leicht, denn es war ganz klar das lustige Film- und TV-Serien-Musik raten, welches Andreas unser Gastgeber initiierte. So fiel einem doch oft sehr schnell auf, wie alt man wirklich ist, wenn man die Titelmelodie von Mit Schirm Charme und Melone oder eben supercalifragilisticexpialidocious aus Mary Poppins schon beim ersten Ton erkennt 😫. So, das nehme ich jetzt direkt als Übergang zu den Bildern mit alten Menschen drauf …

CU

Alter Wein in neuen Schläuchen 

Was macht der vernünftige Mensch an einem Tag wie diesem, mit brütender Hitze und gleißender Sonne? Richtig, er bleibt im verbarrikadierten und abgedunkelten Haus und schreibt einen Blogpost!

Bald beginnt ja, wie jedes Jahr, die Zeit des sogenannten Sommerhits (oder gibt es schon einen und ich habe etwas verpasst?). Meistens ein belangloses Stückchen aus irgendeiner Musikfabrik, das dann von den Radiosendern rauf und runter gedudelt wird. Ich hingegen habe mir im laufenden Monat ein paar echte Klassiker zugelegt, die allesamt in irgendeiner Weise „runderneuert“ wurden. Daher auch der Titel dieses Beitrags, der ursprünglich etwas mit Diversity enthalten sollte, weil besagte Neuzugänge unterschiedlicher kaum sein können. Aber lest selbst…

Electric Light Orchestra (ELO): The Balance Of Power
Ja, ich bin ELO-Fan und ich finde, das Out Of The Blue definitiv zu den besten Alben aller Zeiten zählt (pfeif´auf die Listen vom Rolling Stone). Balance Of Power war das letzte ELO-Album vor den Comebacks der Jahre 2001 bzw. 2014 und seitens der Kritik nicht gut gelitten, weshalb auch ich mich stets scheute, es zu kaufen. Dann entdeckte ich die 2007er CD-Neuauflage mit zusätzlichen Tracks zum Schnäppchenpreis und schlug zu. Für mich hat es sich gelohnt, denn auch wenn der Konservatoriumscharme und die üppigen Streicher der frühen Alben fehlen, bekommt man hier ordentliche 80er-Popmusik in perfekten Arrangements für die Jeff Lynne so bekannt ist und auch von vielen anderen Künstlern als Produzent und Songschreiber angeheuert wurde und immer noch wird.
Alter Wein-1

Lipps Inc.: Mouth To Mouth
„Won´t you take me to – Funkytown“. Muss ich noch mehr sagen? Funktytown war 1980 der Renner in allen Diskotheken und Clubs, die etwas auf sich hielten. Danach hörte man von Lipps Inc. praktisch nichts mehr, ein typischer Fall von One Hit Wonder. Ich besaß früher schon einmal die LP, wobei diese Bezeichnung fast ein Witz ist, bei ganzen vier Titeln (die aber allesamt recht lang sind). Nun habe ich die 2012er Remastered-CD gefunden (UK-Import) und freue mich die (nur) vier Titel, die alle richtige Kracher sind, in guter Qualität wieder zu hören. Es gibt sogar Bonustracks, nämlich die gekürzten Single-Versionen aller Titel. Unnötig wie ein Kropf aber irgendwie lustig.
Alter Wein-2

KISS: DESTROYER (Resurrected)
Auch hier hatte ich das Album, mit welchen KISS übrigens ihren weltweiten Durchbruch hatten, schon 1977 in meinem Regal. Es wurde vor Jahren, zusammen mit meinem gesamten Plattenbestand abgegeben. Dann entdeckte ich vor kurzem, dass es eine Remastered-, oder wie der Titel sagt Resurrected-Ausgabe von 2012 gibt, die vom damaligen Produzenten Bob Ezrin anlässlich des 35.Jubiläuns neu abgemischt wurde. Das Teil ist echt der Hammer und der gute Bob hat es geschafft aus dem alten Material noch richtig neuen Saft herauszuholen, ohne den Stil zu verfälschen oder zu verändern. Also, wie KISS es sagen würden: Shout It Out Loud.
Alter Wein-3

Kraftwerk: 3-D Der Katalog
Kraftwerk, mittlerweile identisch mit der Person von Ralf Hütter, sind wahre Vermarktungsgenies, denn er schafft es mit dem immer wieder gleichen Material immer wieder neue Hörer und damit Käufer zu erreichen. Ich vermute, das funktioniert einfach deshalb, weil Kraftwerk – trotz des vergleichsweise geringen Gesamtoutputs – einen ganzen Satz voll zeitloser Klassiker geschaffen hat, die seit Jahrzehnten und bis heute viele Musiker aller Genres beeinflussen und inspirieren. 3-D Der Katalog ist nichts anderes als eine Neueinspielung der acht klassischen Kraftwerk-Alben, aufgenommen zwischen 2012 und 2016 und jetzt ganz neu erschienen in diversen Paketen auf diversen Medien. „Natürlich“ habe ich besagte acht Alben teilweise schon auf Schallplatte besessen und habe auch alle ursprünglichen CD-Versionen aber ich konnte einfach nicht anders und habe mit die Vinyl-Luxusausgabe bestellt. Alle acht Alben (auf insgesamt neun Platten) im fetten Schuber. Ein echtes Schwergewicht, und das meine ich wörtlich. Die Neuaufnahmen lohnen sich absolut und alle Titel wurden der aktuellen Zeit angepasst ohne jedoch auch nur ein Quäntchen ihres Kultstatus (sorry, mir fällt gerade keine bessere Beschreibung ein) zu verlieren. Ganz besonders profitiert davon das Album Electric Café, mittlerweile umbenannt in Techno Pop. Also nicht nur für den eingefleischten Fan sondern für alle eine klare Kaufempfehung.
Alter Wein-4

So, jetzt könnt Ihr mir zustimmen, den Kopf schütteln über meine abstruse Musikkombination oder Euch fragen, ob ich nichts besseres zu tun habe als ellenlang über „alte“ Musik zu schwafeln. Sollte aber jemand auf den Gedanken gekommen sein sich eine der vorgestellten Scheiben zuzulegen, dann bitte über die folgenden Links, die denen mir so richtig die Kasse gefüllt wird 🤣😜

Balance Of Power Amazon Link

Mouth To Mouth Amazon Link

DESTROYER (Resurrected) Amazon Link

3-D Der Katalog Amazon Link

CU

P.S. Für alle die noch immer nicht genug haben. Ich habe noch einen Beitrag in Sachen Musik in petto. Bleibt einfach dran und schaut bald mal wieder rein.

m4c/CCC -Besser als Bayern München

Eines vorweg, ich habe von Fußball(bundesliga) keine Ahnung und interessierte mich auch nicht dafür. Aber es lässt sich nicht vermeiden, dass ich aus den Medien das eine oder andere davon mitbekomme – und zwar genug um es hier völlig sinnentfremdet einzubauen. Also los!

Im Gegensatz zu Bayern München habe ich das Double geschafft, denn ich hatte die Gelegenheit an zwei Tagen hintereinander sowohl das Monatstreffen von meet4cigars und Darmstadt als auch das des CigarCultClub in Wiesbaden zu besuchen. Beide bei herrlichem Wetter (in Darmstadt sogar open air) und bei noch herrlichererererer Stimmung der Anwesenden. Es gab ja auch viel zu erzählen, denn die CCC SeeKanalfahrer waren kurz vorher von Ihrem Trip zurückgekehrt und hatten einiges zu berichten und natürlich auch Bilder zu zeigen. Trotzdem warte ich irgendwie noch auf den Diaabend 😜

Neben den üblichen Verdächtigen, von denen manche – genau wie ich – an beiden Abenden zugegen waren konnten wir beim CCC wieder einmal einen Neuzugang begrüßen. Herzlich willkommen lieber ????? (So ein Scheiss, ich kann mir einfach keine Namen merken!) und hoffentlich bis zum nächsten mal.

So vor den Bildern och ein kleiner Tiefschlag für die Fans des FC Bayern, deren Mannschaft dieses Jahr nur Deutscher Meister wird. Ich kann sogar das Triple noch schaffen, nämlich wenn es mir gelingt in einem Monat m4c, CCC und ANS zu besuchen. Jetzt nur kein Neid 🤣🤣🤣

CU

Wenn schon Retro, dann richtig

Bevor Holger wieder einmal berechtigterweise moniert, dass ich hur noch etwas über Zigarrenevents poste, kommt hier die Rettung 😜.

Wie die geneigte Leserschaft weiß, bin ich ja seit einiger Zeit dem Retro-Hifi-Virus verfallen und habe dazu auch schon Beiträge veröffentlicht. In dieser Sparte geht es heute weiter, denn ich möchte Euch meine letzten Neuzugänge vorstellen.

Zuerst einmal wurde ein feuchter Traum eines jeden (in den 80ern) jugendlichen Hifi-Freaks war, denn ein Nakamichi-Tapedeck zog bei mir ein. Nakamichis waren seinerzeit der Mercedes unter den Cassettenspielern und standen zu für Jugendliche unerschwinglichen Preisen in den Hifi-Studios. Ausserdem hatte ein Nakamichi einen Auftritt im Film 9 1/2 Wochen – im Nachhinein betrachtet, die erotischste Szene des Films – wer zum Teufel ist schon Kim Basinger 🤣. Zu dem Teil gekommen bin ich durch die Suche nach einer Reparaturmöglichkeit für einen klassischen Philips CD-Player (ebenfalls aus den 80ern), die mich auf die Seite hifimuseum.de führte. Als ich feststellte, dass die Seite aus Wiesbaden „stammt“ rief ich einfach ´mal an, kam mit dem Betreiber, Herrn Redlich, ins Gespräch, besuchte ihn persönlich und gab ihm ein wenig Feedback zu seiner Webseite aus Sicht eines interessierten Laien. Um es abzukürzen: auf meine mehr scherzhaft geäußerte Bemerkung gerne ein Nakamichi zu besitzen kam die Antwort, dass er eines da habe, was ich bekommen kann – für lau (d. h. für 0,00 Euro)!!!

Doch was nützt einem  das schönste Tapedeck ohne die zugehörigen Medien, sprich Cassetten. Nix natürlich, weswegen ich schon im Besitz einiger Altbestände aus den Nachlass meiner Schwiegermutter und einer bei Ebay geschossenen, noch eingeschweißten Eric Clapton-Cassette war (schließlich musste ich ja auch schon mein vorher vorhandenes Yamaha-Deck befeuern). Heute kam mit der Post aber der absolute Hammer –  Retro Grooves Vol. 1 von den EOX Studios aus Norwegen. Hinter den EOX Studios verbirgt sich Anders Enger Jensen, ein Musiker, der sich den klassischen 80er-Jahre Synthie-Sound auf die Fahne geschrieben und damit wirklich eine fast zwei Stunden lange Musikcassette befüllt hat. Einfach der Hammer, da wird auch sofort jede Diskussion über den Preis von 20,00 US$ für ein obsoletes Musikspeicher- und wiedergabemeduim hinfällig. Übrigens: wer kein Tapedeck hat kann Anders Tracks auch über SoundCloud am heimischen Computer anhören.

Bevor ich zu den obligatorischen Bildern komme, möchte ich Euch, zusätzlich zu den oben bereits eingefügten, noch zwei Links an Herz legen, die jeder kennen sollte, der sich für solches Retro-Zeug interessiert oder einfach einmal schauen will:

Bei beiden bitte auch unbedingt den zugehörigen YouTube-Kanal ansteuern!

CU

 

 

P. S. Oder, wie Steve Jobs zu sagen pflegte „One more Thing“

Noch ein weiterer „Klassiker“ ist bei mir eingezogen, nämlich Mouth to Mouth von Lipps, Inc. Ihr wisst schon

🔊„Won´t you take me to   Funkytown“🔊.

Zwar leider nicht auf Vinyl, dafür aber als remastered CD und mit schönem Booklet.

Retro-5

CCC – April, April

Bereits vor vier Tagen (bei Erstellung dieses Beitrags) fand der CCC Monatssmoke im Chilli Pepper Rock Café in Mainz statt. Eigentlich wollte ich ja irgendetwas in Richtung Frühlingsgefühle titulieren, insbesondere nach dem m4c-Treffen in der Woche davor, aber es war weiterhin draußen recht frisch , so dass dies unmöglich wurde. Dessen ungeachtet traf sich (trotz einiger kurzfristiger Absagen) eine stattliche Zahl von Aficionados um bei guten Gesprächen und guter Bewirtung sich an guten Zigarren zu erwärmen. Zumindest an „meinem“ Tisch gab es ein breites Spektrum, das von Autos über den anstehenden Bootstörn einiger CCCler bis hin zu diversen Wehwehchen reichte. Nun ja, alte Männer unter sich 😜.

Apropos Männer 1: wir konnten einen männlichen Neuzugang in der Runde verzeichnen. Herzlich willkommen!

Apropos Männer 2: die Damenfraktion war diesmal stark unterrepräsentiert. Da ist noch Luft nach oben.

Jetzt aber genug gesülzt, sonst werde ich wieder nicht fertig, bevor ich am Tag der Arbeit zur Arbeit muss. Es folgen die Bilder

CU

m4c – Wintereinbruch

Für alle Interessierten Leser: der diesjährige Sommer fand in der Woche vor Ostern statt. Bitte richtet Euch wieder auf frostige Temperaturen ein und zieht Euch warm an.

So oder so ähnlich hätte die Warnmeldung für das gestrige Treffen von meet4cigars in Darmstadt lauten sollen / können / müssen, denn nicht nur , dass es draußen nur ca. 5 ºC waren, auch im Raucherbereich der Adega war es schweinekalt. Dies war der Lüftungserfordernis geschuldet, da sich dort weit über ein Dutzend Zigarrenfreunde versammelt hatten, um bei Speis´, Trank und Rauch einen schönen Abend zu verbringen. Ein schöner Abend wurde es, auch wenn ich und einige andere den Eindruck hatten, dass das Lüften eher kontraproduktiv war, da es auch dafür sorgte, das der Rauch in den großen Gast(speise)raum getragen wurde, was ja eigentlich verhindert werden sollte. Demgemäß wurde für das nächste Treffen die Bar der Adega als Location auserkoren, da hier genug Abstand herrscht, um die anderen Gäste nicht zu behelligen. Ich bin gespannt und werde hoffentlich berichten können.

Wie bereits erwähnt tat die Kälte der guten Stimmung keinen Abbruch, lediglich das laute Zähneklappern einiger Anwesender musste durch gemeinsames Lachen übertönt werden 😜.

Hier noch die üblichen Bilder. Ich bin jetzt noch ein wenig neidisch auf die, die Fleece- oder Strickjacken dabei hatten …

CU